<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466</id><updated>2012-02-16T16:32:39.819-08:00</updated><title type='text'>Tierschutz ist das Problem</title><subtitle type='html'>-- die Lösung ist Veganismus.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>29</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-5070173761771877402</id><published>2011-01-23T10:23:00.000-08:00</published><updated>2011-01-24T02:43:10.594-08:00</updated><title type='text'>Portrait von Marcie... einer schönen Seele</title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Als Marcie bei &lt;a href="http://www.peacefulprairie.org/index.html"&gt;Peaceful Prairie Sanctuary&lt;/a&gt; (1) ankam, hatte sie schon alles verloren – ihre Freiheit, ihre Gemeinschaft, ihre Familie, ihre Jugend, jedes Lamm, das sie jemals gehabt hatte, alle, für die sie jemals etwas gefühlt, alle, denen sie jemals vertraut hatte, alles, was ihr vertraut gewesen war. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;p class="western" lang="de-DE"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="western" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Sie erreichte diese neue Welt mit nichts außer – für die kurze Zeit, bevor sie erblindete –, der Fähigkeit, mit ihren eigenen Augen dieses  unwahrscheinliche Land der offenen Ausblicke, des weiten Himmels, freien Bewohner und Menschen, die ihnen Leben wünschten, zu sehen, dieses freie Land, das Milliarden gefangen gehaltener Tiere nie erleben werden und nachdem sie doch alle in allen Fasern bis zum letzten Atemzug sich verzehren. Und vielleicht sah sie all dies mit der Fähigkeit, zu glauben, was sie sah. Wie alle Nutztiere wurde Marcie nicht durch das bestimmt,  was da war, sondern durch das, was fehlte – die sichtbaren und unsichtbaren Amputationen eines Lebens in Sklaverei –  verstümmelter Körper, gebrochener Geist, verwundete Seele, ungelebtes Leben, die Fähigkeit, Schmerzen zu empfinden, voll bis zum Rand, die Fähigkeit, sich zu freuen, gänzlich unerfüllt. In den Jahren ihrer Gefangenschaft auf einem kleinen Bauernhof, wo sie  wiederholt mitansah, wie ihre Lämmer getötet wurden, war  ihr schon so viel genommen worden, dass, als sie  gerettet und zu einem Ort gebracht wurde, wo sie endlich ihr Leben beginnen konnte, es nicht mehr viel gab, worauf ein Leben aufbauen konnte. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="western" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;In ihrem ersten Jahr auf dem Lebenshof, als sie noch sehen konnte, floh sie vor jedem, der aussah wie die, die sie misshandelt hatten – vor jedem Menschen in der Nähe – und für den Rest ihres Lebens vermied sie jeden, der aussah wie sie – jedes Mutterschaf, jeden Widder, jedes Lamm. Sie ''versteckte'' ihr großes, schönes, wogendes Selbst unter den Ziegen, auffallend schafhaft bummelnd inmitten des Schwalls schneller, schlanker, hagerer, leichtfüßiger Ziegen, sicher in dem Glauben, gut getarnt zu sein unter diesen Wesen, die in nichts aussahen, klangen, sich bewegten, sich verhielten wie sie selbst.  Sie zog mit ihnen umher, suchte Futter, kampierte mit ihnen, ignorierte die Tatsache, dass sie, nach jedermanns Meinung außer ihrer eigenen, schlecht zu ihr passten –  zu schnell, rowdyhaft, mutwillig, frech, unberechenbar für sie –, und vergab ihnen ihre vielen Vergehen, wie die Male, wenn sie sie zurückließen, weit draußen auf dem Feld, ihre Ortungsrufe ignorierten und ohne sie heim gingen.  Aber aus Gründen, die dem für sie standhielten, blieb sie ihnen unbeirrbar loyal für den Rest ihres Lebens. Was auch immer Marcie in den Ziegen sah, von ihnen lernte, von ihnen empfing, es war klarerweise etwas, das sie brauchte.  Wir machten Witze darüber, dass sie dächte, sie sei eine Ziege.  Aber eher war das Gegenteil zutreffend: was sie zu den Ziegen hingezogen sein ließ, war nicht eine vorgestellte Ähnlichkeit, sondern der wahrgenommene Unterschied. Sie schien jemand sein zu wollen, der ihr völlig unähnlich war, ein ganz anderer, ungleich dem ohnmächtigen Opfer, das sie ihr Leben lang gewesen war. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p class="western" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;So schloss sie sich den Ziegen an und teilte ihre tiefsten Momente des Friedens mit ihnen. Du konntest sie mit ihnen in der Sonne ruhen sehen, in einem tranceähnlichen Zustand, beinahe feierlich, als ob sie gemeinsam  einer großartigen Symphonie lauschten, und in der Tat taten sie gerade dies: dem Rauschen der Blätter im Frühling lauschen, dem Rascheln von Insektenflügeln, dem über die Fläche des Teichs huschenden Wind, den Duft des Windes kostend. Solche Momente des Friedens teilte sie mit den Ziegen. Aber in den Momenten der Traurigkeit und des Kummers war sie allein. Und sie hatte Momente tiefer Traurigkeit, einige ausgelöst durch unsichtbare Erschütterungen, andere durch Ereignisse, die sogar wir sehen und verstehen konnten, wie etwa die Zeiten, wenn der Geruch neugeborener Lämmer, ihren Müttern entrissen und auf einem Nachbarhof geschlachtet, die Luft erfüllte und den alten Schmerz in ihr wachrief, einen Schmerz, den die Zeit nicht schmälerte, sondern der in jedem Frühling neue Dornen zu tragen schien. Das waren die Zeiten, wenn sie meistens davonzog, getrennt von ihrer adoptierten Herde, sich verirrte und in ihrer Blindheit unfähig war, nach Hause zu finden. Da die Gegenwart von Menschen sie in Schrecken versetzte, bestand die einzige Möglichkeit, sie nach Hause zurückzulotsen, für uns darin, die Ziegen zu rufen in der Hoffnung, dass sie antworten würden, laut genug für Marcie, sie zu hören und dem Laut zur Herde zurück zu folgen. Den Ziegen vertraute sie, aber Menschen erweckten in ihr nichts als Grauen – das Grauen, an das sie sich erinnerte, und das Grauen, das sie von unserer Hand zu erfahren erwartete. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="western" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wir verstanden ihre Furcht und gaben uns große Mühe, nicht in den Raum, in dem sie sich sicher fühlte, einzudringen. Was wir nicht verstanden, damals, und bis heute nicht völlig verstehen, ist, warum sie sich entschied, die körperliche und emotionale Distanz zwischen uns zu verringern und jeden Tag ein kleines Stück näher an uns heranzukommen, bis es keine Distanz mehr gab, bis unsere Nasen sich buchstäblich berührten. Sie erhielt nichts zusätzlich durch unsere Nähe. Nichts, was sie nicht schon reichlich erhalten hatte, als sie uns mied –  Futter, Unterkunft, Freunde, Leckereien waren alle leicht erreichbar für sie, ob sie uns akzeptierte oder nicht. Warum also entschied sie sich, uns zu vertrauen, wenn ihr Leben lang Menschen ihr unsagbar Grausames zugefügt hatten, um des  Geschmacks des Fleisches ihrer Kinder willen, um eines Flecken Lammfells, einer Handvoll Wolle willen? Warum ertrug sie unsere Nähe, wenn sie uns doch ebenso leicht hätte ignorieren können? &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="western" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Es ist schwer zu sagen. Tatsache ist aber, dass sie uns nicht nur akzeptierte, sie suchte uns auf. Wenn einer von uns ihrer Einschätzung nach sich zu lange im Haus aufgehalten hatte, klopfte sie mit ihrem Huf an die Tür und rief uns heraus. Wir kamen jedes Mal heraus, mit Leckerli in der Hand – weil es das war, wie wir annahmen, was sie wollte. Und für den Rest ihres Lebens ''drillte'' sie uns so, auf die Veranda zu kommen, mehrmals täglich. Dann, in ihrem letzten Jahr bei uns, erweiterte sie ihr Wachehalten bis in die Nacht.  Sie begann damit, auf Chris zu warten,sich auf der Veranda postierend, ruhig, geduldig wartend, solange es dauerte – bis Mitternacht, bis zum folgenden Morgen, bis Chris sicher von der Arbeit zurück war.  Sie wartete, ohne zu klagen, ohne um Leckerli oder Aufmerksamkeit oder Gesellschaft zu bitten oder um irgendeinen der Genüsse, die, wie wir dachten, sie dazu motivierten, jeden Nachmittag an die Tür zu klopfen. Sie verankerte sich einfach an der Haustür und hielt ihre einsamen spät-nächtlichen  Wachen, entfernt von der Sicherheit ihrer Herde, entfernt von ihrer Unterkunft, unter offenem Himmel. Und nichts konnte sie dazu bewegen zu weichen – nicht Butos ungestümes Bellen, nicht die beunruhigende Entfernung von den Ziegen, nicht der Regen, nicht der Schnee, kein Gewitter. Sie stand da wie eine gute Mutter, verkeilt zwischen Himmel und Erde, mit einer Mischung von Mut, Vertrauen, Erwartung, Hoffnung und Resignation, ihr massiger Körper fest verankert zwischen der großen, bösen, gefahrvollen Welt und dem Heim ihres auserkorenen Schützlings und sie rührte sich nicht vom Fleck, bis Chris sicher zuhause war.  Erst dann erhob sie sich schließlich, verließ die Veranda und schlenderte zu ihrem Stall, um dort den Rest der Nacht zu verbringen, im Genuss des verlässlichen Zeugnisses, dass Chris und Michele beide am Leben und gesund waren. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="western" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Es war kein ''Plan''. Es war eine viel einfachere, viel weisere, viel tiefer gefühlte Wahrheit. Marcie wünschte uns Leben. Sie verlangte, mehrmals am Tag, den Leckerli-in-der-Hand-Beweis dafür, dass es uns gutging, und sie bewachte die Veranda in der Nacht, bis sie sicher war, dass ihre beiden Menschen lebendig und gesund waren. Es war nicht schwer zu verstehen.  Was die meisten von uns vielleicht niemals verstehen werden, wie Marcie ihren Peinigern so vollständig vergeben konnte, dass sie Angehörigen der menschlichen Sippe nahe sein wollte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="western"&gt; &lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Joanna Lucas, ''&lt;a href="http://peacefulprairie.blogspot.com/2007/05/portrait-of-sheep.html"&gt;Portrait of Marcie … A Beautiful Soul&lt;/a&gt;'';&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt; geringfügig geänderte Fassung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(1) Gnadenhof&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p class="western"&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-5070173761771877402?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/5070173761771877402/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2011/01/portrait-von-marcie-einer-schonen-seele.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/5070173761771877402'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/5070173761771877402'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2011/01/portrait-von-marcie-einer-schonen-seele.html' title='Portrait von Marcie... einer schönen Seele'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-279643273640680331</id><published>2010-12-26T23:04:00.000-08:00</published><updated>2011-01-24T02:42:34.969-08:00</updated><title type='text'>Petunia lieben</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:arial;font-size:100%;"  &gt;Chris.liebt Petunia.  Sie&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; wurde auf einer Schweinefarm geboren. Eine der Millionen Unschuldigen, die jedes Jahr in ein Leben von Misshandlung und Erniedrigung gezwungen werden, denen mit Worten,  Blicken und Berührungen jede Minute ihres tristen Lebens gezeigt wird, dass sie verächtlich sind, hässlich, schmutzig,  widerwärtig, unwert, geliebt zu werden, und unwert zu leben und dass sie deshalb die Verstümmlungen, Schläge, Entbehrungen, die Quälereien und Schrecken verdienen, die wir auf ihre seufzenden Leiber häufen im Namen unseres Vergnügens, worin immer dieses Vergnügen bestehen mag – Schinken, Speck, Hotdogs, Handtaschen,  Punchingbälle, Hundeleckerchen. &lt;/span&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:arial;" lang="de-DE"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:arial;" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Als Ferkel wurde Petunia den routinemäßigen Verstümmlungen von Schweinen unterzogen –  Schwanzkürzen,  Kupieren der Ohren, Abschleifen der Zähne –, als Jugendliche  wurde sie von Teenagern gejagt, verhöhnt und gequält, als Erwachsene von ihren Haltern hungern gelassen, vernachlässigt und misshandelt. So ist es keine Überraschung, dass Petunia heute Kontakt vermeidet, ihre Grenzen verteidigt, sich rau verhält, niemandem vertraut. Es ist keine Überraschung, dass die Gegenwart anderer sie beunruhigt und dass sie, die andauernd wehrlos und abhängig gehalten worden war, sich nach einem Raum sehnt, den sie kontrollieren kann. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;&lt;i&gt;Was&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt; überrascht, ist die Erkenntnis, dass Petunias Wahl, sich abzuschotten, nicht die Folge der Misshandlungen ist, die sie erduldete, sondern einfach ihre natürliche Begabung. Ihre Fähigkeit, sich nach innen zu flüchten, die gewaltsame Welt aus- und ihr verletzliches Selbst sicher einzuschließen, ist es, was sie die dunklen Zeiten überleben ließ.  In Einsamkeit ist es auch, wo sie sich entspannt, sich erholt, Erlebtes verarbeitet, lernt. Sie findet Gefallen an der Gesellschaft ihrer selbst, vermutlich weil sie sich ihrer eigenen Gefühle mehr als die meisten bewusst ist  – was eine reiche, interessante, Einsamkeit ermöglicht, einen Raum, der es wert ist, aufgesucht, verteidigt zu werden, wert, zu ihm zurückzukehren. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:arial;" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Was immer sie hört, sieht, fühlt, welche feinen Schwankungen in Stimmung und Bewusstsein sie um sich herum spürt, kann, so scheint es, nur ohne Einmischung von außen wahrgenommen werden, in der ruhigen Umgrenzung eines abgelegenen Schlammlochs, in einem leeren Schuppen, in offenem Feld.  Als ruhig nehmen freilich die wenigsten von uns Petunia; für die meisten von uns ähnelt sie mehr einem Minenfeld: scheinbar ruhig und harmlos, aber plötzlich gefährlich explosiv.  Geh weiter auf eigene Gefahr; betrete Petunias persönlichen Raum und sie droht. Komm näher und sie stößt und schubst. Beißt. Lass sie in Frieden und niemand wird verletzt. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:arial;" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nur in den Zeiten der Rastlosigkeit verlässt sie freiwillig ihre einsame Welt. Dies sind die Zeiten, wenn das Futter fade schmeckt und das Wasser schal, wenn das Strohbett sticht, wo es sonst ein sanftes Lager war, wenn die Schlammlöcher einfach nur schlammig sind und die übliche Behaglichkeit unbehaglich ist; die Zeiten, wenn sie ziellos hin- und herwandert, von einem Stall zum anderen zieht, von einem halbfertigen Schlammloch zum nächsten, von Gruppe zu Gruppe –  zu Kontakt einladend nur, um ihn zurückzuweisen, sich so verhaltend, wie wir es tun, wenn wir eine alte Haut abgestreift, aber noch keine neue gebildet haben –; die Zeiten, wenn etwas darum kämpft, an die Oberfläche zu kommen, gegen eine schmerzliche Erinnerung ankämpft: ein neues Bewusstsein, eine neue Frage,  &lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:arial;" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Dies sind die einzigen Zeiten, in denen sie versucht, den Schweinestall zu betreten, vielleicht so etwas wie Sinn für Gemeinschaft oder Familie suchend, oder vielleicht auf Leitung durch ihresgleichen hoffend, Verwandte, die  Erfahrungen machten wie die, mit denen sie fertigzuwerden sucht. In diesen Zeiten fühlt  sich die Gesellschaft anderer nicht länger wie ein Eindringen in ihre Privatsphäre  an, sondern wie eine mögliche Lösung, und die Einsamkeit, die sie sonst so heftig verteidigt, scheint eher ein Gefängnis als ein sicherer Hafen zu sein. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:arial;" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Sie nähert sich dem Stall mit gesenktem Schwanz, gebeugtem Kopf, abgewandten Augen –   nicht die gewöhnliche Größer-Böser-Biestiger-als-Du-Petunia – , sondern eine kleinere, bescheidenere Version ihrer selbst  Aber sie schafft es nicht mal bis hinter die Stalltür. In dem Moment, da Agnes, die Matriarchin, sie erblickt, jagt diese sie fort,  scheucht sie in gemächlicher Geschwindigkeit über das Gelände.  Am Ende jeder ''Verfolgungsjagd'' sind beide erschöpft, schlafen ein, wo sie sich niederwerfen – gewöhnlich an gegenüberliegenden Seiten des Schweinestalls: Agnes, zu müde, um es in den Stall zurück zu schaffen, Petunia, zu erschöpft, um den Hof zu überqueren und zu ihrem eigenen Stall zu gelangen.  Dieses Szenario mag sich am nächsten Tag wiederholen und am darauf folgenden, aber bald wird Petunia zu ihren einsamen, unabhängigen Gepflogenheiten  zurückkehren, allein essen, allein schlafen, den Lebenshof auf eigene Faust durchstreifen, ihre eigenen Schlammlöcher graben und genießen, weg vom Treiben der Menge, niemandes bedürfend, sich  wieder verhaltend wie das Schwein, das sie sein möchte – das zähe, unabhängige, unverletzliche, ungezähmte, gefährliche Minenfeld –,  und wieder das verletzliche, verwundete Wesen, als das sie sich kennt, versteckend. Vor jedem außer Chris. Bei ihm ist sie ohne Furcht. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p face="arial" style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wenn Chris in der Nähe ist, entfalten sich beinahe Flügel zu ihren Seiten. In seine Gegenwart wird ihre  erdrückende unsichtbare Last leichter, ihr Schutzpanzer löst sich, ihr geschlagener Leib leuchtet von innen.  Chris darf seine Hände auf ihren geschundenen Rücken legen, ihren verachteten Körper in die Arme nehmen, ihren narbenbedeckten Hals berühren, und sie schließt die Augen, scheint ihre massige Gestalt auf die Spitzen ihrer Hufe zu heben, wie um etwas Seltenes zu empfangen und zurückzugeben – jenen Stoff, den wir erzeugen und in die Welt entlassen, wenn wir lieben –, und sie nimmt den Segen dieser Berührung ganz in sich auf, die belebt, die  Zärtlichkeit gibt und keine Gegenleistung erwartet und die dem widerspricht,  sich dem entgegenstellt und, vielleicht, das auszulöschen zu beginnen vermag, was ihr in ihrem ganzen Leben als ''Nutztier'' in Worten, Blicken und Berührungen vermittelt wurde: dass sie verächtlich ist, hässlich, schmutzig,  widerwärtig, unwert, geliebt zu werden, und unwert zu leben; dass sie deshalb die Verstümmlungen, Schläge, Entbehrungen, die Quälereien und Schrecken verdient, die wir auf ihren seufzenden Leib häufen im Namen des Vergnügens von Menschen, worin immer dieses Vergnügen bestehen mag – Schinken, Speck, Hotdogs, Handtaschen, Punchingbälle, Hundeleckerchen.  Sie antwortet mit gurrenden, melodischen Lauten, summend wie ein Bienenstock, einem kleinen rhythmischem Nicken des Kopfes zum Takt der Musik in ihr, die Du fast sehen kannst, und einer warmen, unbewachten Stille, Sanftheit, einem offenen Darbieten von Verletzlichkeit, ein Fenster zur Tiefe ihres großen gebrochenen Herzens. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Was Du in diesem Augenblick siehst, ist kaum ohne innnere Bewegung anzuschauen. Du siehst die Schönheit ihres lebendigen Herzens und die funkelnde, hell erleuchtete Seele.  Du siehst auch die Tiefe ihrer Wunden und die schiere Hoffnungslosigkeit von Heilung und die unauslöschliche Hoffnung, das Bedürfnis, das Verlangen, wieder ein Ganzes zu werden, und ihren Glauben, dass dieser Mann, der ihr in Worten, Blicken und Berührungen zeigt, dass ihr Leben wichtig ist,  ihr nicht nur helfen wird, dieses unwahrscheinliche, tapfere neue Herz zu hegen, sondern auch, es zu tragen. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;" lang="de-DE"&gt; &lt;/p&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Geringfügig geänderter Auszug aus &lt;a href="http://peacefulprairie.blogspot.com/2007/01/pig-love.html"&gt;''Pig Love''&lt;/a&gt; von Joanna Lucas, &lt;a href="http://www.peacefulprairie.org/index.html"&gt;Peaceful Prairie Sanctuary&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-279643273640680331?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/279643273640680331/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/12/die-liebe-eines-schweins.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/279643273640680331'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/279643273640680331'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/12/die-liebe-eines-schweins.html' title='Petunia lieben'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-2101443387742566815</id><published>2010-11-02T10:28:00.000-07:00</published><updated>2011-03-11T11:39:08.143-08:00</updated><title type='text'>Faltblatt: Ein Platz zum Leben</title><content type='html'>&lt;a title="View Flyer_NEU_2-1 on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/50552857/Flyer-NEU-2-1" style="margin: 12px auto 6px auto; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 14px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none; display: block; text-decoration: underline;"&gt;Flyer_NEU_2-1&lt;/a&gt; &lt;object id="doc_48791" name="doc_48791" height="600" width="100%" type="application/x-shockwave-flash" data="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" style="outline:none;" &gt;            &lt;param name="movie" value="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf"&gt;             &lt;param name="wmode" value="opaque"&gt;             &lt;param name="bgcolor" value="#ffffff"&gt;             &lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;             &lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;             &lt;param name="FlashVars" value="document_id=50552857&amp;access_key=key-10g8693cj1s6iyin36dp&amp;page=1&amp;viewMode=list"&gt;             &lt;embed id="doc_48791" name="doc_48791" src="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf?document_id=50552857&amp;access_key=key-10g8693cj1s6iyin36dp&amp;page=1&amp;viewMode=list" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="600" width="100%" wmode="opaque" bgcolor="#ffffff"&gt;&lt;/embed&gt;         &lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-2101443387742566815?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/2101443387742566815/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/11/faltblatt.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/2101443387742566815'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/2101443387742566815'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/11/faltblatt.html' title='Faltblatt: Ein Platz zum Leben'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-6280958304964535701</id><published>2010-11-02T01:24:00.000-07:00</published><updated>2011-03-13T01:14:55.704-08:00</updated><title type='text'>''Jene, die sich nicht an die Vergangenheit erinnern, sind dazu verdammt, sie zu wiederholen''</title><content type='html'>&lt;p class="western" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/those-who-cannot-remember-the-past-are-condemned-to-repeat-it/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese von dem Philosophen George Santayana geschriebenen Worte scheinen heutzutage mit besonderer Relevanz nachzuklingen, da wir eine in Gewalt versunkene Welt sehen. Aber Santayana hat auch der abolitionistischen Bewegung etwas Wichtiges zu sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten der großen Organisationen des Neuen Tierschutzes sowohl in Großbritannien als auch in den USA behaupten, Veganismus zu befürworten, fördern ihn aber nicht als Grundlinie der Bewegung aus dem Bedenken heraus, dass Veganismus für die breite Öffentlichkeit zu ''radikal'' erscheint. Deshalb fördern diese Organisationen ''Bio-Fleisch'' und ''Bio-Milch/Eier'', die das &lt;a href="http://www.certifiedhumane.com/"&gt;Certified-Humane-Raised-&amp;-Handled-Label &lt;/a&gt;[Zertifiziert aufgezogen und behandelt] oder das &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p107/freedom-food.pdf"&gt;Freedom-Food-Label&lt;/a&gt; [Freiheitsnahrung] tragen oder mit den&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p107/farm-animal.pdf"&gt; Farm Animal Compassionate Standards&lt;/a&gt; [Normen des Mitgefühls für Nutztiere] von Whole Foods [Whole Foods Market: Bio-Supermarktkette] übereinstimmen, nun auf beiden Seiten des Atlantik. Und Peter Singer erinnert uns daran, dass ein konsequenter Veganer zu sein &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p107/fanatical.pdf"&gt;''fanatisch''&lt;/a&gt; ist und dass wir eigentlich dazu verpflichtet sind, &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/oh-my-god-these-vegans/"&gt;keine Veganer zu sein,&lt;/a&gt; wenn Veganer zu sein andere verstimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jenen, die daran festhalten, dass Veganismus eine klare und unzweideutige moralische Grundlinie der Bewegung sein sollte, wird von den Neuen Tierschützern eindringlich erzählt, dass die Öffentlichkeit noch nicht bereit dafür ist, die Botschaft des Veganismus zu hören. Stattdessen sollten wir uns auf ''käfig-freie'' Eier [Eier aus Bodenhaltung] und ''Freiland-Fleisch'' konzentrieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und inwiefern ist Santayanas Botschaft in diesen Kontext relevant?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahr 1944 gründete Donald Watson die &lt;a href="http://www.vegansociety.com/"&gt;Vegan Society&lt;/a&gt; in Großbritannien. Er prägte das Wort ''Veganer'' als Bezeichnung für jemanden, der keine Tierprodukte konsumiert. In der ersten Ausgabe von &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p107/the-vegan-news.pdf"&gt;The Vegan News&lt;/a&gt; – vor 66 Jahren – schrieb Watson: &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Eine übliche Kritik ist, dass die Zeit noch nicht reif für unsere Reform sei. Aber kann die Zeit für irgendeine Reform jemals reif sein, wenn sie nicht durch die Entschlossenheit von Menschen reift?&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Watson wies darauf hin, dass die Gegner der Sklaverei nicht darauf gewartet haben, dass die Zeit ''reif'' war, und dass [auch] die Befürworter sauberen Trinkwassers und sanitärer Einrichtungen heftiger Ablehnung begegneten und nicht auf den ''nicht existierenden Moment'' warteten, da die Zeit ''reif'' sein würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Watson fährt fort:  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Es liegt eine offensichtliche Gefahr darin, die Erfüllung unserer Ideale der Nachwelt zu überlassen, da die Nachwelt vielleicht nicht unsere Ideale hat. Evolution kann ebenso rückschrittlich wie fortschrittlich sein, allerdings scheint immer der falsche Weg eine starke Gravitation zu haben, wenn nicht bestehende Standards geschützt und neue Visionen eingelöst werden.  &lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;p class="western"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Das Problem, dem jene, die über unsere Ausbeutung von Tieren besorgt sind, gegenüberstehen, ist, dass die großen Organisationen des Neuen Tierschutzes, welche die Szene beherrschen, Veganismus nicht als eine einzulösende neue Vision betrachten, sondern als eine ''fanatische'' Position, die es zu marginalisieren gilt zugunsten des fortgesetzten Konsumierens von Tierprodukten – vermeintlich ''human'' produziert – als Standardposition. Durch das Bewerben von ''Bio-Fleisch'' und ''Bio-Milch/ Eiern'' verstärken die Neuen Tierschützer lediglich das Paradigma, demzufolge das Konsumieren von Tieren moralisch akzeptabel ist, wenn wir ''gütig'' zu unseren Opfern sind. Diese Vorgehensweise wird und kann nicht in Richtung Veganismus führen; er kann nur dazu dienen, Vegansmus als ''radikale' oder ''fanatische'' Position erscheinen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie Watson notierte ''(kann) Evolution ..ebenso rückschrittlich wie fortschrittlich sein'.'' Wir können nicht auf den ''nicht existierenden Moment'', in dem die Zeit ''reif'' ist, warten. Wir müssen diesen Moment durch unsere eigene Entschlossenheit eintreten lassen. Diese Entschlossenheit, ausgedrückt durch unseren eigenen konsequenten Veganismus und unser Engagement für klare, unzweideutige, gewaltlose Aufklärung über Veganismus – und unsere Ablehnung kontraproduktiver Tierschutzkampagnen – ist das Fundament der abolitionistischen Bewegung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2007 Gary L. Francione  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="western" lang="de-DE"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-6280958304964535701?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/6280958304964535701/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/11/jene-die-sich-nicht-die-vergangenheit.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/6280958304964535701'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/6280958304964535701'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/11/jene-die-sich-nicht-die-vergangenheit.html' title='&apos;&apos;Jene, die sich nicht an die Vergangenheit erinnern, sind dazu verdammt, sie zu wiederholen&apos;&apos;'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-2817020577592879946</id><published>2010-10-27T10:07:00.000-07:00</published><updated>2011-03-14T00:29:58.040-07:00</updated><title type='text'>Kommentar (20) [Videoüberwachung in Schlachthäusern)</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;von Gary L.Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/commentary-20-creative-non-violent-vegan-advocacy-in-a-challenging-environment-central-australia/"&gt;Blog &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;" lang="de-DE"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;(...) Zu Beginn des Kommentars diskutiere ich kurz eine neue Kampagne der britischen Tierschutzorganisation, &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3957/animal-aid.pdf"&gt;Animal Aid&lt;/a&gt; [nachfolgend AA], welche darin besteht, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;blockquote lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;(zu) fordern, Überwachungskameras [CCTV: closed circuit television] in allen Schlachthäusern in Großbritannien zu installieren und die Bänder unabhängigen Stellen zugänglich zu machen. Außerdem fordern wir ein besseres unabhängiges Training, regelmäßige Wiederholung der Schulung und Beurteilung, rigorose Umsetzung der Gesetze und ein Ende der Beschäftigung von Personen in Schlachthäusern, die wegen auffälliger  Gewaltdelikte und Tierquälerei verurteilt worden sind. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/blockquote&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Bei einem Schlachthaus, dessen Vertrag mit einer großen britischen Supermarktkette infolge der von AA erhobenen Beschuldigung der Tierquälerei suspendiert worden war, wurde der Vertrag nach ''Verbesserungen, einschließlich der Einführung von Videoüberwachung wie von AA gefordert'' wiederhergestellt &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Andrew Tyler von AA &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3957/commented.pdf"&gt;kommentierte&lt;/a&gt;:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;blockquote lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;''Es zeigt recht deutlich die Bedeutung unserer Ermittlungen, dass das Unternehmen sagt, dass seine eigenen Standards sich dramatisch verbessert haben'', sagte er. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/blockquote&gt; &lt;blockquote lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;''Das unterstreicht ganz klar, dass das, was wir tun und zu tun fortfahren werden, eine unerlässliche Aufgabe ist. Wir sind erfreut, dass Videoüberwachung eingeführt wurde. Es ist absolut unerlässlich, dass die Bänder nicht einfach nur gesammelt, sondern von Sainsbury’s und vom Ordnungsamt gewissenhaft geprüft werden'', sagte Mr. Tyler. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/blockquote&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wie Sie sich denken können, sind viele Anwälte der Tiere verständlicherweise darüber aufgebracht, dass AA nun eine Partnerschaft mit institutionellen Tierausbeutern bildet, um ''Bio-Fleisch'' zu bewerben und zu verkaufen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Eine Kollegin in GB schrieb mir und teilte mir die Antwort mit, die sie von Tyler auf ihre Einwände gegen diese törichte Kampagne erhalten hatte. Tyler versuchte, diese in folgender Weise zu rechtfertigen: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;blockquote lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nehmen wir ein Beispiel: Sie sind auf einem ''Viehmarkt'' und sehen, wie auf ein Schaf wiederholt eingetreten wird. Greifen Sie ein, um diese extreme Misshandlung zu beenden, oder würden Sie dies angesichts dessen, dass selbst, wenn sie dem Treten Einhalt gebieten, das Schaf trotzdem geschlachtet wird, als ''Tierschutz''' betrachten?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/ingrid-newkirk-on-principled-veganism-screw-the-principle/"&gt;Ingrid Newkirk von PETA&lt;/a&gt; gebrauchte &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;&lt;i&gt;&lt;u&gt;dasselbe &lt;/u&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Argument vor fast 20 Jahren, als sie die Auffassung vertrat, jene, die Tierschutzreformen ablehnen, von denen sie behauptete, diese würden uns Tierrechten näher bringen, verweigerten einer durstigen Kuh Wasser auf dem Weg zum Schlachthaus. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Ich habe Newkirks Position in meinem 1996 erschienenen Buch &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/books/rain-without-thunder-the-ideology-of-the-animal-rights-movement/"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 255);"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;&lt;u&gt;Rain Without Thunder: The Ideology of the Animal Rights Movement&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;. erörtert. (…) &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Meine Antwort auf Newkirk gilt auch für Tylers Beispiel. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Gewiss würde ich eingreifen, um das Treten des Schafes zu stoppen. Ich würde denken, dass die meisten Eigentümer von Schafen und Schlachthausbetreiber dasselbe tun würden. Schließlich verursacht das Treten des Schafes eine Beschädigung des Schlachtkörpers und das mindert den Wert des Schafes. Aber würde ich eine Kampagne für eine ''humanere'' Behandlung von Schafen führen? Absolut nicht. Das leistet nichts anderes als das Weißwaschen einer an sich unmoralischen Einrichtung und verschafft der Öffentlichkeit ein besseres Gewissen beim Essen von Fleisch. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Und genau das ist es, was AA tut. Der Verein ermutigt die Öffentlichkeit zu glauben, dass es eine richtige und eine falsche Art und Weise, Tiere auszubeuten, gibt. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Es gibt keine richtige Art und Weise. Es gibt nur eine falsche. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Es ist bestürzend zu sehen, wie viele Konsumenten von Fleisch und Milchprodukten die AA-Kampagne loben. Aber das war zu erwarten. AA verkauft ihnen einen Ablassbrief und erzählt ihnen für eine Spende, dass sie fortfahren können, Tiere auszubeuten, solange sie in einem Supermarkt kaufen, der sein Fleisch von einem Schlachthaus mit Videoüberwachung bezieht. (...)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Vor 20 Jahren sagte Newkirk, dass wir Tierschutz unterstützen müssten, um Tierrechten näher zu kommen. Tja, es ist 20 Jahre später, und wenn Newkirk denkt, dass wir Tierrechten irgendwie – auch nur einen Zoll – näher gekommen sind, dann liegt bei ihr eine völlige Verkennung der Realität vor. Und nun haben wir Tyler, der uns dasselbe lächerliche Argument auftischt. (…)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Leben Sie vegan. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-2817020577592879946?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/2817020577592879946/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/10/kommentar-20-videouberwachung-in.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/2817020577592879946'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/2817020577592879946'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/10/kommentar-20-videouberwachung-in.html' title='Kommentar (20) [Videoüberwachung in Schlachthäusern)'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-4209907659016885835</id><published>2010-10-23T21:21:00.000-07:00</published><updated>2011-03-14T00:47:07.196-07:00</updated><title type='text'>VIVA! vs RSPCA ... und vergessen Sie nicht, auf ''Spenden'' zu klicken</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/viva-vs-the-rspca-and-dont-forget-the-donate-button/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;im  Kielwasser einer Kontroverse in Großbritannien über den Verkauf von  Halal-Fleisch, das Ausblutung [von geschlachteten Tieren] ohne Betäubung  bedeutet, und über den Kommentar einer britischen Organisation des  Neuen Tierschutzes, VIVA! [Vegetarians International Voice for Animals], dass ''Konsumenten .. ihren Teil .. beitragen (können), indem Sie Orte  boykottieren, die fortdauernd Fleisch von unbetäubten Tieren  verkaufen'', habe ich zwei Essays geschrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im &lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/eine-verpasste-gelegenheit.html"&gt;ersten Essay&lt;/a&gt; stellte ich heraus, dass VIVA!, zusätzlich dazu, auf den islamophobischen Zug aufzuspringen, der von den reaktionären Medien angetrieben wird, eine vermeintlich ''glücklichere'' Form der  Tierschlachtung fördert anstatt, wie es der Verein tun sollte, die Idee zu fördern, dass die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;einzige&lt;/span&gt; sinnvolle Konsequenz eines moralischen Bedenkens gegenüber der  Tierausbeutung darin besteht, aufzuhören, Tiere  zu essen, als  Bekleidung oder für andere Zwecke zu verwenden und anzufangen, vegan zu  leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;VIVA! antwortete darauf und ich schrieb einen &lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/10/vivas-antwort-und-meine-stellungnahme.html"&gt;zweiten Essay&lt;/a&gt;, in dem ich notierte, dass VIVA! zwischen Fleisch und anderen Tierprodukten unterscheidet und für Vegetarismus als moralisch sinnvolle  Wahl wirbt, Veganismus als schwierig und ''abschreckend'' darstellt, vegetarische Kochbücher mit nichtveganen Rezepten verkauft und für vegetarische Restaurants, die Milchprodukte servieren, Werbung macht. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mit einem Wort, VIVA! fördert die fleischlose Variante der Tierausbeutung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, nun hat der Verein eine &lt;a href="http://www.viva.org.uk/campaigns/chickens/happy-eggs.htm"&gt;Anklage &lt;/a&gt;gegen die RSPCA [Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals] veröffentlicht, die Einrichtung, die das &lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/ein-auerst-irrefuhrendes-etikett.html"&gt;Freedom-Food-Label &lt;/a&gt;[Freiheitsnahrung] sponsert, mit der Behauptung, dass die RSPCA die Dinge nicht ordentlich überwacht und ''Bio-Eier'' nicht wirklich ''Bio''  sind. Aber VIVA! erzählt uns nichts Neues. Von Anfang des Freedom-Food-Projekts an war klar, dass dieses &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nichts&lt;/span&gt;  anderes als ein Marketinginstrument zur Bereicherung der RSPCA und der Produzenten von ''Bio-Fleisch'' und anderen ''Bio''-Tierprodukten ist und Freedom-Food-Tiere genauso gequält werden wie die Tiere, deren  Leiden und Tod nicht von der RSPCA abgesegnet werden. Nichtsdestotrotz fallen Tierschutzgruppen in den USA, Großbritannien und anderen Ländern übereinander in dem fieberhaften Bemühen, &lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/partner-in-sachen-ausbeutung.html"&gt;Partnerschaften mit institutionellen Ausbeutern&lt;/a&gt; herzustellen, die noch mehr ''Bio''-Label mit sich bringen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück  zu VIVA! und der RSPCA. Hier haben wir eine Tierausbeutung  unterstützende Organisation, die eine anderen Organisation der Unterstützung von Tierausbeutung beschuldigt. Ich kann kaum erwarten, dass VIVA! uns ein paar ihrer nicht vegan lebenden Prominenten  auftischt, die uns erzählen, dass die RSPCA-Nichtveganer weniger ''mitfühlend'' als die Nichtveganer von VIVA! sind.  Vielleicht kann PETA [People for the Ethical Treatment of Animals] einen ''mitfühlenden''  Schlammschlacht-Wettbewerb zwischen leicht bekleideten Nichtveganern von  VIVA! und RSPCA sponsern. Alles für die Tiere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber hinter jeder Wolke zeigt sich ein Silberstreif am Horizont. Sicher,  ''Bio''-Tierprodukte sind nicht wirklich Bio (offenbar sofern sie nicht in einem von VIVA! beworbenen nichtveganen Restaurant serviert werden). Aber &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sie &lt;/span&gt;können helfen. Direkt rechts neben der Anklage VIVA!s gegen die RSPCA findet sich die  Lösung: ''Helfen Sie uns, Tiere zu retten. Machen Sie eine Spende an  VIVA!'' und Sie können einen Betrag einsetzen und auf ''Spenden''  klicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh ja, der standardmäßige Refrain der großen Tierschutzgruppen: Die Lage der Tiere ist schlecht, aber wir können sie verbessern. Schicken Sie uns Geld und wir lösen das Problem. Wir ''retten Tiere.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist natürlich ein Hirngespinst. Das Einzige, was Sie retten, indem Sie auf ''Spenden'' klicken, ist der Job der Leute, die für VIVA! arbeiten. (...) Sie können .. helfen, aber nicht dadurch, irgendjemandem Geld zu schicken. Sie brauchen keine  Organisation oder auf ''Spenden'' zu klicken.  Die großen  Tierschutzunternehmen stehen dem Wandel im Weg, sie erleichtern ihn  nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie brauchen nur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ihre&lt;/span&gt; Entscheidung, das Richtige zu tun, zu treffen, und vegan zu leben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In  einem können Sie sich sicher sein: Wenn Sie nicht vegan leben, beteiligen Sie sich direkt an Tierausbeutung. Es gibt keinen moralisch schlüssigen Unterschied zwischen Fleisch und anderen Tierprodukten. Es steckt ebenso viel Leiden in einem Glas Milch oder Stück Käse, serviert in einem  von VIVA! unterstützten  ''Bio''-Ausbeutungsrestaurant, wie in dem Fleisch, das mit einem ''Bio''-Label verkauft wird. Und alle Tiere, ob für Fleisch oder Milch oder was auch immer genutzt, enden ihr Leben  inmitten  des Lärms und Elends irgendeines grässlichen Schlachthauses.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn  Sie nicht vegan leben: Fangen Sie damit an. (...) Veganismus  ist ... das moralisch Richtige und Gerechte. (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie vegan leben, dann klären Sie andere über  Veganismus auf. Ihr eigener Veganismus und Ihre Bemühungen in kreativer, gewaltloser Aufklärung über Veganismus sind die wirkungsvollsten Wege, [Tieren] zu helfen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;&lt;br /&gt;Die Welt ist vegan! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-4209907659016885835?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/4209907659016885835/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/10/viva-vs-rspca-und-vergessen-sie-nicht.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/4209907659016885835'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/4209907659016885835'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/10/viva-vs-rspca-und-vergessen-sie-nicht.html' title='VIVA! vs RSPCA ... und vergessen Sie nicht, auf &apos;&apos;Spenden&apos;&apos; zu klicken'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-3249144144379585170</id><published>2010-10-21T09:14:00.000-07:00</published><updated>2011-03-15T01:46:36.025-07:00</updated><title type='text'>VIVA!s Antwort und meine Stellungnahme</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/vivas-reply-and-my-response/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte einen &lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/eine-verpasste-gelegenheit.html"&gt;Essay &lt;/a&gt; über die in der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Sunday Mail &lt;/span&gt;(einer  britischen Zeitschrift) berichteten  Bemerkungen von ViVA! [Vegetarians International Voice for Animals] gepostet, in denen es um den Verkauf  von Fleisch von Tieren, die nach der Halal-Methode geschlachtet wurden, in Großbritannien ging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine ''Antwort von VIVA!'' wurde  auf &lt;a href="http://www.opposingviews.com/i/a-lost-opportunity-for-vegan-education"&gt;Opposing Views &lt;/a&gt;gepostet, wo mein Essay nachgedruckt worden war: &lt;blockquote&gt;Gary,  vielleicht interessiert es Sie, dass The Daily Mail nicht mit VIVA! gesprochen hat. Sie hat ein Zitat von unserer Website genommen. Rituelle Schlachtung ohne vorausgehende Betäubung hat ist als grausamer [als  andere Schlachtmethoden] erwiesen, aber wir sind gegen alles Schlachten. Natürlich gibt es so etwas wie ''humane Schlachtung'' nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir versuchen bei jeder Gelegenheit, Veganismus als die ethischste Wahl des  Handelns, um Tiere zu schützen, voranzutreiben. Sie müssen allerdings  verstehen, dass die Medien ihre eigene Agende haben. Wenn wir mit The  Daily Mail gesprochen hätten (wir haben es inzwischen getan), hätten wir uns dabei, Veganismus voranzutreiben, den Mund fusselig reden können.  Die drucken, was sie drucken wollen. Bitte bedenken Sie das, bevor Sie  uns oder andere Gruppen in Zukunft kritisieren. Danke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Justin Kerswell  September 21, 2010 11:06AM &lt;/blockquote&gt;  Ich kann bestätigen, dass diese Antwort tatsächlich die von VIVA! ist. Hier ist meine:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber Justin,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;vielen Dank für Ihre Antwort. Bedauerlicherweise geht sie nicht auf meine Bedenken ein, außer insofern sie sie bekräftigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Islamophobie und Halal-Schlachtung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir annehmen (und ich tue es), dass was Sie sagen, der Wahrheit entspricht und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Sunday Mail&lt;/span&gt; nicht mit VIVA! gesprochen, sondern das Zitat von der Website des Vereins genommen hat, dann ist die Sache tatsächlich schwerwiegender, insofern die VIVA! zugeschriebenen fremdenfeindlichen Bemerkungen nicht als irgendeine aus dem Kontext gerissenes Äußerung beschrieben werden können, sondern vielmehr ein wohl überlegtes, die Politik des  Vereins repräsentierendes Statement. Im Licht der grassierenden Islamophobie in Großbritannien (und überall sonst) wäre es vielleicht eine gute Idee,  dieses Statement von Ihrer Website zu entfernen. Es hilft nichts zu  sagen, dass VIVA! Multikulturalität unterstützt, wenn der Verein  Bemerkungen wie diese macht, insbesondere angesichts dessen, dass wir beide wissen, dass Tiere, die betäubt werden, oft, wenn nicht sogar  üblicherweise nicht richtig betäubt werden. Deshalb ist mir schleierhaft, warum Sie es für irgend sinnvoll erachten, einen  Unterschied zwischen Halal-Schlachtung und konventioneller Schlachtung zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die VIVA! zugeschriebene Feststellung, von der Sie  sich nicht distanzieren: ''Konsumenten können ihren Teil .. beitragen,  indem sie Orte boykottieren, die fortdauernd Fleisch von unbetäubten Tieren verkaufen'' sendet überdies eine ausdrückliche, klare Botschaft, dass das Problem Halal- (oder Koscher-)Schlachtung ist und die Lösung darin besteht, Fleisch von unbetäubten Tieren zu boykottieren. Eine sehr viel bessere Aussage wäre gewesen: ''Konsumenten, die dieses Problem  kümmert, sollten überlegen, ob sie überhaupt irgendwelche Tierprodukte  konsumieren sollten, weil alle Tierprodukte das Resultat des Quälens und  nicht zu rechtfertigenden Tötens von Tieren sind.'' Wie ich sagte, hat VIVA! eine Gelegenheit versäumt, hier aufzuklären. Um es noch einmal zu sagen, angesichts der Tatsache, dass Tiere, die betäubt werden, oft  nicht betäubt sind, ist die von Ihnen gemachte Unterscheidung ihren eigenen Bedingungen gemäß unhaltbar und nicht nur in Bezug auf den größeren Kontext, dass das Problem die Nutzung von Tieren ist und nicht eine bestimmte Art der Behandlung oder Ausbeutung von Tieren durch eine bestimmte Gruppe von Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;VIVA! und Veganismus&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihre  Aussage, dass ''wir.. bei jeder Gelegenheit (versuchen), Veganismus als die ethischste Wahl des Handelns, um Tiere zu schützen,  voranzutreiben'', ist schlicht nicht zutreffend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fakt ist, dass  VIVA! aktiv für Vegetarismus als moralisch schlüssige Alternative dazu, ein Allesesser zu sein, auf seinen Websites Werbung macht (der Verein  hat Filialen in mehreren Ländern), und Veganismus als etwas Optionales darstellt, dass Menschen tun können, wenn sie weiter gehen wollen. In dem Maß, in welchem VIVA! Fleisch von anderen Tierprodukten unterscheidet, hält der Verein die Vorstellung am Leben, dass es einen  moralisch schlüssigen Unterschied gibt, und wir wissen beide, dass dies Unsinn ist. Milch und Eier sind für ebenso viel, wenn nicht mehr Leiden  verantwortlich, und alle Tierprodukte, egal, wie sie produziert werden, sind das Ergebnis des Tötens von Tieren. Vegetarismus anstelle von Veganismus zu fördern ist logisch nichts Anderes als das Essen von Fleisch von gescheckten Kühen anstelle von braunen Kühen zu fördern. Die von VIVA! angeführte Begründung ist genau die gleiche, die zur  Unterstützung von Kampagnen wie die gegen das Essen von Kalbfleisch bemüht wird. Es gibt keinen Unterschied zwischen Kalbfleisch und anderem Tierfleisch oder zwischen Fleisch und anderen Tierprodukten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die britische VIVA!-Website verkauft Kochbücher, die Rezepte mit  Tierprodukten enthalten, und macht Werbung für Restaurants, die Tierprodukte servieren. Wie können Sie angesichts dessen sagen, dass Sie ''bei jeder Gelegenheit Veganismus vorantreiben'? Das ist eine  rhetorische Frage. Indem Sie diese Bücher und Unternehmen fördern,  richten Sie eine klare Aussage an die Öffentlichkeit: dass es einen  Unterschied zwischen Fleisch und anderen Tierprodukten gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht nur befördert VIVA! die Vorstellung, dass Vegetarismus eine sinnvolle  Alternative dazu, ein Allesesser zu sein, darstellt, der Verein hält zudem den Unfug aufrecht, dass vegan zu leben schwierig oder  ''abschreckend'' (ein von VIVA! auf seiner Facebook-Seite gebrauchter Ausdruck) und Vegetarismus eine Art Einsteg [in den Veganismus] sei. Derlei leistet nichts anderes, als die Propaganda zu verstärken, dass  Veganismus eine extreme Position sei, die nur von Übermenschen erreicht werden könne. Es ist genau diese Einstellung, durch welche die Öffentlichkeit von Veganismus abgeschreckt wird und die zu der großen Zahl von ''Tierschutzleuten'' beiträgt, die nie begonnen haben, vegan zu  leben. Wenn für uns feststeht, dass Veganismus die moralische Grundlinie ist, dann sollten wir das auch feststellen, und jene, die  [noch] nicht bereit sind, vegan zu leben, werden welchen Zwischenschritt auch immer machen, aber zumindest ist die Botschaft klar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn VIVA! wirklich Veganismus fördert, warum macht der Verein dann auf seiner Website Aussagen wie diese: ''VIVA! lehnt jegliches Schlachten ab und wir fördern Vegetarismus als den einzigen wahrhaft wirkungsvollen Weg, das Leiden von Tieren zu verhindern''?  Wir werden das Leiden nicht dadurch abstellen, dass wir lediglich Vegetarier werden. Wenn Veganismus wirklich auf Ihrer Agenda steht und nicht nur eine optionale (und ''abschreckende'') Änderung des  Lifestyles ist, warum dann machen Sie solche Aussagen, die die Leute nur verwirren? So, wie die Dinge stehen, würde jeder Leser von VIVA!s  Website diese mit der Vorstellung verlassen, dass Vegetarismus eine einwandfreie moralische Position ist; dass Fleisch ''schlimmer'' als Milch ist und Veganismus eine Option – und eine schwierige und  ''abschreckende'' zumal –, aber keine moralische Grundlinie. Wie viele von VIVA!s Mitgliedern sind Stammkunden von Restaurants, für die Sie Werbung machen, und konsumieren dort Milch und Käse? Wie viele kaufen  VIVA!s nicht-vegane Kochbücher und kochen Gerichte, die Tierprodukte enthalten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jene, die wirklich die Abschaffung der Tierausbeutung anstreben, sollten damit aufhören, sich an der ''Veganismus ist ja  sooooo schwierig''-Propaganda zu beteiligen und die Idee von Vegetarismus (oder anderer Einzelthema-Kampagnen) als ''Einstieg'' in  den Veganismus verwerfen. (Um mehr zu diesem Thema zu erfahren, hören  Sie meinen &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/vegetarianism-as-a-gateway-to-veganism/"&gt;Kommentar&lt;/a&gt; und lesen Sie meine Essays &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/some-comments-on-vegetarianism-as-a-gateway-to-veganism/"&gt;Some Comments on Vegetarianism as a ''Gateway'' to Veganism&lt;/a&gt; [Einige Bemerkungen zum Vegetarismus als ''Einstieg'' in den Veganismus], &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/gateway-arguments/"&gt; ''Gateway'' Arguments&lt;/a&gt; [''Einstiegsargumente''] und &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/pdf/the-vegan-2010spring.pdf"&gt;''Vegetarianism First?''&lt;/a&gt; [Zuerst Vegetarismus?]; letzterer wurde in &lt;a href="http://www.vegansociety.com/about/publications/vegan-magazine/"&gt;The Vegan &lt;/a&gt;veröffentlicht.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuletzt: Ihre Website betont Masssentierhaltung als das Problem – als ob dieses darin bestünde, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;wie &lt;/span&gt;Tierprodukte gemacht werden, und nicht, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dass &lt;/span&gt;sie überhaupt gemacht werden. Dies trägt zur Verwirrung der Öffentlichkeit bei und verstärkt die Vorstellung, dass das Problem die Behandlung, nicht die Nutzung von Tieren ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mein Ersuchen an VIVA!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Mit einem Wort, ich bleibe besorgt darüber, dass Ihre Kommentare über  Halal-Schlachtung, insbesondere im gegenwärtigen [politischen] Klima, islamophobisch sind, und ich ersuche Sie, auf Ihrer Website klarzustellen, dass nicht Halal-Schlachtung das Problem ist, sondern &lt;span style="font-style: italic;"&gt;jegliche&lt;/span&gt; Nutzung von Tieren. Ich ersuche Sie, alle Tierausbeutung in ein Boot zu setzen und nicht ein separates Boot für Muslime (oder Juden) zu konstruieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Wenn Veganismus Ihre wirkliche Agenda ist,  ersuche ich Sie, damit hervorzutreten und es zu sagen und aufzuhören, das Hirngespinst aufrechtzuerhalten, dass Fleisch in  irgendeiner Weise ''schlimmer'' als Milch oder andere Tierprodukte ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3.  Ich ersuche VIVA!, damit aufzuhören, Veganismus als etwas Schwieriges oder Abschreckendes darzustellen. Das ist es nämlich nicht. Tatsächlich ist es, vegan zu leben, ziemlich leicht und heutzutage kann man zu fast allen Nahrungsmitteln tierlicher Herkunft, die man mag, vegane Alternativen bekommen. Wie wäre es mit einer ''Veganismus ist leicht''-Kampagne von VIVA!?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um es zu wiederholen: Wenn Sie Veganismus zur eindeutigen moralischen Grundlinie machen, mögen jene, die über dieses Problem [der Tierausbeutung] besorgt sind, wählen,  weniger zu tun [als vegan zu leben], aber sie könnten zumindest nicht auf VIVA! verweisen und einigermaßen zutreffend behaupten, dass Sie einen Stempel der Gutheißung auf die Wahl, weiterhin ''weniger  schlimme'' Tierprodukte zu konsumieren, drücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Ich bitte  VIVA! darum, aufzuhören, Kochbücher zu verkaufen, die den Gebrauch von  Tierprodukten fördern, und für Restaurants Werbung zu machen, die  Tierprodukte servieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielen Dank.&lt;br /&gt;Gary&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;Professor, Rutgers University&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;***********&lt;br /&gt;Nachtrag vom 26. September 2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer zusätzlichen, auf&lt;a href="http://www.opposingviews.com/i/a-lost-opportunity-for-vegan-education"&gt; Opposing Views&lt;/a&gt; geposteten Antwort stellt VIVA! fest: &lt;blockquote&gt;In  jedem Fall definieren wir vegetarisch als vegan ´– insoweit als wir  für Veganismus als ethischste aller Ernährungsformen eintreten, aber wir erkennen an, dass Menschen dorthin in ihrer jeweils eigenen Gangart  gelangen.&lt;/blockquote&gt;  Diese Behauptung ist faktisch inkorrekt. VIVA!s  Materialien und Website unterscheiden kontinuierlich und konsequent zwischen ''vegetarisch'' und ''vegan''.  Der Verein definiert  ''vegetarisch'' nicht als ''vegan''.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überdies bedarf es, wenn VIVA! für Veganismus eintreten will, keiner sprachlichen Konfusion – verwenden Sie einfach ''vegan''.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und  wie ich oben bereits feststellte, können wir anerkennen, dass die  Menschen ''in ihrer jeweils eigenen Gangart (dorthin) gelangen'', ohne  das Zugeständnis zu machen, dass das ''Dort'' irgendetwas Geringeres als  Veganismus ist. Gegenwärtig sendet VIVA! die Botschaft, dass es eine moralisch schlüssige Unterscheidung zwischen Fleisch und anderen  Tierprodukten gibt. Es gibt keine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend sehe ich, dass  VIVA! nach heutigem Stand immer noch Kochbücher mit nichtveganen Rezepten verkauft und für Restaurants, die nichtveganes Essen servieren,  Werbung macht. Das spricht Bande.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-3249144144379585170?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/3249144144379585170/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/10/vivas-antwort-und-meine-stellungnahme.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/3249144144379585170'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/3249144144379585170'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/10/vivas-antwort-und-meine-stellungnahme.html' title='VIVA!s Antwort und meine Stellungnahme'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-2209178068599027779</id><published>2010-09-24T22:31:00.000-07:00</published><updated>2011-03-18T00:06:33.326-07:00</updated><title type='text'>Eine verpasste Gelegenheit</title><content type='html'>&lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;"&gt;von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/a-lost-opportunity/"&gt;Blog &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es macht mich immer traurig, wenn eine [Tiere betreffende ] Streitfrage in den Nachrichten kommt und Anwälte der Tiere die Chance verpassen, die Öffentlichkeit über Veganismus aufzuklären, weil sie stattdessen lieber auf den Zug des Neuen Tierschutzes aufspringen und den Menschen ein besseres Gewissen bei der Ausbeutung von Tieren verschaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die britische Zeitung &lt;i&gt;The Mail on Sunday&lt;/i&gt; brachte heute eine &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3597/story.pdf"&gt;Story&lt;/a&gt;, in der sie berichtete, dass ein großer Teil des in Großbritannien servierten Fleisches &lt;i&gt;halal &lt;/i&gt;ist – das Tier wurde dem islamischen Gesetz gemäß geschlachtet. Halal ist das Gleiche wie das jüdische Schlachtritual &lt;i&gt;Kaschnut&lt;/i&gt; [jüdische Speisegesetze] und bedeutet, dass ein tiefer Schnitt in den Hals des Tieres gemacht wird, der die Halsschlagader auf beiden Seiten durchtrennt, aber das Rückenmark intakt lässt [Schächten]. So geschlachtete Tiere werden nicht betäubt, und Halal- und Koscher-Schlachtung wird als grausamer kritisiert, als eine, die mehr Schmerzen und Leiden verursacht, als die Schlachtmethode mit Betäubung, die das Tier bewusstlos machen soll, bevor die eigentliche Tötung erfolgt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Menschen in Großbritannien sind aufgebracht ob des Gedankens, dass das Fleisch, das sie essen, von Tieren stammt, die nicht ''human'' getötet wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich würde behaupten, dass &lt;i&gt;kein &lt;/i&gt;Tier, von irgendjemandem in Großbritannien oder irgendwo sonst auf der Welt konsumiert, in einer Weise behandelt und getötet worden ist, die ''human'' genannt werden könnte, ohne das Wort in obszön missbräuchlicher Weise zu verwenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Story lieferte Anwälten der Tiere also die Gelegenheit, der besorgten Öffentlichkeit zu erklären, dass es so etwas wie ''human'' produziertes Fleisch nicht gibt, dass &lt;i&gt;alles&lt;/i&gt; Fleisch – und &lt;i&gt;alle &lt;/i&gt;Tierprodukte – von Tieren stammen, die selbst unter den besten Bedingungen gequält worden sind. Und wir können das Töten von Tieren unter keinen Umständen rechtfertigen, wenn die einzige Rechtfertigung, die wir haben, ist, dass sie gut schmecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Haben die Anwälte der Tiere von dieser Gelegenheit Gebrauch gemacht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mitnichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stattdessen beschrieben sie das Problem als eines, bei dem es um eine Praktik einer bestimmten Religion geht. Zum Beispiel wird &lt;a href="http://www.viva.org.uk/"&gt;VIVA!&lt;/a&gt;  [Vegetarians International Voice for Animals] in dem Artikel wie folgt zitiert:  &lt;/p&gt; &lt;blockquote&gt;Andere Praktiken, die aus religiösen Gründen ausgeübt werden mögen, wie Polygamie oder das Steinigen von Ehebrecherinnen, sind im Vereinigten Königreich nicht erlaubt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Freiheit der Religion hat keinen Vorrang vor anderen moralischen Erwägungen, und das Leiden, das diese Form der Schlachtung verursacht, ist so gravierend, dass es uns nicht gestattet, nichts dagegen zu unternehmen. Konsumenten können ihren Teil dazu beitragen, indem sie Orte boykottieren, die fortdauernd Fleisch von unbetäubten Tieren verkaufen.&lt;/blockquote&gt; &lt;p class="western"&gt;Ich finde es furchtbar traurig, dass VIVA! entschieden hat, dieses Problem als das einer muslimischen Praktik darzustellen, die Art und Weise betreffend, &lt;i&gt;wie&lt;/i&gt; Tiere geschlachtet werden, nicht, &lt;i&gt;dass&lt;/i&gt; sie überhaupt geschlachtet werden. Leider haben Muslime kein Monopol darauf, Tiere zu misshandeln, und VIVA!s Kommentare ermutigen Islamophobie, die in den USA und Großbritannien bereits grassiert. Und wie bereits erwähnt, verwenden Juden eine gleichartige Schlachtmethode, und das Schlachten mit Betäubung, von dem jeder denkt, es sei so viel besser als was Muslime und Juden praktizieren, ist gleichfalls wirklich grässlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nichts als ein bloßes Hirngespinst, zu glauben, es gebe irgendeinen bedeutsamen Unterschied zwischen Halal-Fleisch und ''humanem'' Fleisch . &lt;i&gt;Alles dies schließt Qualen und Tod ein.&lt;/i&gt; Es ist schlicht unehrlich, die Vorstellung zu verewigen, dass wir gleichzeitig Tiere als Mitglieder der moralischen Gemeinschaft betrachten und fortfahren können, sie und aus ihnen gemachte Produkte zu essen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder, der Tiere konsumiert, sitzt, fürchte ich, gewissermaßen im selben Boot. Es gibt kein speziell für Muslime oder Juden konstruiertes Boot. Indem wir halal oder kashrut kritisieren, tun wir so, als ob es einen moralisch bedeutsamen Unterschied [zwischen diesem und anderem Fleisch] gibt und als ob jene, die Fleisch von betäubten Tieren essen, moralisch überlegen seien, weil sie sich mehr um Tierschutz sorgen. Wir beteiligen uns wider einmal an der Lieblingsbeschäftigung des Neuen Tierschutzes, Menschen zu einem guten Gewissen bei der Ausbeutung von Tieren zu verhelfen, solange es ''human'' und mit Rücksicht auf den ''Tierschutz'' geschieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sollte erwähnen, dass viel von dem in den USA, besonders im Nordosten, verkauften Fleisch aus koscherer Schlachtung stammt; das gleiche Problem existiert also auch auf dieser Seite des Atlantik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In jedem Fall besteht die Lösung nicht darin, dass Sie Fleisch von betäubten Tieren kaufen oder Orte boykottieren, die Halal- oder koscheres Fleisch verkaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Lösung ist, dass Sie sich fragen: Wenn mich das Problem kümmert, wenn ich Tierquälerei und unnötiges Töten ablehne, warum esse ich dann &lt;i&gt;irgendwelches&lt;/i&gt; Fleisch oder &lt;i&gt;irgendwelche&lt;/i&gt; Tierprodukte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antwort darauf ist, dass Sie entweder einräumen, sich nicht wirklich darum zu scheren oder anfangen, ernsthaft daran zu denken, vegan zu leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist eine Schande, dass Gruppen wie VIVA! darauf beharren, dass Veganismus etwas für den Durchschnittsmenschen zu Abschreckendes sei, um es verstehen zu können. Das ist es keineswegs, und diese gängelnde Haltung wird zu einer selbst erfüllenden Prophezeiung und fördert die Darstellung von Veganismus als ''extrem''.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Was &lt;/i&gt;schwer zu verstehen ist: wie eine soziale Bewegung, die Tierausbeutung vorgeblich ablehnt, sich weigern kann, für Veganismus als moralische Grundlinie einzutreten, und sich stattdessen damit begnügt, ''Bio-Fleisch'', ''Bio-Milch'' und ''Bio-Eier'' als Produkte, die solchen aus Massentierhaltung vorzuziehen sind, zu bewerben oder die Vorstellung zu verewigen, es gebe einen bedeutungsvollen moralischen Unterschied zwischen Fleisch und anderen Tierprodukten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="western"&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class="western"&gt;Wenn Sie nicht vegan leben: fangen Sie damit an.  Es ist ... das moralisch Richtige und Gerechte.&lt;/p&gt; &lt;p class="western"&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione  &lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-2209178068599027779?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/2209178068599027779/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/eine-verpasste-gelegenheit.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/2209178068599027779'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/2209178068599027779'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/eine-verpasste-gelegenheit.html' title='Eine verpasste Gelegenheit'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-8836660310761101850</id><published>2010-09-19T21:26:00.000-07:00</published><updated>2010-10-06T23:08:17.747-07:00</updated><title type='text'>Die ''Bio-Fleisch''*-Bewegung und die Partnerschaft von Tierschutz und Tierindustrie</title><content type='html'>von Karin Hilpisch und &lt;a href="http://abolitionistanimalrights.blogspot.com/index.html"&gt;James Crump&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Fleisch steht hier stellvertretend für alle Produkte tierlicher Herkunft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tierschutz legitimiert Tiernutzung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seinen Büchern, Artikeln und Essays hat Gary L. Francione umfassend und eingehend den rechtlichen Status von Tieren als Eigentum analysiert, der in Gesetzen, welche die Tiernutzung regulieren, verankert ist, und durch jede Reform des Tierschutzes bestätigt und verstärkt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeff Perz drückt es in einem Internetforum so aus: ''Einer der Gründe, warum Abolitionismus eine Kritik des Tierschutzes einschließt, ist, dass jedes Mal, wenn ein neues Tierschutzgesetz verabschiedet wird, der Eigentumsstatus anderer Tiere um so mehr kodifiziert und um so tiefer verwurzelt wird.'' (1) Und Dan Cudahy notiert in seinem Blog:''Mehr und mehr Regulierungen erweitern die regulative Struktur der Tierausbeutung, letztlich gestützt durch mehr Bürokratie, mehr Inspekorenstellen und&lt;span style="font-style: italic;"&gt; mehr  'Legitimität' des gesamten Unternehmens Tierausbeutung, die Tiere immer tiefer im Status als Eigentum und Ware verwurzelnd.&lt;/span&gt;'' (2)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist unweigerlich so, weil Tierschutzreformen darauf abzielen, die Behandlung von Tieren zu verbessern, ihre Nutzung durch den Menschen aber nicht in Frage stellen.  Tatsächlich ''(machen) Kampagnen für Tierschutzreformen .. nur Sinn, wenn die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nutzung&lt;/span&gt; von Tieren moralisch zulässig und das einzige Problem ist, wie wir die Tiere &lt;span style="font-style: italic;"&gt;behandeln&lt;/span&gt;, die wir nutzen.''  Francione,  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/context-makes-all-the-difference/"&gt;Der Kontext macht den Unterschied&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2009/06/der-kontext-macht-den-unterschied.html"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es versteht sich von selbst, dass die Legitimierung der Nutzung von Tieren und damit die Verstärkung ihres Eigentumsstatus der Abschaffung der Tierausbeutung diametral entgegenwirkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seinem Blog schreibt Francione: ''In einem großen Teil meiner Schriften habe ich argumentiert, dass die Unterstützung des 'Bio-Fleisch'-'Ansatzes ['happy meat' approach] nicht nur dazu geführt hat, dass sich die Öffentlichkeit beim Konsum von Tierprodukten wohler fühlt [i. e. ein weniger schlechtes oder gutes Gewissen hat], sondern ebenso zu einer&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/a-disturbing-partnership/"&gt; verstörenden Partnerschaft&lt;/a&gt; zwischen Anwälten der Tiere und institutionellen Tierausbeutern.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die rückschrittliche und kontraproduktive ''Bio-Fleisch''-Bewegung ist auch Gegenstand von Franciones Blogessay &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/happy-meat-making-humans-feel-better-about-eating-animals/"&gt;''Bio-Fleisch'': Menschen sich beim Essen von Tieren wohler fühlen lassen&lt;/a&gt;, in dem auf weitere Bloeeinträge zu diesem Thema verwiesen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tierschutz und Tierindustrie: gute Geschäfte und gemeinsame Interessen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein ebenso anschauliches wie bestürzendes Beispiel der Partnerschaft zwischen Tierschutz und  Tierindustrie bildet das Abkommen zwischen People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) und Kentucky Fried Chicken (KFC) über das Vergasen von Hühnern, das sogenannte Töten in kontrollierter Atmosphäre [controlled atmosphere killing / CAK], ein Abkommen, in dem es &lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/peta-und-kfc-keine-meinungsverschiedenh.html"&gt;''keine Meinungsverschiedenheiten darüber, wie Tiere behandelt werden sollten''&lt;/a&gt; gab und in dem eine Tierschutzorganisation als unbezahlte Werbeagentur eines Tod verkaufenden Unternehmens, als unentgeltlicher Berater der Tierindustrie darüber, wie sie ihre Profite steigern kann, figurierte. Aber auch PETA kam bei diesem Deal mit KFC auf seine Kosten: einen ''gewaltigen Sieg'' für den Tierschutz verkündend, kann sich die Organisation (''die Hälfte unserer Mitglieder ist vegetarisch und die andere Hälfte hält es für eine gute Idee'' ) eines stetigen Spendenflusses sicher sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es wäre unfair, PETA in dieser Hinsicht herauszustellen, ohne zu erwähnen, dass The Humane Society of the United States (HSUS) – die größte und mächtigste Tierschutzorgaisation in Amerika –  sich ebenfalls als Vertriebsabteilung und als Wirtschaftsberater der Tierindustrie betätigt, jenes durch das Bewerben ''humaner'' Tierprodukte, dieses durch das Erstellen von Wirtschaftlichkeitsberechnungen, welche im Detail die höhere Rentabilität zum Beispiel der Gruppenhaltung von Sauen gegenüber dem Kastenstand aufführen. Siehe hierzu &lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/ein-triumph-des-tierschutzes.html"&gt;Ein ''Triumph'' des Tierschutzes?&lt;/a&gt;. Darüber hinaus fahren PETA und HSUS Millionen Spendengelder ein mit der systematischen Falschdarstellung der Natur von Tierschutzkampagnen. Obwohl Tierschutzreformen ausnahmslos auf erhöhte Ausbeutungseffizienz gegründet sind und von der Industrie aus wirtschaftlichen Gründen ohnehin eingeführt würden, werden sie von PETA und HSUS nichtsdestoweniger als große ''Siege'' und ''Erfolge'' für die Tiere porträtiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das Zusammenspiel zwischen Tierschutz und Tierindustrie gedeiht nicht nur auf der anderen Seite des großen Teichs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die ''Bio-Fleisch''-Bewegung in Österreich: eine Fallstudie&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2008 wurde eine programmatische Schrift in deutscher und englischer Fassung mit dem Titel  ''Abschaffung versus Reform oder: Welche Kampagnen führen letztendlich zu Tierrechten?'' (3) / ''Abolitionism versus Reformism or which type of campaign will lead to abolition everntually?'' (4) in Internet verbreitet (und von Francione kritisch kommentiert, siehe: &lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/ein-sehr-neuer-ansatz-oder-einfach-mehr.html"&gt;Ein ''sehr neuer Ansatz'' oder einfach mehr Neuer Tierschutz?&lt;/a&gt;, verfasst vom  Obmann des in Österreich ansässigen Vereins gegen Tierfabriken (VGT), Martin Balluch. In dieser Schrift legt der Autor die Auffassung dar, dass zwischen Tierschutz und Tierrechten eine philosophische Kluft, zugleich aber ein politisches und psychologisches Kontinuum besteht, das heißt eine kontinuierliche Entwicklung der Gesellschaft und des einzelnen Menschen von der regulierten Tierausbeutung zur Abschaffung der Tierausbeutung, das heißt vom Tierschutz zu Tierrechten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Entwicklung begreift Balluch als eine, in welcher der Tierschutz eine psychologisch und politisch unabdingliche Rolle speilt und daher nicht 'übersprungen' werden kann. Folgerichtig sieht er die Förderung des Veganismus als einzigen Weg zur Abschaffung der Tierausbeutung als  ''zum Scheitern verurteilt''. Diese Sichtweise manifestiert sich in einer Vereinspolitik der massiven Förderung ''humaner'' Ausbeutungspraktiken und -produkte auf allen Ebenen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kampagnen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;— ''Stroh macht froh'': Eine Kampagne, die den Konsumenten von Schweinefleisch die Vorzüge der Schweinehaltung auf Stroh anstatt auf Spaltenböden vermittelt; (5)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;— Werbung für Boden- und Freilandhaltung von Hühnern und Kaninchen  (6)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;– Werbung für ''Bio-Eier'', die ''Käfig-Eiern'' als ethische Alternative zu einem ''Produkt, für welches leidensfähige Lebewesen wie Eiermaschinen gnadenlos ausgebeutet werden'', gegenübergestellt werden. (7) (Man 'vergisst'  zu erwahnen, dass auch für ''Bio-Eier'' leidensfähige Lebewesen gnadenlos ausgebutet werden.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;— eine Initiative zur Verleihung des ''Good Egg Award'' an österreichische ''Firmen, die sich beim Umstieg weg von Käfigeiern [hin zu Eiern aus Boden- oder Freilandhaltung] besonders verdient gemacht haben.'' (8)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den USA loben PETA und andere Tierschutzgruppen öffentlich eine Einzelhandelskette für den Verkauf der Leichen ''human'' gezüchteter und geschlachteter Tiere. (9) Siehe hierzu: &lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/bio-fleisch-ein-schritt-in-die-richtige.html"&gt;''Bio-Fleisch...'': ein Schritt in die richtige Richtung oder ''ein leichterer Einstieg zurück'' zum Essen von Tieren?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;— Mit der Forderung von '' Anreizsysteme(n)' zur Nutzung nächstmöglicher Schlachthöfe'' (10) steht der VGT PETAs Verleihung seines ''Proggy  Award'' an eine '''visionäre'' Schlachthus-Designerin in nichts nach. Siehe hierzu:  &lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/bio-fleisch-ein-schritt-in-die-richtige.html"&gt;''Bio-Fleisch''...&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/bio-fleisch-ein-schritt-in-die-richtige.html"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Marketing&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der VGT vermarktet Tierprodukte, die nach den Richtlinien von ''Tiergerechtigkeit'' produziert werden, mittels einer ''Kontrollstelle für artgemäße Nutztierhaltung'', die 1995 von drei Tierschutzvereinen in Österreich ''als neutrale und unabhängige Überwachungsorganisation ins Leben gerufen (wurde)'''. Aufgabe dieser Einrichtung ist die ''Kontrolle, Zertifizierung und Überwachung von Produktionsbetrieben sowie Groß- und Zwischenhändlern im Hinblick auf die Übereinstimmung mit den Richtlinien'' gemäß ''von Fachleuten entwickelten Kriterien rund um artgerechte Hühnerhaltung''. Produkte aus solcher Haltung werden mit dem geschützen Markenzeichen ''tierschutzgeprüft'' zertifiziert. (11)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gütesiegel, welche die ''humane'' Behandlung von Tieren zertifizieren und von  Tierschutzgruppen beworben werden, ermuntern die Bevölkerung zum Konsum von Tierprodukten, was zu einer Steigerung der Nachfrage nach diesen und zu erhöhten Profiten der Anbieter führt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Balluch zusammen mit neun anderen Aktivisten im letzten Jahr verhaftet wurde und drei Monate im Gefängnis saß, wurde eine Reihe von offenen Briefen zur Unterstützung der Inhaftierten geschrieben. In einem davon lobt Toni Hubmann, ein ''Bio-Ei''-Landwirt, die Zusammenarbeit zwischen ihm, Balluch und zwei anderen Tierschützern, die seit 2002 in der oben erwähnten Kontrollstelle praktiziert wird. Hubmann schreibt: ''Jedwede Verbesserung oder Änderung im Nutztierbereich wurde von diesen Herren akzeptiert und im Einvernehmen mit den betroffenen Bauern und Vermarktern umgesetzt. Dies hat dazu geführt, dass die genannten Herren einen nicht unwesentlichen Anteil an der hohen Akzeptanz der Boden- und Freilandhaltung in Österreich haben.(...) Die Tierschutzorganisationen konnten mit ihren Mitarbeitern nicht nur Erfolge für die Weiterentwicklung des nationalen und internationalen Tierschutzes erzielen, sondern haben durch ihr Engagement &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;mitgeholfen, zahlreichen kleinen bäuerlichen Betrieben ein ewirtschaftliche Existenz zu geben.&lt;/span&gt;'' (12) [Hervorhebung von uns]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem Produkte als ''tierschutzgeprüft'' zertifiziert wurden, werden sie in einem ''Einkaufsführer für Produkte aus artgemäßer Tierhaltung'' angepriesen: ''Der 'Verein gegen Tierfabriken' (VGT), der sich nunmehr seit mehr als fünf Jahren konsequent gegen die tierquälerische Massentierhaltung und die negativen Auswüchse der modernen Agrarindustrie für Tier und Mensch einsetzt, war andererseits auch immer die erste privat organisierte Ansprechadresse bei der Suche nach alternativen tierischen Produkten.'' ''Immer mehr Menschen bemühen sich daher um einen kulturellen Fortschritt im Umgang mit den Nutztieren und wollen ihnen als Gegenleistung für ihre 'Dienste' wenigstens ein erträgliches Leben vor dem Tod schenken.'' (13) Produkte ''aus artgemäßer Tierhaltung'' werden nicht nur angepriesen, sondern gelegentlich sogar an die Bevölkerung verteilt. (14)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das System ändern, aber nicht das Denken?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen die gesellschaftliche Verbreitung des Veganismus macht Balluch unter anderem geltend, dass ''viele Menschen, die vegan gelebt haben, in den Konsum von Tierprodukten zurückfallen.'' (15) Dafür gibt es allerdings mehr als ein Beispiel. Und dass dies so ist, hat wesentlich mit dem gesellschaftlichen Einfluss jener zu tun, die wie Balluch öffentlich verkünden, dass die vegane Lebensweise überaus ''mühsam'' und mit einem ''große(n) Energieaufwand'' verbunden ist. Aber solange Organisationen und Einzelne, die als Anwälte tierlicher Interessen wahrgenommen werden, an die Öffentlichkeit die Botschaft senden, dass das Konsumieren von Produtkten aus ''tiergerechter'' oder ''artgemäßer'' Haltung moralisch akzeptabel ist und unsere moralischen Verpflichtungen Tieren gegenüber mit der ''Humanisierung'' der  Ausbeutung abgegolten sind, werden die meisten Veganismus erst gar nicht in Betracht ziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Balluch besteht die Aufgabe der Tierrechtsbewegung nicht darin, das Denken der Menschen, ihre Einstellung zu Tieren zu ändern, sondern ''das System'': ''Die Einstellung selbst der Mehrheit der Bevölkerung ist dahingegen sekundär.'' Mit dieser Auffassung befindet sich die Politik des VGT in voller Übereinstimmung. Sie ändert das Denken der Menschen nicht, sondern bestärkt sie in der Vorstellung, dass wir Tiere wirksam schützen und glechzeitig nutzen können. Aber ohne die Einstellung der Menschen gegenüber Teiren zu verändern, wird das ''System'', das aus Menschen besteht, sich niemals ändern.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Kämpfen für Tierrechte oder Ringen um Marktanteile? Der ''Feind'' ist ein Partner&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seiner Programmschrift führt Balluch aus, dass&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;— der Kampf um Tierrechte zwischen der Tierrechtsbewegung und der Tierindustrie als dem ''einzigen Feind im politischen Konflikt um die Erreichung von Tierrechten'', ausgetragen wird, wobei jede Partei die Öffentlichkeit, die diesem Konflikt zunächst unbeteiligt gegenüber steht, auf ihre Seite zu ziehen versucht;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;– es das vordringliche Ziel der Tierrechtsbewegung sein muss, politischen Druck auszuüben, um schrittweise Reformen durchzusetzen, welche die Tierindustrie schwächen und schädigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor dem Hintergrund des oben Gesagten lässt sich allerdings schwer erkennen, inwiefern die Aktivitäten des VGT geeignet sein sollen, die Tierindustrie zu schwächen und zu schädigen. Wenn zwei Parteien so unentwirrbar verfilzt sind, wie es bei Tierschutz und Tierindustrie offensichtlich ist, dann kann diese Beziehung schwerlich als ''Konflikt'' beschrieben werden, sondern vielmehr als symbiotisch, zwei Seiten eines Ausbeutungssystems darstellend, mit der Folge, dass es für die Tiere keine Rolle spielt, auf wessen Seite sich die Öffentlichkeit schlägt. Temple Grandin, die ''visionäre'' Schlachthaus-Designerin, drückte es am treffensten aus, als sie feststellte, dass ''die richtige Handhabung von zu schlachtenden Tieren.. 'die Fleischindustrie sicher, effizient und rentabel am Laufen hält.'''(16)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bio-Sektor landwirtschaftlicher Tierhaltung ist offenkundig nicht gemeint mit dem ''einzigen Feind'', welcher der Verwirklichung von Tierrechten im Weg steht. Aber es ist, mehr als alles andere, die Partnerschaft zwischen Tierschutz und Tierindustrie, die der Abschaffung der Tierausbeutung im Weg steht, weil in ihr beide Seiten gleichermaßen als Tierausbeuter figurieren. Es gibt keinen moralisch relevanten Unterschied zwischen einem ''Käfigei'' und einem ''Freilandei'' oder zwischen Fleisch von einem Schwein, das auf Spaltenboden, und einem, dass auf Sroh gehalten wurde. Wer die Nachfrage nach Tierprodukten fördert, ist nicht weniger ein Tierausbeuter als der, der sie deckt. Werbung für Tierprodukte zu machen behandelt Tiere ebenso als Ware, wie Produzenten und Konsumenten es tun. Es ist ebenso unmoralisch. Eine unmoralische Einrichtung – die Tierindustrie – kann nicht durch eine andere unmoralische Einrichtung –  Tierschutz – bekämpft werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Organisationen wie der VGT sind die stärkste gesellschaftliche Kraft gegen die Verbreitung des Veganismus und die davon abhängige Abschaffung der Tierausbeutung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;KritikerInnen des Neuen Tierschutzes wird oft vorgeworfen, sie sprächen andersdenkenden AktivistInnen ihre ehrliche Überzeugung und guten Absichten ab. Darum geht es nicht. Es geht darum, zu beurteilen, ob das, was jemand tut, in einem logisch nachvollziehbaren, glaubhaften Zusammenhang mit dem steht, was er damit erreichen zu wollen behauptet. Dazu gehört das kritische Reflektieren auf die strukturellen Bedingungen seines Handelns, unter welchen dieses mit dem erklärten Ziel in Widerspruch geraten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allgemein gesagt kann eine Organisation, deren Tätigkeit Kosten verursacht, für deren Deckung sie auf Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen ist, nicht unabhängig von den Interessen und Zielen ihrer Mitglieder und Spender agieren. Um fortzubestehen und zu wachsen, muss eine solche Organisation in Übereinstimmung mit den Interessen derjenigen handeln, deren Zuwendungen ihre finanzielle Basis bilden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Kontext von Tieranwaltschaft bedeutet dies: In einer Gesellschaft, in der 99 Prozent der Bevölkerung Tiere nutzen, hauptsächlich dadurch, Tierprodukte zu konsumieren, und dies für so notwendig, zumindest aber für so unproblematisch halten wie Atmen und Wasser trinken, rekrutiert sich die Mehrheit der Mitglieder und SpenderInnen einer Organisation, die als Anwalt für Tiere auftritt, zwangsläufig aus TiernutzerInnen. Dies wäre nur anders, wenn die Tätigkeit dieser Organisation ausschließlich und unzweideutig auf die gesellschaftliche Verbreitung des Veganismus gerichtet wäre oder wenn die Akzeptabilität von Mitgliedern, SpenderInnen und SponsorInnen an deren Veganismus gekoppelt  wäre. Wo dies nicht der Fall ist, wird die Organisation unweigerlich im Sinne derer handeln, die Tiere nutzen und die, ohne Aufklärung darüber, warum es moralisch falsch ist, Tiere zu nutzen, dies auch weiterhin zu tun wünschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit anderen Worten, das Ziel, die Nutzung von Tieren abzuschaffen, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kann&lt;/span&gt; von besagter Organisation aus Gründen ihrer Selbsterhaltung gar nicht ernsthaft verfolgt werden. Es ist mit den Bedingungen der Möglichkeit ihres Bestehens grundsätzlich unvereinbar. Und eine Einrichtung, welche die Grundlage der wirtschaftlichen Existenz von FunktionärInnen und Angestellten bildet oder von der diese in irgendeiner Weise wirtschaftlich profitieren, kann nicht als eine gedacht werden, die darauf angelegt ist, sich selbst ''überflüssig'' zu machen durch die Besteigung dessen, was sie vermeintlich notwendig macht. Deshalb geht die Politik einer mehrheitlich von NichtveganerInnen getragenen Organisation darauf aus, die Nutzung von Tieren moralisch akzeptabel erscheinen zu lassen, was Menschen ein gutes Gewissen dabei, es zu tun, verschafft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass das Eintreten für Tiere, um auf die Abschaffung der Tierausbeutung hinarbeiten zu können, von finanzieller Unterstützung durch jene unabhängig sein muss, die an fortgesetzter Tiernutzung interessiert sind, versteht sich eigentlich von selbst. Oder sollte es zumindest. Eine Organisation, die für ihr Fortbestehen von der finanziellen Unterstützung durch jene, deren Interessen dem erklärten Ziel ihrer Politik entgegenstehen, abhängig ist, befindet sich in einem strukturellen Interessenkonflikt, der das, was die VertreterInnen der Organisation zur Verteidigung ihrer Politik vorbringen, ernsthafter Erwägung unwert macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quellen: (Die URLs der die Aktivitäten des VGT betreffenden Quellen wurden nach dem Erscheinen dieses Essays geändert.]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(1) '' One of the reasons why abolitionism inevitably involves a critique of animal welfare is that, every time a new animal welfare law gets passed, the property status of other animals is that much more codified and entrenched.'' Jeff Perz in in einem nur Mitgliedern zugägnlichen Forum.&lt;br /&gt;http://www.animalrightscommunity.com/abolitionists/viewtopic.php?f=7&amp;amp;t=287&amp;amp;st=0&amp;amp;sk=t&amp;amp;sd=a&amp;amp;start=20&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(2) ''More and more regulations add a regulating structure to animal exploitation supported eventually by more bureaucracy, more inspector jobs, and &lt;span style="font-style: italic;"&gt;more ‘legitimacy’ to the entire enterprise, entrenching animals ever deeper into property and commodity status&lt;/span&gt;.'' Dan Cudahy, ''Abolitionism versus New Welfarism: A Contrast in Theory and Practice''&lt;br /&gt;http://unpopularveganessays.blogspot.com/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(3) Abschaffung versus Reform&lt;br /&gt;http://www.vegan.at/warumvegan/tierrechte/abschaffung_vs_reform.html&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(4)  Abolitionism versus Reformism&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/publikationen/texte/artikel/20080325Abolitionism/index_en.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(5) ''Stroh macht froh''&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/2008/news20080314.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(6) Freiland-Huhn&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/2004/news20040409.php&lt;br /&gt;Freiland-Kaninchen&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/publikationen/infomaterial/Kaninchen/071112_FB_kaninchen.pdf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(7) Ethische Alternative&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/2004/news20040413.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;( 8) Good Egg Award&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/2007/news20070321.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(9) ''Lieber John, *&lt;br /&gt;die unterzeichneten Tierschutz- und Tierrrechtsorganisationen möchten ihre Wertschätzung und Unterstützung für die bahnbrechende Initiative zum Ausdruck bringen, die von Whole Foods Market mit seinen Animal Compassionate [Mitgefühl für Tiere] Normen unternommen hat.  Wir hoffen und erwarten, dass diese Normen das Leben von Millionen von Tieren verbessern wird.''&lt;br /&gt;* John Mackey, Geschäftsführer von Whole Foods Market&lt;br /&gt;http://www.abolitionistapproach.com/media/pdf/pr_01-24-05.pdf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(10) Anreizsysteme&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/2008/news20080828.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(11) Kontrolstelle&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/2004/news20040401.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(12) Offener Brief&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/actionalert/repression/prominente/offener%20Brief%20Toni%20Hubmann%20Juni%202008.pdf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(13) Einkaufsführer&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/1997/news026.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(14) ''Zusätzlich werden für die Passanten Flugblätter und 'Toni's Freiland-Ostereier' in Vierer-Packungen verteilt!''&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/presse/news/1998/news046.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(15) ''Many people, who did turn vegan, fall back to consuming animal products.''&lt;br /&gt;http://www.vgt.at/publikationen/texte/artikel/20080325Abolitionism/index_en.php&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(16) ''According to Grandin, proper handling of animals that are to be slaughtered 'keep[s] the meat industry running safely, efficiently and profitably.'''&lt;br /&gt;Gary L. Francione, &lt;a href="http://www.abolitionist-online.com/article-issue05_gary.francione_abolition.of.animal.exploitation.2006.shtml"&gt;Abolition of Animal Exploitation: The Journey Will Not Begin While We Are Walking Backwards&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;[''Die Reise beginnt nicht, solange wir uns rückwärts bewegen'']&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nachtrag:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;KritikerInnen des  Neuen Tierschutzes wird oft vorgeworfen, sie sprächen anders denkenden  AktivistInnen ihre ehrliche Überzeugung und guten Absichten ab. Darum  geht es nicht. Es geht darum, zu beurteilen, ob jemandes Handeln in  einem logisch nachvollziehbaren, glaubhaften Zusammenhang mit dem Ziel  steht, das er damit zu verfolgen behauptet. Dies erfordert kritisches  Reflektieren auf die strukturellen Bedingungen jenes Handelns ein, unter  welchen dieses mit dem erklärten Ziel in Widerspruch geraten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allgemein  gesagt kann eine Organisation, deren Tätigkeit laufende Kosten mit sich  bringt, die mit Mitgliedsbeiträgen und Spenden gedeckt werden, nicht  unabhängig von den Interessen und Zielen ihrer Mitglieder und Spender  agieren. Um fortbestehen zu können, muss eine solche Organisation in  Übereinstimmung mit den Interessen derjenigen handeln, deren Zuwendungen  ihre wirtschaftliche Basis bilden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Kontext der Anwaltschaft  für Tiere bedeutet dies: In einer Gesellschaft, in der 99 Prozent der  Bevölkerung Tiere nutzen, hauptsächlich dadurch, Tierprodukte zu  konsumieren, und dies für so notwendig, zumindest aber für so normal und  natürlich halten wie Atmen und Wasser trinken, rekrutiert sich die  Mehrheit der Mitglieder und SpenderInnen einer Organisation, die als  Anwalt für Tiere auftritt, zwangsläufig aus TiernutzerInnen. Dies wäre  nur anders, wenn die Tätigkeit dieser Organisation&lt;span style="font-style: italic;"&gt; ausschließlich&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;unzweideutig&lt;/span&gt;  auf die gesellschaftliche Verbreitung des Veganismus gerichtet wäre  oder wenn die sie nur vegane Mitglieder, SpenderInnen und SponsorInnen  akzeptieren würde. Wo dies nicht der Fall ist, wird besagte Organisation  unweigerlich im Sinne derer handeln, die Tiere nutzen und die, ohne  Aufklärung darüber, warum es moralisch falsch ist, Tiere zu nutzen, dies  auch weiterhin zu tun wünschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit anderen Worten, das Ziel, die Nutzung von Tieren abzuschaffen, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kann &lt;/span&gt;von  einer solchen Organisation aus Gründen ihrer Selbsterhaltung gar nicht  ernsthaft verfolgt werden. Es ist mit den Bedingungen der Möglichkeit  ihres Bestehens prinzipiell unvereinbar. Und eine Einrichtung, welche  die Grundlage der wirtschaftlichen Existenz von FunktionärInnen,  ManagerInnen u. a. Angestellten bildet oder von der diese in irgendeiner  Weise wirtschaftlich profitieren, kann nicht als eine gedacht werden,  die darauf angelegt ist, sich selbst ''überflüssig'' zu machen durch die  Besteigung dessen, was sie vermeintlich notwendig macht.  (Menschen,  die für diese Einrichtungen  arbeiten, haben finanzielle  Verpflichtungen, die sie völlig abhängig von dem aus dieser Tätigkeit  erzielten  Einkommen machen.) Deshalb wird die Politik der Organisation  darauf angelegt sein, der Öffentlichkeit so weit wie möglich  entgegenzukommen, um einen steten Fluss finanzieller Unterstützung,  hauptsächlich in Form von Mitgliedsbeiträgen und Spenden, zu sichern.   Dies wird erreicht durch Kampagnen, welche die Nutzung von Tieren  moralisch akzeptabel erscheinen zu lassen, um Menschen ein gutes/  besseres  Gewissen dabei, es zu tun, zu verschaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Eintreten für Tiere, das auf die Abschaffung der Tierausbeutung zielt,  &lt;span style="font-style: italic;"&gt;muss&lt;/span&gt;  von finanzieller oder anderweitiger Unterstützung durch diejenigen  unabhängig sein, die daran interessiert sind, Tiere fortgesetzt  auszubeuten.  Dies gilt für Einzelpersonen ebenso wie für Gruppen, und  auch für ehrenamtlich Tätige. Eine Einzelperson oder Gruppe, die nicht  unabhängig von der Unterstützung durch jene ist, deren Interessen dem  erklärten Ziel ihrer Politik entgegenstehen, befindet sich in einem  manifesten Interessenkonflikt, den die Person oder Gruppe dadurch zu  umgehen sucht,  dass sie ihr eigenes Interesse mit dem der Tiere  gleichsetzt. Dabei handelt es sich natürlich um eine eigennützige  Rationalisierung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenso wie es eine Selbsttäuschung wäre, einen   Politiker zuzubilligen, dass er etwas Ernstzunehmendes über eine  politische Angelegenheit zu sagen hat, aus der er einen finanziellen  Nutzen zieht, beraubt der Interessenkonflikt, in dem sich Anwälte der  Tiere befinden, das, was sie zur Verteidigung ihrer Politik zu sagen  haben, der Autorität, deren es bedarf, um ernsthafter Erwägung wert zu  sein.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-8836660310761101850?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/8836660310761101850/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/die-bio-fleisch-bewegung-und-die.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/8836660310761101850'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/8836660310761101850'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/die-bio-fleisch-bewegung-und-die.html' title='Die &apos;&apos;Bio-Fleisch&apos;&apos;*-Bewegung und die Partnerschaft von Tierschutz und Tierindustrie'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-4130701556134310775</id><published>2010-09-19T21:25:00.000-07:00</published><updated>2011-04-03T23:36:32.588-07:00</updated><title type='text'>Ein "sehr neuer Ansatz" oder einfach mehr Neuer Tierschutz?</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/a-very-new-approach-or-just-more-new-welfarism/"&gt;Blog &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Martin Balluch, ein österreichischer Anwalt der Tiere und Präsident des &lt;a href="http://www.vgt.at/index_en.php"&gt;Vereins gegen Tierfabriken VGT)&lt;/a&gt;in Österreich, hat einen von ihm verfassten &lt;a href="http://www.vgt.at/publikationen/texte/artikel/20080325Abolitionism/index_en.php"&gt;Essay &lt;/a&gt;in Umlauf gebracht, den er mir gegenüber als einen "sehr neuen Ansatz" zur Tierrechte/ Tierschutz-Debatte bezeichnet hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Balluchs Essay ist lang und stellenweise verworren, aber die Grundthese ist ziemlich simpel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den abolitionistischen Ansatz zu verfolgen und abolitionistische Aufklärung über Veganismus anstatt regulierender Tierschutzreformen zu betreiben, ist laut Balluch "zum Scheitern verurteilt”, weil "(i)n einer so stark speziesistischen Gesellschaft wie der unsrigen.. es ein großer Energieaufwand (ist), vegan zu leben”, und "die vegane Lebensweise zu mühsam (ist), als dass sie auch nur eine politisch signifikante Minderheit jemals gleichzeitig annehmen und lange genug durchhalten würde." (1)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Worin besteht nun also der "sehr neue Ansatz", den Balluch vorschlägt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er ist der Auffassung, dass wir Tierschutzreformen unterstützen sollten. Balluch macht geltend, "dass es zumindest möglich... ist", dass Tierschutzregulierungen schließlich zur Abschaffung der Tierausbeutung (Abolition) führen, sowohl auf individueller wie auf gesellschaftlicher Ebene. Das heißt, die Unterstützung von Tierschutzreformen bringt psychologisch den Einzelnen zum Veganismus und lässt politisch die Gesellschaft sich in Richtung Abolition bewegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem Wort, Balluch schlägt mitnichten einen "sehr neuen Ansatz" vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er schlägt lediglich das vor, was ich in meinem Buch &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/index.php?page_id=49"&gt;&lt;i&gt;Rain Without Thunder. The Ideology of the Animal Rights Movement &lt;/i&gt;&lt;/a&gt; und in anderen Schriften als Neuen Tierschutz identifiziert habe. Neuer Tierschutz ist die Ansicht, dass es zwischen Tierschutzreform und Abolition eine Kausalbeziehung gibt in der Weise, dass erstere zu letzterer führt und der beste (oder einzige) Weg ist, die Abschaffung der Tierausbeutung zu erreichen. Ich habe dargelegt, dass der Neue Tierschutz in moralischer wie in praktischer Hinsicht problematisch ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Moralisch gesehen ist der Neue Tierschutz problematisch, weil er bedeutet, dass Anwälte der Tiere, die behaupten, die Abschaffung der Tierausbeutung zu befürworten, für vermeintlich "humanere" Formen derselben kämpfen. (...) Wenn Tierausbeutung moralisch nicht zu rechtfertigen ist, sollte ein Anwalt der Rechte von Tieren nicht für "bessere" Arten und Weisen, etwas Falsches zu tun, werben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Praktisch gesehen &lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/die-vier-probleme-des-tierschutzes-kurz.html"&gt;funktioniert Tierschutz schlicht nicht&lt;/a&gt;. Tierschutz bietet Schutz tierlicher Interessen nur in dem Maß, in dem es für uns wirtschaftlich vorteilhaft ist. Das sollte nicht überraschen, da Tiere Eigentum sind; sie sind Wirtschaftsgüter, die keinen Wert haben außer dem Wert, den wir ihnen verleihen. Tiere unterscheiden sich von unbelebten Dingen, die uns gehören, da sie, anders als diese, fühlende Wesen sind, die Interessen haben. Aber es kostet Geld, diese Interessen zu schützen, und wir sind im Allgemeinen nur das Niveau an Schutz zu "kaufen" bereit, das durch den wirtschaftlichen Wert tierlichen Eigentums gerechtfertigt ist. So mögen wir zum Beispiel verlangen, dass eine Kuh im Schlachthaus betäubt wird, bevor wir sie festketten, hochwinden und aufschneiden, aber wir tun dies, weil, wenn wir es nicht tun, die Kuh sich bewegt, Schlachthausarbeiter verletzt und Schaden an ihrem Körper verursacht, was die Qualität ihres "Fleisches" mindert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben Tierschutz jetzt seit 200 Jahren und es gibt durchaus keinen Beleg dafür, dass Tierschutzreformen zur Abschaffung der Tierausbeutung führen. Tatsächlich beuten wir mehr Tiere auf schrecklichere Arten und Weisen aus als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit. Überdies gibt es die Tendenz, dass in dem Maß, in welchem die Öffentlichkeit der Meinung ist, Tiere würden "humaner" behandelt, deren fortgesetzte Ausbeutung ermutigt wird. Gegenwärtig sehen wir in den Medien eine Story nach der anderen, dass Menschen, die kein Fleisch oder andere Tierprodukte mehr aßen, damit wieder angefangen haben, weil sie glauben, dass Tiere infolge vermeintlicher Reformen im Tierschutz besser behandelt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Balluch hat mich um eine Rückmeldung speziell zu seinem "sehr neuen Ansatz" gebeten. Ich nehme dazu folgendermaßen Stellung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Aufkärung über Veganismus ist "zum Scheitern verurteilt"&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Balluch argumentiert, dass es Zeitverschwendung sei, die Öffentlichkeit über Veganismus aufzuklären, weil man dies seit 130 Jahren in Österreich versucht und es nicht funktioniert habe. Ich kann nicht für die Situation in Österreich sprechen, aber die Bewegung für Tiere im Allgemeinen hat &lt;i&gt;zu keiner Zeit für &lt;/i&gt;Veganismus als ihre klare und unzweideutige moralische Grundlinie geworben. Im Gegenteil wird Veganismus von führenden Anwälten der Tiere, wie Peter Singer, als &lt;a href="http://www.satyamag.com/oct06/singer.html"&gt;"fanatisch"&lt;/a&gt; dargestellt. Singer spricht vom gelegentlichen Konsum tierlicher Produkte als von einem&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/the-luxury-of-death/"&gt; ''Luxus'' &lt;/a&gt; und vertritt die Auffassung, dass wir sogar eine &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/oh-my-god-these-vegans/"&gt;Verpflichtung dazu, nicht vegan zu sein&lt;/a&gt;, haben mögen, wenn unser Vegansein andere verstimmt. Die Bewegung fördert aktiv &lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/bio-fleisch-ein-schritt-in-die-richtige.html"&gt;''Bio-Fleisch'' und ''Bio-Milch/ Eier''&lt;/a&gt; und das &lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/ein-auerst-irrefuhrendes-etikett.html"&gt;Etikettieren&lt;/a&gt; von Tierleichen und Tierprodukten als "human" produziert, und sie verleiht &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p140/awards.pdf"&gt;Auszeichnungen&lt;/a&gt; an Designer von Schlachthäusern. Die Bewegung unterscheidet zwischen Fleisch und anderen Tierprodukten, wobei sie Ovo-Lacto-"Vegetarismus" als Standardposition betrachtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bewegung für Tiere hat, mit Ausnahme von Pionieren wie &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/?p=107"&gt;Donald Watson&lt;/a&gt;, Veganismus konsequent &lt;i&gt;marginalisiert&lt;/i&gt;. Es kann wirklich das Spendenaufkommen beeinträchtigen, wenn Sie den Leuten erzählen, dass Veganismus das Mindeste ist, was sie tun können, wenn sie die Interessen von Tieren ernst nehmen. Balluch räumt dies selber ein. Er stellt fest, dass österreichische Tierschutzgruppen 30 Mio Euro an Spenden jährlich einnehmen; "[e]inige bieten zusätzlich auch explizit vegane Kampagnen neben ihrer Reformtätigkeit an. Würden alle Tierschutzgruppen sich auf rein abolitionistische Kampagnen verlegen, sie würden drastisch auf die Größe veganer Gesellschaften schrumpfen und all ihren Einfluss und ihre Möglichkeiten, auch für Veganismus zu werben, verlieren." Wir können also nicht Abolition und Veganismus vorantreiben, weil das die Spenden zurückgehen lassen und dem ein Ende setzen würde, was auch immer als veganer Aktivismus von jenen Tierschutzgruppen unterstützt wird. Balluchs Argumentationsweise ist atemberaubend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch obwohl Balluch sich im Irrtum befände zu behaupten, dass Veganismus jemals die Grundlinie der Bewegung gewesen ist, würde dieser Irrtum seine Analyse nicht beeinträchtigen, weil, ihm zufolge, selbst wenn die gesamte Bewegung dem Veganismus verpflichtet wäre und ihn als klare und unzweideutige moralische Grundlinie verträte, dies ohne Bedeutung wäre. Die Menschen werden [Balluch zufolge] einfach nicht vegan, weil die Gesellschaft speziesistisch und es für die meisten zu schwierig ist, vegan zu leben. Die Öffentlichkeit  "schwimmt einfach mit dem Strom und wählt den Weg des geringsten Widerstands." [1]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sollten allerdings die Hoffnung laut Balluch nicht verlieren, der spekuliert, "dass es zumindest möglich, wenn nicht sogar statistisch sehr wahrscheinlich ist, dass sich ein Mensch psychologisch von der Tiernutzung über den Tierschutz zum Tierrecht entwickelt." Das heißt, wenn wir Menschen dazu ermutigen, Tierschutz zu unterstützen, ist es "möglich, wenn nicht sogar wahrscheinlich", dass sie schließlich die vegane Lebensweise annehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Balluch lässt uns im Unklaren darüber, &lt;i&gt;wie&lt;/i&gt; genau diese Transformation vonstatten gehen soll. Stellenweise sieht es so aus, als verföchte er die Ansicht, dass Tierschutzregulierungen Tierprodukte letztlich so teuer machen werden, dass die Leute keine andere Wahl haben, als vegan zu leben. Einmal davon abgesehen, dass dieses Szenario voraussetzt, dass eine Öffentlichkeit, der es nicht um die Abschaffung der Tierausbeutung zu tun ist, regulierende Reformen, von denen Balluch behauptet, sie führten schrittweise zur Abolition, unterstützten wird, erhöht Tierschutz, wie ich unten darlege, im Allgemeinen die wirtschaftliche Effizienz der Tierausbeutung und nicht die Produktionskosten. Und angesichts der Gegebenheiten des "freien Handels" würden, selbst wenn Regulierungen Produktionskosten und Preise steigen ließen, billigere Importe erhältlich sein, um die Nachfrage zu befriedigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An anderen Stellen macht Balluch anscheinend geltend, dass Menschen durch die Unterstützung von Tierschutzreformen schließlich erkennen, dass Tiernutzung an sich falsch ist. Das heißt, wenn wir die Leute dazu ermutigen zu glauben, dass die Ausbeutung von Tieren moralisch akzeptabel, weil reguliert, ist, werden sie irgendwann einmal dahin kommen, einzusehen, dass Tiernutzung keinesfalls moralisch akzeptabel ist.  Warum denkt Balluch, dass die Bekräftigung der Ansicht, dass Tiernutzung moralisch akzeptabel ist, irgendwann zum Ende von Tiernutzung führen wird? Er ist der Auffassung, dass Tierschutzkampagnen helfen, Menschen für Tierleid zu sensibilisieren. Aber die überwältigende Mehrheit der Menschen akzeptiert bereits und hat sei geraumer Zeit akzeptiert, dass es moralisch falsch ist, Tieren "unnötiges" Leiden zuzufügen. Es gibt keinen empirischen Beleg dafür, dass dies in eine abolitionistische Richtung geführt hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Balluchs Argument dafür, warum Aufklärung "zum Scheitern verurteilt" ist, ist überhaupt kein Argument. Er setzt voraus und zieht eine Schlussfolgerung aus etwas, das erst zu beweisen wäre, wenn er behauptet, dass wir Tierschutz unterstützen müssen, weil wir Tierschutz unterstützen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde es schwierig, wenn nicht unmöglich, zu glauben, dass es, wenn die Bewegung sich entschieden hätte, die Hunderte von Millionen (vielleicht Milliarden) Dollar, die sie in den vergangenen Jahrzehnten allein in den USA ausgegeben hat, anstatt in Tierschutzkampagnen darin zu investieren, Veganismus in einer klaren und unzweideutigen Weise voranzutreiben, nicht Hunderttausende mehr Veganer gäbe als es heute gibt. Dies würde das Fundament für eine politische Bewegung schaffen, die einen bedeutungsvollen Schutz tierlicher Interessen, einschließlich Verboten der Nutzung von Tieren, anstreben könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuletzt bietet Balluchs Essay ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Anwälte der Tiere die vegane Position marginalisieren. Er geht sehr ausführlich darauf ein, wie schwierig es ist, in einer nichtveganen Gesellschaft vegan zu leben. Solange Anwälte der Tiere Veganismus als ein extremes Opfer, das einen zum "Märtyrer" für die Tiere macht, oder als "fanatisch" darstellen, werden sie jedenfalls andere nicht dazu ermutigen, vegan zu werden. Ich bin seit 26 Jahren Veganer. Ich betrachte es als keinerlei Opfer, und die Grundlagen der veganen Ernährung sind nahezu überall verfügbar. Ich bin nicht stärker versucht, Tierprodukte zu essen, weil ich in einer nichtveganen Gesellschaft lebe, als ich versucht bin, irgendetwas anderes zu tun, was ich für moralisch fundamental falsch halte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und selbst wenn Balluch Recht hat, dass Menschen daran, dem Veganismus verpflichtet zu sein, nicht immer festhalten, sollte das nicht bestimmen, was unsere Botschaft sein soll. Die Tatsache, dass Rassismus, Sexismus und Heterosexismus in unserer Kultur noch immer grassieren, bedeutet nicht, dass wir unsere Botschaft ändern und diese Formen der Diskriminierung stillschweigend dulden sollten, weil viele Menschen sich noch immer darin betätigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Die Unerheblichkeit der Öffentlichkeit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Balluch behauptet, dass die Öffentlichkeit unwichtig im Kampf für Tierrechte sei, weil "(d)er Konflikt um eine Systemänderung in Richtung Ende der Tierausbeutung und Veganismus.. ein direkter politischer Konflikt zwischen Tierrechtsbewegung und Tierausbeutungsseite bzw. Tierindustrie (ist)." Die Öffentlichkeit ist unerheblich; sie "schimmt einfach mit dem Strom und wählt den Lebenswandel des geringsten Widerstands." [2]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl es sicherlich der Fall ist, dass der Kapitalismus durch das Erzeugen von Konsumwünschen gedeiht, ist die Vorstellung, dass die Tierindustrie der Hauptmotor der Tierausbeutung sei, absurd. Die Tierindustrie existiert, &lt;i&gt;weil &lt;/i&gt;die Öffentlichkeit Tierprodukte verlangt. Würde die Öffentlichkeit aufhören, Tierprodukte zu verlangen, würden jene, die Kapital in das Geschäft mit Tieren investiert haben, ihr Kapital woanders anlegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt kaum einen empirischen Anhaltspunkt dafür, dass die Öffentlichkeit irgendeine wirkliche Herausforderung ihrer Möglichkeit, Tierprodukte zu konsumieren, tolerieren würde. Die Öffentlichkeit mag kosmetische Reformen unterstützen, die keinen erheblichen Preisanstieg zur Folge haben, insbesondere wenn billigere Produkte importiert werden können, aber Balluch macht sich etwas vor, wenn er denkt, dass seine Strategie, Veganismus durch Tierschutzreformen gesetzlich zu bewirken, selbst wenn dies praktisch möglich wäre, von der Öffentlichkeit akzeptiert würde, bevor diese von der Immoralität der Tiernutzung überzeugt ist. Die Vorstellung, die Tierrechtsbewegung könne ohne die aktive Unterstützung der Öffentlichkeit den Druck ausüben, der für wesentliche Änderungen notwendig ist, lässt überdies einen tief gehenden Mangel an Verständnis des politischen Prozesses erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Die wirtschaftliche Wirkung von Tierschutzreformen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Balluch behauptet: "(E)s ist ebenso zumindest möglich – wenn wir auch dazu bisher noch keine statistischen Daten über die Wahrscheinlichkeit haben –, dass sich eine Gesellschaft politisch über den Tierschutz zu Tierrechten entwickelt."  Er unterstellt, dass Tierschutzreformen die Tierindustrie schwächen und die Nachfrage nach Tierprodukten sinken lassen, indem diese teurer und dadurch die Menschen veranlasst werden, auf vegane Alternativen zurückzugreifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Balluch versteht die Natur von Tierausbeutung und Tierschutzreformen nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tierschutzreformen schwächen die Tierindustrie im Allgemeinen nicht. Dies ist so, weil Tierschutzreformen Tierausbeutung generell wirtschaftlich effizienter machen und die Tierindustrie tatsächlich stärken. Zum Beispiel hat sich gezeigt, dass Alternativen zum &lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/ein-triumph-des-tierschutzes.html"&gt;Kastenstand für Schweine&lt;/a&gt; und&lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/welche-schlacht-gewinnen-wiir.html"&gt; Kälber&lt;/a&gt; den Profit für Produzenten erhöhen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die aktuelle Kampagne in den USA, die elektrische Betäubung bei der Schlachtung von Geflügel durch ein "Töten in kontrollierter Atmosphäre" [controlled atmosphere killing / CAK] zu ersetzen, gründet sich ausdrücklich auf den wirtschaftlichen Nutzen für Produzenten und Konsumenten. Laut der &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/pdf/econ_elecstun.pdf"&gt;Hunane Society of the United States (HSUS) &lt;/a&gt; führt das Vergasen von Geflügel "zu Kosteneinsparungen und steigenden Einkünften durch verminderte Herunterstufung des Schlachtkörpers, weniger Verunreinigungen und Kühlungskosten, durch Steigerung der Erträge, Qualität und Haltbarkeit des Fleisches sowie Verbesserung der Arbeitsbedingungen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/pdf/CAK_economic_synopsis_with_letterhead.pdf"&gt;People for the Ethical Treatment of Animals (PETA)&lt;/a&gt; “senkt die Schlachtmethode der elektrischen Betäubung die Produktqualität und den Ertrag, weil die Vögel Knochenbrüche erleiden und das Verfahren in für die menschliche Gesundheit schädlichen Verunreinigungen resultiert." Die Methode der elektrischen Betäubung "erhöht die Arbeitskosten" zudem in verschiedener Weise. PETA argumentiert, dass CAK "Produktqualität und Ertrag erhöht", weil Knochenbrüche, Quetschungen und Blutungen angeblich vermieden, Verunreinigungen vermindert, die "Lagerfähigkeit des Fleisches" erhöht und "zarteres Brustfleisch" produziert wird.  PETA macht überdies geltend, dass CAK "die Arbeitskosten senkt" durch das verminderte Erfordernis bestimmter Inspektionen, geringere Unfallhäufigkeit und sinkende Fluktuation. CAK bietet "weitere ökonomische Vorteile" für die Geflügelindustrie, indem das Verfahren Produzenten erlaubt, Geld bei Energiekosten und durch die Reduzierung von Abfallprodukten und Wasserverbrauch zu sparen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darüber hinaus können Produzenten einen Spitzenpreis kassieren, indem sie ihr Fleisch als "human" etikettieren, und vielleicht sogar die Unterstützung durch Tierschutzorganisationen erhalten, die verschiedene Etikettierungsmodelle befürworten und sponsern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tierschutzreformen beeinflussen die Nachfrage der Konsumenten aus einer Reihe von Gründen nicht. Erstens resultieren die meisten Tierschutzreformen nicht in einer Preissteigerung, die ausreicht, um sich auf den Konsum auszuwirken. Zweitens wechseln Konsumenten nicht in dem Maß, in dem eine Preissteigerung erheblich ist, zu veganen Alternativen, sondern greifen zu billigeren Tierprodukten. Wenn also der Preis für Rindfleisch aus welchen Gründen auch immer steigt, kaufen Konsumenten mehr Geflügel, Schweinefleisch, Lamm oder Fisch. Sie kaufen nicht Tofu. Drittens führt angesichts der Tatsache, dass der größte Teil der Welt heutzutage in Abkommen des "Freihandels" eingebunden ist, ein Preisanstieg für eine Ware in einem Land dazu, dass billige Importe auf den Markt kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Balluchs Beispiele&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Beispiele, die Balluch liefert, um seine Position zu stützen, tun dies nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Hauptbeispiel hat mit der österreichischen Eierindustrie zu tun. Balluch macht geltend, dass Österreich Legebatteriekäfige dem angenommenen &lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/die-europaische-kommission-und-das.html"&gt;Stichtag der Europäischen Union&lt;/a&gt; 2012 vorausgehend verboten hat und dass die Eierproduktion um 35 % gefallen ist. Ich habe nicht vermocht, etwas diese Aussage Erhärtendes zu finden. Laut &lt;a href="http://www.statistik.at/web_en/statistics/agriculture_and_forestry/prices_balances/supply_balance_sheets/028973.html"&gt;Statistik Austria &lt;/a&gt;[3] betrug die gesamte Eierproduktion in Österreich 89,271 Tonnen im Jahr 2005 und 90,613 Tonnen im Jahr 2006. Das ist eine Steigerung von 1,5 %. Von dieser Gesamtproduktion entfielen 3,510 Tonnen 2005 und 3,902 Tonnen 2006 auf Eier für Brutzwecke. Zieht man diese Zahlen von der Gesamtproduktion ab, betrug die Eierproduktion 2005 85,761 Tonnen und 2006 86,711 Tonnen. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Eiern stieg von 233 Stück 2005 auf 236 Stück 2006. Außerdem sieht es so aus, als importiere Österreich auch mehr Eier. Die Produktionszahlen für 2007 sind auf Statistik Austria noch nicht verfügbar. Ich weiß nicht, woher Balluch seine Zahl von 35 % Rückgang der Eierproduktion nimmt, aber seine Behauptung wird nicht gestützt durch die Zahlen, die ich gefunden habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überdies ist in gewisser Hinsicht das Niveau der Eierproduktion in Österreich irrelevant. Österreich ist Teil der Europäischen Union. Wenn der Eierpreis in Österreich wesentlich ansteigt oder wenn die dortige Produktion die Nachfrage nach Eiern nicht deckt (was der Fall wäre, wenn es zuträfe, dass, wie Balluch sagt, die Eierproduktion um 35 % gesunken ist), werden Eier aus anderen EU Ländern importiert, die noch die konventionellen Batteriekäfige haben. Obwohl die EU angibt, Batteriekäfige von 2012 an zu verbieten, ist die Vorstellung, dass alle EU-Länder dieses Datum einhalten werden, mehr als unrealistisch. Hinzu kommt, dass die EU-Vorschrift "ausgestaltete" Käfige erlaubt, die im Wesentlichen Batteriekäfige sind, welche selbst von moderaten Tierschutzorganisationen &lt;a href="http://www.ciwf.org.uk/publications/reports/laid_bare_2002.pdf"&gt;abgelehnt&lt;/a&gt; werden. Diese Käfige können weiterhin verwendet werden, auch wenn alle EU-Länder der Vorschrift bis 2012 entsprechen sollten. Obwohl Balluch behauptet, dass Österreich auch die "ausgestalteten" Käfige verboten hat, gibt ein &lt;a href="http://www.vgt.at/publikationen/texte/artikel/20071211AustrianLaw/index_en.php"&gt;anderer Teil &lt;/a&gt;seiner Website an, dass "ausgestaltete" Käfige, die vor dem 01.Januar 2005 gebaut wurden, bis 15 Jahre nach ihrer ersten Inbetriebnahme verwendet werden dürften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuletzt unterstellt Balluch, dass "käfig-freie" oder Eier aus "Bodenhaltung" für die Hennen ein wesentlich besseres Leben bedeuten. Das ist ein Mythos. Werfen Sie einen Blick auf das exzellente Informationsmaterial (&lt;a href="http://www.peacefulprairie.org/freerange1.html"&gt;1&lt;/a&gt;,&lt;a href="http://peacefulprairie.blogspot.com/2007/11/faces-of-free-range-farming.html"&gt; 2&lt;/a&gt;), das von &lt;a href="http://www.peacefulprairie.org/"&gt;Peaceful Prairie Sanctuary &lt;/a&gt;zu Eiern aus "Freilandhaltung" herausgegeben wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Balluch bietet mehrere andere Beispiele. Er führt das österreichische Verbot von Wildtieren im Zirkus an. Das Problem ist natürlich, dass domestizierte Tiere nach wie vor in Zirkussen in Österreich zugelassen sind; Balluch stellt fest, dass "Pferde, Rinder, Schweine und Hunde" weiterhin in Zirkussen genutzt werden. Vielleicht ist er der Meinung, dass es einen moralischen Unterschied zwischen der Nutzung nicht domestizierter Tiere und der Nutzung domestizierter Tiere gibt. Ich bin anderer Meinung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Balluch führt das österreichische Verbot von Pelzfarmen an, aber er räumt ein, dass das Verbot "an sich keinen Rückgang im Pelzhandel bewirkt, es wurden eben Pelze aus dem Ausland nach Österreich eingeführt." Balluchs eigene Beobachtung widerlegt seine allgemeine These, dass die Öffentlichkeit irrelevant, dass Aufklärung Zeitverschwendung, dass das Problem der Tierausbeutung ein Konflikt zwischen Tierrechtsbewegung und Tierindustrie ist und dass die Öffentlichkeit einfach "mit dem Strom schwimmt und den widerstandslosesten Lebenswandel wählt". Österreich hat Pelzfarmen verboten. Die Pelzfarmer wurden vom Markt verdrängt, aber der Pelzverkauf in Österreich ist nicht zurückgegangen. Dies beweist in ziemlich überwältigender Weise, dass, wenn die Öffentlichkeit nicht aufgeklärt ist und die Nachfrage nach Tierprodukten fortbesteht, Tiere fortgesetzt ausgebeutet werden. Die Tatsache, dass das eigentliche Töten von Tieren woanders stattfindet, ist irrelevant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Balluch stellt fest, dass Österreich hat, was er anscheinend als einzigartige straf- und verfassungsrechtliche Gesetzgebung erachtet.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;§6 (1) Tierschutzgesetz: Es ist verboten, Tiere ohne vernünftigen Grund zu töten.&lt;br /&gt;§222 (3) Strafgesetzbuch: Es ist verboten, Wirbeltiere ohne vernünftigen Grund zu töten.&lt;br /&gt;Verfassung: Der Staat schützt das Leben von Tieren als Mitgeschöpfe des Menschen. &lt;/blockquote&gt; Balluch ignoriert die Tatsache, dass die Nutzung von Tieren in institutionalisierter Ausbeutung einen "guten Grund", Tiere zu töten, darstellt, soweit es das Gesetz betrifft, und dass dies auch für Österreich gilt, das, soweit mir bekannt ist, kein veganes Land geworden ist. Ihm ist anscheinend unbekannt, dass viele Tierschutzgesetze ähnliche Klauseln enthalten und Österreichs Gesetzgebung in keiner Weise einzigartig ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Balluch erwähnt das 2005 in Österreich erlassene Verbot der Verwendung von Menschenaffen in Tierversuchen. Davon agesehen, dass österreichische Tierexperimantatoren die Verwendung von Menschenaffen weitgehend eingestellt hatten, bevor das Gesetz in Kraft trat, wird durch die Vorstellung, Menschenaffen seien mehr "wie wir" als andere Tiere und hätten deshalb Anspruch auf größeren rechtlichen Schutz, der &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/?p=8"&gt;Speziesismus verstärkt&lt;/a&gt; und nicht abgebaut. Ich bin natürlich froh darüber, dass Tierexperimentatoren in Österreich keine Menschenaffen für zukünftige Experimente verwenden können, aber ich warne Anwälte der Tiere davor, für ein Gesetz zu kämpfen mit der Begründung, einige Tiere seien wegen ihrer Menschenähnlichkeit gleicher als andere. Empfindungsfähigkeit ist das einzige Kriterium, dass der Personenstatus erfordert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;"Zweigleisiger Aktivismus" = Aktivismus auf dem falschen Gleis&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Balluchs Analyse gleicht derjenigen anderer Neuer Tierschützer. Zum Beispiel befürwortet Norm Phelps in einem kürzlich von "Vegan" Outreach in Umlauf gebrachten Artikel, was er &lt;a href="http://www.veganoutreach.org/articles/normphelps.html"&gt;"zweigleisigen Aktivismus"&lt;/a&gt; nennt, der die Unterstützung von Tierschutzreformen einschließt. Laut Phelps machen diese Reformen die Menschen "sehr viel empfänglicher für die vegane Botschaft". Er behauptet, dass jene, die den abolitionistischen Ansatz verfolgen, theoretische Folgerichtigkeit über praktische Resultate stellen. Wie Balluch unterstellt Phelps einfach, dass Tierschutzreformen die Industrie schädigen. Wie Balluch hat er anscheinend nicht die leiseste Ahnung von der Ökonomie der Tierschutzregulierung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Beispiel akzeptiert Phelps die Behauptung, dass die HSUS-Kampagne gegen den Kastenstand für schwangere Sauen ein Beispiel einer Anstrengung ist, welche die Fleischprouduzenten "ökonomisch lähmen" wird. Vielleicht sollte Phelps den &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/pdf/econ_gestation.pdf"&gt;HSUS-Bericht&lt;/a&gt; lesen, dem zufolge EU-Studien darauf hindeuten, dass&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;die Produktivität von Sauen in Gruppenhaltung höher als in einzelnen Kastenständen ist infolge reduzierter Verletzungsraten und Krankheit, früherer erster Brunst, schnellerer Rückkehr zur Brunst nach dem Abferkeln, geringeren Vorkommens von Totgeburten und kürzerer Abferkelzeiten. Gruppenhaltung unter Einsatz elekronischer Fütterungsmaschinen (electronic sow feeder/ ESF) sind besonders rentabel... Die Umstellung vom Kastenstand auf Gruppenhaltung mit ESF reduziert die Produktionskosten geringfügig und erhöht die Produktivität. &lt;/blockquote&gt; HSUS zitiert Studien, die zeigen, &lt;blockquote&gt;dass die Gesamtkosten pro verkauftem Ferkel um 0,6 % niedriger in Gruppen/ESF-Systemen sind, während das Einkommen für den Ferkelzüchter aufgrund gesteigerter Produktivität höher ist ... dass, verglichen mit dem Kastensatnd, Gruppenhaltung mit ESF die Arbeitszeit um 3 % verringert, das Einkommen pro Sau und Jahr geringfügig erhöht….[und dass] [E]insparungen in der Sauenzucht an den Mastbetrieb weitergegeben werden können, wo die Kosten pro Gewichtseinheit um 0,3 % sinken. Allein diese Kostenänderung würde sich im Einzelhandelspreis für Schweinefleisch niederschlagen. &lt;/blockquote&gt; HSUS kommt zu dem Schluss: &lt;blockquote&gt;Es ist wahrscheinlich, dass Produzenten, die Gruppenhaltung mit ESF einführen, die Nachfrage nach ihren Produkten erhöhen oder einen Preisaufschlag verdienen könnten. Eine Umfrage aus dem Jahr 2003 hat festgestellt, dass 77 % der Konsumenten in Iowa Schweinefleischprodukte von Handelsgesellschaften kaufen würden, deren Nahrungsmittel von Lieferanten kommen, die ihre Schweine ausschließlich unter humanen und umweltgerechten Bedingungen produzieren und aufziehen. &lt;/blockquote&gt; Überdies scheinen Balluch und die anderen Neuen Tierschützer nicht zu verstehen, dass wir in einer Welt begrenzter Ressourcen leben. Jeder Dollar und jede Minute, die wir darauf verwenden, Tierschutzreformen voranzutreiben, machen weniger Ressourcen für kreative, gewaltlose Aufklärung über Veganismus verfügbar. Es ist keine Sache von "zweigleisigem Aktivismus", wenn ein Gleis eindeutig das falsche ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztlich behauptet Balluch, dass ich in &lt;i&gt;Rain Without Thunder &lt;/i&gt;die schrittweise Reform des Tierschutzes befürworte, dass ich nur zu beschränkt darin sei, was ich als abolitionistische Reform betrachte. Seine Kommentare suggerieren, dass ich mich für Tierschutzreformen ausspreche, und dies ist unrichtig. In meinem Buch vertrete ich die Auffassung, dass Anwälte der Tiere sich auf Veganismus und gewaltlose aufklärerische Bemühungen konzentrieren sollen, um das Paradigma von Tieren als Eigentum auszuhöhlen. Ich habe argumentier, dass Anwälte der Tiere, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;wenn&lt;/span&gt; sie Reformen verfolgen wollen, zumindest das &lt;i&gt;Verbot&lt;/i&gt; bedeutender institutioneller Komponenten der Ausbeutung im Rahmen einer Kampagne verfolgen sollten, die den inhärenten (innewohnenden) Wert von Tieren anerkennt und der Öffentlichkeit ausdrücklich als Teil einer Gesamtanstrengung zur Abschaffung aller Tierausbeutung präsentiert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Balluchs Vorschlag, dies sollte angemerkt werden, wird nicht einmal diesen Kriterien gerecht. Auf der einen Seite macht er geltend, dass "eine Tierschutzreform.. ein Schritt in Richtung Tierrechte (ist), wenn sie die Tierindustrie entscheidend schwächt". [4] Eine solche Kampagne würde nicht zwangsläufig den Kriterien entsprechen, die ich in &lt;i&gt;Rain Without Thunder &lt;/i&gt;vorgestellt habe. Auf der anderen Seite scheint er zu behaupten, dass Anwälte der Tiere &lt;i&gt;jede &lt;/i&gt;Reform, einschließlich "Human"-Labels für "Bio-Fleisch", unterstützen sollten, weil jede Tierschutzreform vermutlich für mehr Unterstützung für Tierschutz sorgt, welcher, laut Balluch, in Richtung Tierrechte führt. Diese Kampagnen bauen den Eigentumsstatus von Tieren nicht nur nicht ab, sie verstärken ihn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Fazit: &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Es gibt, in einem Wort, nichts Neues an Balluchs Ansatz. Er unterbreitet lediglich das Paradigma des Neuen Tierschutzes, das die Bewegung in den USA und Großbritannien seit den 1990er Jahren beherrscht und nun anscheinend in andere Teile Europas exportiert worden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vorstellung, dass wir Tierschutz fördern müssen, um ihn zu unterminieren, ist absurd und sollte von all jenen verworfen werden, denen es um das Vermitteln einer moralisch bedeutungsvollen Botschaft und um das Erzielen praktischer Resultate zu tun ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Ansatz des Neuen Tierschutzes fördert keins von beiden. Der abolitionistische Ansatz fördert beides.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vegan leben ist nicht, wie Balluch und andere suggerieren, eine Sache schmerzvoller Selbstverleugnung und großen Opfers. Es ist leicht, besser für Ihre Gesundheit und besser für den Planeten. Und was das Wichtigste ist, es ist die Anwendung des Prinzips der Abschaffung der Tierausbeutung in Ihrem täglichen Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie nicht dazu bereit sind, vegan zu leben, sehen Sie schlicht der Tatsache ins Auge, dass sie nicht genug Verantwortungsbewusstsein haben, um das zu tun, was zu tun in Ihrer Macht liegt – zu entscheiden, was Sie sich in den Mund stecken, was Sie anziehen und welche Mittel Sie auf Ihrem Körper anwenden. Verschwenden Sie nicht Ihre Zeit und Ihr Geld, um Tierschutzorganisationen zu unterstützen, die Ihnen erzählen, dass ein bestimmter Tiermissbrauch schlimmer als ein anderer ist und dass, wenn Sie ihnen nur einen finanziellen Beitrag zukommen lassen, sie es für Sie in Ordnung bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, dadurch, dass Sie vegan leben, haben Sie nicht die Probleme der Welt gelöst. Sie entfernen sich nicht vollständig von der Tierausbeutung, die jeden Aspekt unseres Lebens durchdringt und selbst im Belag unserer Straßen, in unseren Häusern, Farbanstrichen, Kunststoffen und vielen anderen Dingen gegenwärtig ist. Aber wenn die Mehrheit von uns Tierprodukte von ihrem Teller verbannte und sie anderweitig zu konsumieren aufhörte, würde die Industrie sehr schnell Alternativen zu billigen tierlichen Nebenprodukten finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2008 Gary L. Francione&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anm. d. Übers.&lt;br /&gt;[1], [2], [4] Wörtliche Übersetzung; die anderen Zitate von Balluch sind der &lt;a href="http://www.vegan.at/warumvegan/tierrechte/abschaffung_vs_reform.html"&gt;deutschen Version &lt;/a&gt;seines Essays entnommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[3] &lt;a href="http://www.statistik.at/web_de/statistiken/land_und_forstwirtschaft/preise_bilanzen/versorgungsbilanzen/022378.html"&gt;deutsche Fassung&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-4130701556134310775?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/4130701556134310775/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/ein-sehr-neuer-ansatz-oder-einfach-mehr.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/4130701556134310775'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/4130701556134310775'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/ein-sehr-neuer-ansatz-oder-einfach-mehr.html' title='Ein &quot;sehr neuer Ansatz&quot; oder einfach mehr Neuer Tierschutz?'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-3626137398105729896</id><published>2010-09-19T21:24:00.001-07:00</published><updated>2011-04-04T00:34:24.981-07:00</updated><title type='text'>Die Europäische Kommission und das "Verbot" von Legebatteriekäfigen</title><content type='html'>von Gary L. Francione&amp;nbsp; &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/the-european-commission-and-the-ban-on-battery-cages/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 08. Januar 2008 hat die Europäische Kommission &lt;a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/08/19&amp;amp;format=HTML&amp;amp;aged=0&amp;amp;language=EN&amp;amp;guiLanguage=en"&gt;Aufforderungen zurückgewiesen&lt;/a&gt;, ihre Direktive, die ein "Verbot" des konventionellen Batteriekäfigs verlangt, zu verschieben. Laut dieser Direktive, deren Inkrafttreten auf 20012 festgesetzt ist (nach ihrer ersten Ankündigung im Jahr 1999) haben Eierproduzenten die Wahl, auf "Freilandhaltung", "Bodenhaltung" (in den USA als "käfig-frei" bekannt) oder "ausgestaltete" Käfige umzustellen, bei denen die Besatzdichte geringer ist und die mit Einstreu, einem Nest, einer Sitzstange und einen Krallenkürzer ausgestattet sein müssen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Tierschützer sind, wie sich voraussehen ließ, so begeistert wie sie es nur sein können, obwohl einige von ihnen bereitwillig eine Spur angebrachter Skepsis erkennen ließen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;a href="http://www.rspca.org.uk/servlet/Satellite?pagename=RSPCA/RSPCARedirect&amp;amp;pg=RSPCAHome"&gt;Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals&lt;/a&gt; ist eine Tierschutzorganisation. In der Tat sponsert die RSPCA das &lt;a href="http://www.rspca.org.uk/servlet/Satellite?pagename=RSPCA/RSPCARedirect&amp;amp;pg=FreedomFoodHomepage&amp;amp;marker=1&amp;amp;articleId=1125387930357"&gt;Freedom-Food-Label&lt;/a&gt; [Freiheitsnahrung], ein Kunstgriff, der Konsumenten in die Irre führt, indem es sie denken lässt, sie kauften &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/?p=16#more-16%22"&gt;Fleisch und Tierprodukte von "glücklichen" Tieren.&lt;/a&gt; Obwohl die RSPCA die Entscheidung der Kommission, das Verbot von Batteriekäfigen nicht zu verschieben, lobte, stellte sie immerhin heraus:  &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Während die RSPCA die 'ausgestalteten' Käfige, verglichen mit konventionellen kahlen Batteriekäfigen, als einen kleinen Schritt vorwärts erachtet, entsprechen sie noch immer nicht in adäquater Weise einigen elementaren Bedürfnissen der Vögel. Dies schließt nicht genug Platz, um ihre Flügel richtig zu spreizen, ein oder die nicht ausreichende Möglichkeit zum erfolgreichen Staubbaden, was zu Frustration und Leiden führt.&lt;/blockquote&gt;Die RSPCA favorisiert "Freilandhaltungs-" und "käfig-freie" Systeme, die natürlich nicht als "human" beschrieben werden können ohne eine groteske Verzerrung dieses Wortes. Eine Durchsicht der &lt;a href="http://www.peacefulprairie.org/freerange1.html"&gt;Informationen&lt;/a&gt; über diese Systeme, geliefert von &lt;a href="http://www.peacefulprairie.org/"&gt;Peaceful Prairie Sanctuary&lt;/a&gt;, einschließlich des &lt;a href="http://peacefulprairie.blogspot.com/2007/11/faces-of-free-range-farming.html"&gt;schockierenden Videos über "Freiland"-Eierproduktion&lt;/a&gt;, sollte jedem zu denken geben, der bereit ist, diese alternativen Formen von Tierquälerei zu fördern. Aber nicht einmal die RSPCA befürwortet die "ausgestalteten" Käfige, die eine Option unter dem EU- "Verbot" sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine andere britische Tierschutzorganisation, &lt;a href="http://www.ciwf.org.uk/"&gt;Compassion in World Farming&lt;/a&gt;, preist das EU-"Verbot" in ihrer &lt;a href="http://www.ciwf.org.uk/home/news-eu-battery-cage-ban-upheld.shtml"&gt;Presseerklärung&lt;/a&gt; als einen "gewaltigen Erfolg". Aber CIWF hatte zuvor ein &lt;a href="http://www.ciwf.org.uk/publications/reports/laid_bare_2002.pdf"&gt;umfangreiches Papier&lt;/a&gt; herausgebracht, in welchem die Organisaion das unter dem "Verbot" erlaubte System "ausgestalteter" Käfige missbilligt; dies fand keine Erwähnung in der das "Verbot" begrüßenden Presseerklärung von CIWF.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Eier, die in konventionellen Legebatterien in Ländern außerhalb der EU erzeugt werden, dürfen auch weiterhin importiert werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was sagen Tierschützer in den USA über das "Verbot"? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl &lt;a href="http://getactive.peta.org/campaign/ukbatterycages08"&gt;People for the Ethical Treatment of Animals (PETA&lt;/a&gt;) zutreffenderweise feststellt, dass das Beste, was Sie tun können, ist, Vegetarier zu werden und aufzuhören, Eier zu essen, beschreibt PETA die Entscheidung der EU als eine "Sieg für Hennen" und behauptet, dass "das 2012 in Kraft tretende Verbot von Batteriekäfigen ein unglaublicher Schritt für Legehennen (ist)". Nicht erwähnt wird, dass das "Verbot" "ausgestaltete" Käfige nicht verbietet, die selbst von konservativen Tierschutzgruppen missbilligt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andererseits machte PETA in der Ausgabe Winter 2007 seiner Zeitschrift &lt;i&gt;Animal Times &lt;/i&gt;geltend, dass es seine "Unternehmenstrategie" ist, Tieren zu helfen, und führt als Beispiel an, dass Safeway, eine Supermarktkette, "zugestimmt (hat), sich bei seinen Geflügellieferanten für Controlled Atmosphere Killing (CAK) [Töten in kontrollierter Atmosphäre] einzusetzen – ein Verfahren, bei dem Hühner und Truthähne schnell und schmerzlos 'eingeschläfert' werden." (p. 3)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die &lt;a href="http://www.hsus.org/farm/news/pressrel/european_commission_battery_cages_010808.html"&gt;Humane Society of the United States (HSUS)&lt;/a&gt;, die das Lob bedeutungsloser Tierschutzreformen zu einer Kunstform erhoben hat, hatte Folgendes zu sagen:  &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die Humane Society International applaudiert der heutigen Grundsatzentscheidung der Europäischen Kommission, kahle Batteriekäfige wie vorgesehen zu verbieten. Dieser hochbedeutsame Schritt für den Tierschutz zeigt der Massentierhaltungslobby, dass die öffentliche Meinung zu berücksichtigen ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Europäische Kommission hat einen Aufruf der Industrie-Lobbygruppen, das Verbot zu verzögern, zurückgewiesen und statt dessen dem Wunsch der Bürger der Europäischen Union entsprochen. Einige EU-Mitgliedstaaten und Funktionäre der Eierindustrie haben für eine Verschiebung des Verbots gekämpft. Angenommen im Jahr 1999, verbietet die EU-Legehennen-Haltungsverordnung den Gebrauch konventioneller Batteriekäfige vom 01. Jan. 2012 an.&lt;/blockquote&gt; "Das Einsperren von Legehennen in Batteriekäfige ist eine der grausamsten und inhumansten Praktiken in der Welt der Massentierhaltung. Es ist ermutigend zu sehen, dass die Europäische Kommission Forderungen nach einer Verschiebung des 2012-Verbots zurückgewiesen hat", sagt Wayne Pacelle, HSUS-Präsident und Geschäftsführer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl die Organisation immerhin erwähnt, dass "ausgestaltete" Käfige noch immer verwendet werden können, erklärt HSUS unverständlicherweise, dass die Direktive "ein wichtiger Schritt hin zu einem völligen Verbot von Käfigen für Legehennen ist." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das "Verbot" ist ein Witz. Solche Regulierungen bewirken nichts anderes als der Öffentlichkeit ein besseres Gefühl bei der Ausbeutung von Tieren zu vermitteln. Dies ist nur ein weiterer Versuch, die Öffentlichkeit glauben zu machen, dass Tierschutzreformen wesentliche und bedeutsame Verbesserungen in der Behandlung von Tieren, die als Nahrungsmittel ausgebeutet werden, zur Folge haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dieser traurige Witz betrifft nicht nur die Tiere; er betrifft ebenfalls die Konsumenten von Tierprodukten. Die Europäische Kommission zitiert Studien, welche anzeigen, dass die erhöhten Kosten für Produzenten von "ausgestalteten" Käfigen weniger als 1 Cent betragen werden. Produzenten können diesen geringfügigen Anstieg mehr als wettmachen, indem sie einen Zuschlag für Eier berechnen, die als "tierschutzfreundlicher" vermarktet werden. Die Kommission hat eine Kampagne, Konsumenten zum Kauf dieser Eier von "glücklichen" Hühnern zu ermuntern, empfohlen. Also werden die Konsumenten schließlich einen Bonus für Produkte von gequälten Tieren bezahlen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anwälte der Tiere starteten diese Kampagne in den 1990ern und brachten die EU dazu, 1999 eine Direktive herauszugeben. Das "Verbot" wird nicht vor 2012 in Kraft treten und wird den Produzenten gestatten, Produktionssysteme zu verwenden, die nicht einmal konservative Tierschutzgruppen gutheißen. Und auch "Freiland-" "Stall-" oder "Bodenhaltung" sind schrecklich. Das "Verbot" kann durch den Import von Eiern von außerhalb der EU, produziert in konventionellen Batteriekäfig-Systemen, gänzlich umgangen werden. Schließlich bleibt, obwohl die EU-Forderungen nach einer Verschiebung zurückgewiesen hat, abzuwarten, ob mächtige EU-Staaten wie Frankreich, Spanien und Polen fortfahren werden, das Verbot zu bekämpfen, und es dadurch notwendig machen, dass Tierschützer fortfahren, Zeit, Geld und andere Ressourcen für eine bedeutungslose Kampagne zu verwenden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falls irgendjemand denkt, dass diese Kampagne ein guter Verwendungszweck für die Ressourcen der Bewegung [für Tiere] war, bin ich anderer Meinung. Für mich ist klar, dass Zeit, Geld und Arbeitskraft besser in eine unzweideutige vegane Kampagne investiert worden wären, als die Öffentlichkeit in die trügerische Annahme zu setzen, dass "tierschutzfreundliche" Eier realer seien als Einhörner. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2008 Gary L. Francione&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;Siehe zmm selben Thema:&amp;nbsp; ''&lt;a href="http://abolitionismus.blogspot.com/2010/01/der-grote-sieg-des-tierschutzes.html"&gt;Der größte Sieg des Tierschutzes. Das Verbot der Legebatterien und seine Folgen&lt;/a&gt;.''&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-3626137398105729896?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/3626137398105729896/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/die-europaische-kommission-und-das.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/3626137398105729896'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/3626137398105729896'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/die-europaische-kommission-und-das.html' title='Die Europäische Kommission und das &quot;Verbot&quot; von Legebatteriekäfigen'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-7373925253876025241</id><published>2010-09-19T21:23:00.002-07:00</published><updated>2011-04-03T23:38:22.947-07:00</updated><title type='text'>Rette einen Seehund: Iss nicht-kanadische Meeresfrüchte</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/save-a-seal-eat-non-canadian-seafood/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;"&gt;Liebe KollegInnen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seinem &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3261/hsus-ceo.pdf"&gt;Bericht zur Robbenschlachtung: besondere Gelegenheit, zu helfen&lt;/a&gt;, schreibt der Hauptgeschäftsführer [CEO:chief executive officer] von HSUS [Humane Society of the United States], Wayne Pacelle: &lt;/p&gt; &lt;blockquote&gt;Es ist ein Tag, dem ich jedes Jahr mit Schrecken entgegensehe: wenn der erste Schlag oder die erste Kugel ein Robbenbaby an Kanadas Ostseeküste trifft. Es markiert den Beginn des weltgrößten internationalen Schlachtens von Meeressäugern.&lt;/blockquote&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;"&gt;&lt;br /&gt;Die HSUS-Lösung des Problems? Sie hat zwei Teile.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstens hat HSUS eine &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3261/save-a-seal.pdf"&gt;''Rette heute einen Seehund''-Kampagne&lt;/a&gt; angestoßen, die dazu aufruft, eine Verpflichtungserklärung zu unterschreiben, ''keine in Kanada produzierten Meeresfrüchte – wie Eismeerkrabben, Kabeljsu, Muscheln und Schrimps –zu kaufen, bis Kanada seine kommerzielle Robbenjagd für immer einstellt.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut HSUS sollen wir also in Kanada produzierte Meeresfrüchte boykottieren und stattdessen in Amerika, Frankreich, Norwegen, Japan etc. produzierte Meeresfrüchte essen. Aber haben Sie keine Sorge. Wir müssen die leckeren kanadischen Produkte nicht für immer aufgeben. Wenn die Kanadier das kommerzielle Robbenschlachten erst mal eingestellt haben, können wir den Verzehr dieser Produkte wieder aufnehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste Teil dieser Lösung tut nicht nur, was nahezu jede Einzelthema-Kampagne tut – die Botschaft senden, dass einige Tiere, ob Robben, Wölfe oder Menschenaffen, einen höheren moralischen Wert als andere haben –, sondern sie verstärkt ausdrücklich diese speziesistische Wertung, indem sie Menschen dazu ermuntert, andere nicht-kanadische Meerestiere zu konsumieren, bis Kanada aufhört, die Robben zu töten (als kommerzielles Unternehmen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, ich verstehe, dass Menschen Robben niedlicher finden als Kabeljau, aber die menschliche Wahrnehmung von Niedlichkeit sollte nicht das Kriterium für Mitgliedschaft in der moralischen Gemeinschaft sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;HSUS notiert:&lt;/p&gt; &lt;blockquote&gt;Warum kanadische Meeresfrüchte boykottieren? Weil es funktioniert.&lt;br /&gt;Eine kleine Gruppe kommerzieller Fischer in Ostkanada tötet Robbenbabys ihres Fells wegen, was ihnen einen winzigen Teil ihres Jahreseinkommens einbringt. Deren Industrie hat einen Einbruch ihrer Einnahmen erlebt, seit wir vor ein paar Jahren den Boykott gestartet haben.&lt;/blockquote&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;"&gt;Wenn wir also mit dem Boykott fortfahren und das Robbenschlachten endet, dann kann die kanadische Meeresfrüchte-Industrie wiedererstehen und mit ihrem vordem höheren Niveau des Schlachtens von Fischen und anderer aquatischer Tiere fortfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Unterschied ist, dass Kabeljau, obwohl vermutlich für andere Kabeljau anziehend, keines dieser kleinen Gesichter hat, die uns Menschen nur so dahin schmelzen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber empfindungsfähige Meerestiere wertschätzen ihr Leben ebenso wie Robben das ihre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste Teil der von HSUS betriebenen Lösung des Problems des Robbentötens ist also ausdrücklich spezieistisch und bekräftigt die Vorstellung, dass einige Tiere [moralisch] eine größere Rolle als andere spielen. Und HSUS macht einen weiteren Schritt, die Öffentlichkeit zu ermuntern, die weniger beliebten Tiere zugunsten der beliebteren zu konsumieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tierschutzorganisationen machen zunehmend Gebrauch von Boykotten, die ausdrücklich Tierausbeutung &lt;i&gt;fördern&lt;/i&gt;. Zum Beispiel verkündete&lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/peta-und-kfc-keine-meinungsverschiedenh.html"&gt; PETA&lt;/a&gt; einen Boykott von Kentucky Fried Chicken, bis KFC zustimmen würde, seine Hühner von Produzenten zu kaufen, welche die Vögel vergasen, was PETA als ''humanere'' Art und Weise des Tötens der Tiere und als wirtschaftlich profitabler für Hühnerproduzenten bewirbt. Als KFC in Kanada einwilligte, brach PETA seinen Boykott (in Kanada) ab. Die gesendete Botschaft ist kristallklar: Es ist moralisch akzeptabel, Vögel zu konsumieren, die vergast wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens stellt Pacelle fest:  &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Dieser Kampf kann demoralisierend sein. Aber wir müssen unseren Blick auf unser Ziel gerichtet halten. Heute bitte ich Sie darum, uns zu helfen, dies ein für alle Mal zu beenden. Wenn Sie uns jetzt in unseren Bemühungen, Robben zu retten, unterstützen, wird Ihre Spende durch die Giant Spep Foundation und andere großzügige Spender verdreifacht. Diese geben uns für jedem Dollar, den Sie spenden, bis wir eine Gesamtsumme von $400.000 erreichen, zwei Dollar. Bitte erwägen Sie eine besondere Zuwendung – mit dieser Chance, jeden Dollar, den Sie spenden, in drei zu verwandeln –, um uns zu helfen, die Schlacht schließlich zu gewinnen. &lt;/blockquote&gt; Demnach kann laut HSUS Ihre finanzieller Beitrag dem Verein helfen, ''die Schlacht schließlich zu gewinnen'', weil ein Gesamtbeitrag von $400.000 für HSUS $1,2 Millionen wert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich verstehe das nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kann jemand ohne eine Miene zu verziehen erklären, dass $1,2 Mio. einen bedeutsamen Unterschied machen? Pacelle räumt ein, dass HSUS ein Jahresbudget von $150 Mio. hat, und Finanzakten zeigen an, dass der Verein Kapitalvermögen von fast $225 Mio. besitzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber weitere $1,2 Mio. ist es, was wir brauchen, um ''zu helfen, die Schlacht schließlich zu gewinnen''?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist selbstverständlich schrecklich, dass Robben getötet werden. Aber ebenfalls schrecklich ist es, dass einige diese Tragödie benutzen,um ein paar Dollars mehr zu scheffeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sollte hinzufügen, dass die HSUS-Robbenkampagne von der Humane Society International (HSI) dirigiert wird. HSI hat ein ''&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3261/humane-choice.pdf"&gt;Humane Choice&lt;/a&gt;''-Label in Australien eingeführt, das, wie sie behaupten, ''dem Konsumenten garantiert, dass das Tier mit Respekt und Fürsorge behandelt wurde, von der Geburt bis zum Tod.'' Ein Produkt, welches das ''Humane Choice''-Label trägt, versichert den Konsumenten des Folgenden:  &lt;p&gt;&lt;/p&gt; &lt;blockquote&gt;[D]as Tier hatte das beste Leben und den besten Tod, der einem Nutztier geboten wird. Die Tiere leben ihr Leben im Wesentlichen so, wie sie es auf Old McDonald's Farm getan hätten; ihnen wurde gestattet, ihre natürlichen Verhaltensbedürfnisse zu befriedigen, nach Futter zu suchen, sich unangebunden und ohne Käfig zu bewegen, mit freiem Zugang zu Außenbereichen, mit Sonnenschutz, wenn es heiß ist, einem Unterstand, wenn es kalt ist, mit gutem Futter und einem humanen Tod.  &lt;/blockquote&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;"&gt;Lassen Sie uns also dem Tag, an dem das Robbentöten beginnt, ''mit Schrecken entgegensehen'', aber der Öffentlichkeit versichern, dass das tägliche Schlachten von Millionen von Nutztieren ganz in Ordnung ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und auf einer kürzlichen Nachrichtenkonferenz zum Thema Tiere, die für Nahrungszwecke genutzt werden, stellte Pacelle fest:  &lt;/p&gt; &lt;blockquote&gt;Wir fordern nicht das Ende des Einsperrens von Tieren in Gebäuden. Wir fordern, dass sie nicht in Käfigen und Kästen, die kaum größer als ihre Körper sind, gepfercht werden.&lt;/blockquote&gt; &lt;p class="western"&gt;Lassen Sie uns also ''die Schlacht gewinnen'' gegen das Töten von Robben, aber für ein bisschen mehr Platz für Tiere sorgen, die in Tierfabriken gequält werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sollte offenkundig für Sie sein, dass die Mainstream-Gruppen (und sie sind alle ziemlich gleich) als geschäftliche Unternehmen Tiere ausbeuten, und dass nichts davon etwas damit zu tun hat, das Leitbild weg von Tieren als Eigentum hin zu Tieren als moralischen Personen zu verschieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kampagne gegen das Robbentöten läuft seit &lt;i&gt;Jahrzehnten&lt;/i&gt;. Sie hat noch nicht geendet. Aber &lt;i&gt;viele&lt;/i&gt; der Mainstream-Gruppen haben über diese Jahrzehnte hinweg Millionen und Abermillionen Dollar von der Kampagne gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt nur &lt;i&gt;einen&lt;/i&gt; Weg, den Status Quo zu verändern: in den Menschen die Standardeinstellung zu vertreiben, dass Tiere Dinge sind. Es gibt &lt;i&gt;ein &lt;/i&gt;Mittel zu diesem Zweck: kreative, gewaltlose Aufklärung über Veganismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Alternative ist, den Leuten zu erzählen, dass sie amerikanischen statt kanadischen Kabeljau essen sollen, bis Kanada aufhört, bestimmte Tiere zu töten, die das Glück haben, uns zu gefallen. Die Alternative ist, so zu tun, als gebe es irgendeinen Unterschied zwischen Robbenfell und der Haut irgendeines anderen Tieres. Die Alternative ist, daran festzuhalten, dass wir aufhören sollen, niedliche Robbenbabys zu töten, aber fortfahren können, Kühe, Schweine und Hühner mit einem auf ihre Leichen geklatschten ''Humane Choice''-Label zu konsumieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Alternativen machen &lt;i&gt;keinen&lt;/i&gt; Sinn. In der Tat sind sie kontraproduktiv, indem sie die Öffentlichkeit dazu verleiten zu denken, wir könnten bedeutungsvolle moralische Unterschiede zwischen verschiedenen Arten der Tierausbeutung machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb sage ich zu Wayne Pacelle, den ich seit vielen Jahren kenne: Wayne, willst Du &lt;i&gt;wirklich&lt;/i&gt; ''die Schlacht schließlich gewinnen''? Dann bring Dein Talent und das Deiner Kollegen bei HSUS und die beträchtlichen Ressourcen des Vereins hinter eine einzige klare Botschaft:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Leben Sie vegan. Hören Sie auf, Tiere zu konsumieren, als Bekleidung oder anderweitig zu nutzen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wayne, wenn Du wirklich willst, dass sich die Dinge ändern, dann höre auf, die Vorstellung zu fördern, dass einige Tiere moralisch eine größere Rolle als andere spielen. Höre auf, ''Bio-Fleisch'', ''Bio-Eier'', ''Bio-Milch'' und die Idee von ''verantwortlichem Züchten'' zu bewerben. Höre auf, das Hirngespinst zu verbreiten, dass es in einigen Schlachthäusern ''Missstände'' gibt und nicht in anderen. Kläre Deine 11 Millionen Mitglieder darüber auf, dass das Problem die &lt;i&gt;Nutzung&lt;/i&gt; von Tieren ist und dass es nicht darum geht, bestimmte Tiere zu fetischisieren oder Tierquälerei zu reformieren, was angesichts des Status von Tieren als bewegliches Eigentum ohnehin niemals zu einem verbesserten Schutz von Tieren führen wird und die Öffentlichkeit sich lediglich wohler bei der Ausbeutung und dem Konsum von Tieren fühlen lässt.  Sicher, Deine konservativeren Spender werden dagegen Einwände haben, aber was solls? Stell Dir die Wirkung, den Einfluss vor, den Du haben könntest, würdest Du klarstellen, dass eine ''humane'' Gesellschaft eine ist, die &lt;i&gt;jegliche&lt;/i&gt; Tiernutzung ablehnt.&lt;br /&gt;(...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione  &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-7373925253876025241?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/7373925253876025241/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/rette-einen-seehund-iss-nicht.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/7373925253876025241'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/7373925253876025241'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/rette-einen-seehund-iss-nicht.html' title='Rette einen Seehund: Iss nicht-kanadische Meeresfrüchte'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-1075211466922115733</id><published>2010-09-19T21:22:00.000-07:00</published><updated>2011-03-24T01:19:25.804-07:00</updated><title type='text'>Meine Antwort an Johanna</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/my-response-to-johanna/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzte  Woche erhielt ich eine Email von einer Person,  die ich mit ihrer  Erlaubnis nur Johanna nennen werde. Johanna schrieb (Auszug): &lt;blockquote&gt;Sie  vertreten die Auffassung, dass wir alle unsere Zeit und Energie  daransetzen sollen, Menschen zu überzeugen, Veganer zu werden. Ich  denke, das ist eine wunderbare Idee, aber was ist mit all den Leuten, die Tiere überhaupt nicht kümmern und die niemals Veganer werden? Was ist mit denen, die vielleicht irgendwann einmal Veganer werden, aber nicht auf der Stelle dazu bereit sind?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Macht es mit Blick auf diese Menschen nicht Sinn, Tierschutzreformen zu verfolgen? Ist es nicht besser, sie zu ermutigen, Nahrungsmittel [tierlicher Herkunft] zu  essen, die auf humanere Art und Weise produziert werden, selbst wenn der Unterschied zwischen diesen und solchen Nahrungsmitteln, die  konventionell erzeugt werden, nicht sehr groß sein mag?&lt;/blockquote&gt;  Johannas Bedenken sind recht typisch unter denen, die Tierschutzreformen und den ''Bio-Fleisch/ Mich/ Eier''-Ansatz unterstützen. Ich poste meine Antwort an Johanna in der Hoffnung, dass andere sie ihrem Nachdenken über diese Streitfragen dienlich finden werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt im Wesentlichen drei Gruppen von Menschen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Gruppe besteht aus jenen, die, wie Sie zu bedenken geben, Tiere  nicht kümmern und die niemals Veganer werden, zumindest nicht aus ethischen Gründen. Diejenigen, welche in diese Gruppe fallen, sind erklärtermaßen nicht bereit, mehr für Nahrungsmittel zu bezahlen, die als in ''humanerer'' Art und Weise produziert vermarktet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falls Ihnen vorschwebt, dass besagte Leute wirksam dazu &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gezwungen&lt;/span&gt; werden könnten, ''humaner'' produzierte Nahrungsmittel zu kaufen, wenn  wir bestimmte Reformen in nationaler Gesetzgebung realisieren, dann gibt es hierzu mindestens zwei Überlegungen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst ist jede Tierschutzmaßnahme, die das Leiden von Tieren in irgendeiner bedeutsamen  Weise vermindert und auf alle inländisch produzierten Nahrungsmittel anwendbar ist (und nicht auf eine Marktnische für wohlhabende Konsumenten abzielt), kostenträchtig und hat einen erheblichen  Preisanstieg zur Folge. Dies würde eine politische Reaktion hervorrufen, die sicherstellen würde, dass die Reform entweder nicht in Kraft träte oder bis zu völliger Bedeutungslosigkeit abgeschwächt würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens  ist es, selbst wenn Reformen gesetzlich realisiert würden, nicht klar, dass unter den verschiedenen Freihandelsabkommen der Import von  Tierprodukten, die unter konventionellen Bedingungen produziert werden,  blockiert werden könnte. Soweit Menschen in dieser ersten Gruppe sich um  Tiere keine Gedanken machen und sie nicht bereit sind, einen Preisaufschlag für vermeintlich ''humanere'' Produkte zu bezahlen, werden sie einfach Produkte von einer konventionellen Quelle kaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihnen dürfte bekannt sein, dass es in Europa einen beträchtlichen Widerstand  gegen inländische Gesetzgebung, mit der beabsichtigt ist,  Tierschutzdirektiven der EU einzuführen, gegeben hat.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zweite Gruppe umfasst jene, die um Tiere besorgt sind und Veganer werden  würden, wenn Ihnen ein gutes Argument dafür präsentiert würde, dass wir &lt;span style="font-style: italic;"&gt;keinerlei&lt;/span&gt; Tierprodukte essen sollen und dass es keinen moralischen Unterschied zwischen Fleisch und Milch oder Eiern gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie diesen Menschen erzählen, sie könnten ihre moralischen  Verpflichtungen Tieren gegenüber damit erfüllen, käfig-freie Eier [Eier aus Bodenhaltung] zu essen oder Fleisch mit dem &lt;a href="http://www.certifiedhumane.com/"&gt;Certified-Humane-Raised-&amp;-Handled-Label&lt;/a&gt; [Zertifiziert aufgezogen und behandelt], dem &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p35/animal-compassionate.pdf"&gt;Animal-Compassionate-Label&lt;/a&gt; [Mitgefühl für Tiere] oder mit irgendeinem der anderen&lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/bio-fleisch-ein-schritt-in-die-richtige.html"&gt; ''Bio-Fleisch''&lt;/a&gt;-&lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/ein-auerst-irrefuhrendes-etikett.html"&gt;Etiketts &lt;/a&gt;oder dass sie, laut Kommentatoren wie &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/the-luxury-of-death/"&gt;Peter Singer, &lt;/a&gt; ''sich gelegentlich den Luxus von Freilandeiern oder vielleicht sogar von Fleisch von Tieren leisten (können), die ein gutes Leben unter artgerechten Bedingungen hatten und dann human auf dem Hof getötet werden''; wenn Sie ihnen das erzählen, anstatt an sie mit einer klaren veganen Botschaft heranzutreten, dann kann es gut sein, dass diese Menschen nicht Veganer werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann Ihnen nicht sagen, wie oft Anwälte der Tiere mir sagten, sie seien jahrelang Vegetarier gewesen, hätten aber angefangen, vegan zu leben, nachdem sie eine Vorlesung von mir oder ein Interview mit mir gehört oder etwas von dem gelesen hätten, was ich darüber geschrieben habe, dass es keinen [moralisch relevanten] Unterschied zwischen Fleisch und Milch gibt und alles andere als Veganismus Tierausbeutung ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Beispiel schrieb mir als Reaktion auf ein Seminar über Tierrechte, das ich in einem Tierheim gegeben hatte, ein dort ehrenamtlich Tätiger: &lt;blockquote&gt;Ich war 12  Jahre lang Vegetarier und bin Veganer, seit ich das Tierheim nach Ihrem Besuch verlassen habe. Ich denke, es war das von Ihnen gegebene Beispiel von Simon dem Sadisten, das wirklich gesessen hat. In jedem Fall möchte ich Ihnen danken dafür, dass Sie gekommen sind, um hier zu sprechen. Veganer geworden zu sein hat mich wirklich dafür geöffnet, die  Widersprüche in meinem Leben neu zu bewerten, ganz abgesehen von all dem  tollen Essen, das ich sonst nicht ausprobiert hätte, weil es so leicht war, ein [Käse-]Pizza bestellender Vegetarier zu sein. &lt;/blockquote&gt; (Sie können das Simon-der-Sadist-Beispiel &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p35/here.pdf"&gt;hier &lt;/a&gt;nachlesen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Reaktion auf mein &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p35/interview-in.pdf"&gt;Interview in The Vegan&lt;/a&gt; schreibt eine Leserin: &lt;blockquote&gt;Am Ende des Interviews sagen Sie: ''Ich verwende eine Menge Zeit darauf,  mit meinen Freunden über Veganismus zu sprechen, und bin froh, dass die meisten von ihnen Veganer geworden sind. Und ich höre niemals auf, zu  versuchen, die anderen zu überzeugen. Niemals.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wollte Sie nur wissen lassen, dass ich ein von Ihnen Bekehrter bin! Vegetarierin seit 30 Jahren, bin ich vor einem Jahr Veganerin geworden, nachdem ich einige Online-Texte von Ihnen gelesen hatte, auf die meine vegane Tochter mich aufmerksam gemacht hatte. Meine Reaktion war: ''Ja, das  ist vollkommen richtig'', und ich bedauere, nicht schon vor Jahrzehnten   Veganerin geworden zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich unterstütze voll und ganz Ihre Einstellung, die so offenkundig richtig, wahr und klarsichtig ist, dass es manchmal schwer fällt zu verstehen, warum das nicht jeder sehen kann.&lt;/blockquote&gt;  Ich bekomme Dutzende solcher Mitteilungen. Das Gleiche passiert Bob und Jenna Torres auf &lt;a href="http://veganfreakradio.com/"&gt;Vegan Freaks&lt;/a&gt;. Wir sprechen fast wöchentlich über Emails und Anrufe, die wir von Leuten erhalten, die Veganer werden, weil sie es schließlich ''kapieren''. Sie dachten, weniger zu tun, als vegan zu leben, sei moralisch vertretbar, weil dies genau das war, was  die ''Bewegung'' ihnen erzählte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die dritte Gruppe besteht aus jenen, die nicht auf der Stelle Veganer werden, selbst wenn Sie sie mit einer überzeugenden veganen Botschaft ansprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollten wir diese Leute dazu ermutigen, käfig-freie Eier oder ''Bio-Fleisch'' zu  konsumieren, oder Fleisch wegzulassen, aber nicht Mich, als Schritt in Richtung Veganismus?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meiner Meinung nach nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manche Tierschützer denken, dass wenn Sie jemandem die Botschaft, vegan zu  leben, vermitteln, der nicht sofort bereit ist, es zu tun, derjenige gar  nichts tun wird. Worauf gründet sich diese Annahme? Tatsächlich sagt uns der gesunde Menschenverstand das Gegenteil. Wenn Sie die Botschaft des Veganismus an jemanden richten, der sich über Tierethik Gedanken macht, aber noch nicht bereit ist, vegan zu leben, wird dieser Mensch höchstwahrscheinlich weniger tun, als vegan zu leben, aber er wird nicht nichts tun. Aber Sie können absolut sicher sein, dass er, wenn Sie jemandem erzählen, er brauche nicht vegan zu leben, um seine moralischen Verpflichtungen Tieren gegenüber zu erfüllen, es auch nicht tun wird. Wenn Sie Leuten in dieser Gruppe sagen, es sei moralisch akzeptabel, käfig-freie Eier oder ''Bio-Fleisch'' zu essen oder &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p35/conscientious-omnivores.pdf"&gt;''pflichtbewusste Allesesser''&lt;/a&gt; zu sein, dann ist dies genau das und alles, was sie tun werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie die vegane Position verständlich erklären, wird jemand, der  wirklich nicht gleichgültig ist, aber nicht umgehend Veganer werden will, etwas tun, das weniger als Veganismus ist. Die Frage ist, was sollte er tun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir es mit einem Anwalt der Tiere zu tun haben, der, nachdem er die Argumente für Veganismus erwogen hat, erklärt, dass er nicht auf der Stelle Veganer wird, ist die Antwort nicht, ihm vorzuschlagen, käfig-freie Eier oder ''Bio-Fleisch'' von  Whole Foods zu essen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Indem Sie diesen Vorschlag machen, ermutigen Sie ihn, zu glauben, es gebe einen Unterschied zwischen Eiern aus einer Legebatterie und solchen aus Bodenhaltung oder zwischen  ''Bio-Fleisch'' von&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p35/whole-foods.pdf"&gt; Whole Foods &lt;/a&gt;und konventionellem Fleisch. Es gibt keinen bedeutsamen Unterschied. Es ist alles grässlich. Die ''Bio-Fleisch''-Bewegung lässt die Menschen  sich wohler beim Konsumieren von Tieren und Tierprodukten fühlen und ermutigt sie, Tiere und Tierprodukte zu konsumieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt keinen Unterschied zwischen Fleisch und Milch. Zu sagen, Sie äßen kein  Fleisch, aber Milchprodukte oder Eier, ist wie zu sagen, Sie äßen große Kühe, aber keine kleinen. In einem Glas Milch steckt ebenso viel Leid  wie in einem Pfund Steak, und alle diese Tiere enden im selben Schlachthaus, wonach wir sie ohnehin essen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zudem tendieren viele Menschen, wenn sie Fleisch aufgeben, dazu, mehr Milchprodukte und Eier zu essen. Was für ein ''Fortschritt'' ist das?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sollten  immer klarstellen, dass es keinen moralischen Unterschied zwischen  Fleisch und allem anderen gibt. Es ist alles schlimm. Es ist alles Teil der Ausbeutung von Tieren, und nichts davon kann moralisch  gerechtfertigt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine bessere praktische Lösung ist es, einen schrittweisen Zugang vorzuschlagen, der stärker mit der Vorstellung übereinstimmt, dass wir keine Tierprodukte essen sollten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oft schlage ich jemandem in dieser dritten Gruppe vor, eine vegane Mahlzeit pro Tag für ein oder zwei Wochen zu essen. Und dann zwei Mahlzeiten in der dritten und vierten Woche und drei Mahlzeiten in der fünften und sechsten Woche. Ich versorge ihn mit Informationen über vegane Ernährung und leite ihn zu einigen der hervorragenden Websites, die so deutlich demonstrieren, wie einfach es ist, vegan zu leben, und die eine breite Palette der vorzüglichen und nahrhaften Angebote, die erhältlich sind, bieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, es ist sehr wichtig, ehrlich zu den Menschen zu sein und ihnen zu erklären, dass in unserer Gesellschaft, die von Tierausbeutung durchdrungen ist, es unmöglich ist, Tierausbeutung komplett zu vermeiden. Was aber absolut sicher ist, ist dies, dass Sie, wenn Sie nicht vegan leben, Tierausbeuter &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sind.&lt;/span&gt; Es ist unerlässlich, dass jenen, die um Tiere besorgt sind, deutlich gesagt wird, dass dies nicht genug ist. Sie müssen Ihren Prinzipien entsprechend handeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl der von mir beschriebene schrittweise Zugang besser ist, als käfig-freie Eier und ''Bio-Fleisch'' zu konsumieren und mehr Profit in die Taschen von Tierausbeutern zu stecken, deren Produkte mehr kosten, aber nicht ''humaner'' sind als konventionelle, ist es wichtig, jedem, den diese Probleme kümmern, vor Augen zu führen, dass alles, was weniger als Veganismus ist, bedeutet, den eigenen Genuss über das Leben und Leiden der Tiere zu stellen, die sie weiterhin essen. Wir sollten niemals das Essen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;irgendeines&lt;/span&gt; Tierproduktes unter &lt;span style="font-style: italic;"&gt;irgendwelchen&lt;/span&gt; Umständen ''billigen''. Wir sollten stets deutlich und unzweideutig Singers Ansicht zurückweisen, dass ein konsequenter Veganer zu sein &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p35/fanatical.pdf"&gt;''fanatisch''&lt;/a&gt; ist oder dass wir die Verpflichtung haben, nicht vegan zu essen, wenn dies zu tun andere zu der Reaktion veranlasst, zu sagen: '&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/oh-my-god-these-vegans/"&gt;'Oh mein Gott, diese Veganer...''&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das eine, was ich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;niemals&lt;/span&gt;  tue, ist die Vorstellung zu verstärken – die von den großen  Tierschutzgruppen befördert wird –, dass Veganismus einen schwierige Veränderung des Lifestyles bedeutet und nur für jene realisierbar ist, die gut darin sind, sich selbst aufzuopfern, und über mönchische Selbstdisziplin verfügen. Ich sage ihnen die Wahrheit: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Veganismus ist leicht&lt;/span&gt;. Delikates, nahrhaftes veganes Essen muss nicht teuer sein. Und ich betone, dass es, wenn es ihnen mit Tierethik ernst ist, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;keine andere Wahl&lt;/span&gt; gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was unsere Öffentlichkeitsarbeit anbelangt, bedenken Sie, dass es ein  Nullsummenspiel ist. Unsere Zeit und unsere Ressourcen sind begrenzt. Die Zeit und Ressourcen, die Sie darauf verwenden, für Bio-Fleisch und [andere] Bio-Tierprodukte Werbung zu machen, verwenden Sie nicht auf klare, unzweideutige Aufklärung über Veganismus. Letzteres zu tun ist der beste Weg, die Nutzung und das Leiden [von Tieren] kurzfristig zu  vermindern, und es ist der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;einzige&lt;/span&gt; Weg, langfristig eine abolitionistische Bewegung aufzubauen, die das moralische Leitbild weg vom Status von Tieren als Eigentum verändern kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ''Bio-Fleisch/ Milch/ Eier''-Bewegung schließt eine notwendige Allianz zwischen Anwälten der Tiere und institutionellen Ausbeutern ein, in der Tierschützer quasi die Partner der Tierindustrie  sind, Werber für ''humanes'' Fleisch, ''humane'' Milch und ''humane''  Eier''. Der abolitionistische Ansatz lehnt diese Allianz ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2007 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-1075211466922115733?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/1075211466922115733/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/meine-antwort-johanna.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/1075211466922115733'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/1075211466922115733'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/meine-antwort-johanna.html' title='Meine Antwort an Johanna'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-2796657133588740238</id><published>2010-09-19T21:21:00.000-07:00</published><updated>2011-03-24T01:24:25.284-07:00</updated><title type='text'>Ein ''Sieg''? Für wen?</title><content type='html'>von Gary L. Francione&amp;nbsp; &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/a-victory-for-whom/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern wurde&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2964/reported.pdf"&gt; berichtet&lt;/a&gt;, dass der amerikanische Eiskunstläufer Johnny Weir entschieden hat, der linken Schulter seines Kostüms keinen Weißfuchs hinzuzufügen, nachdem er ''Hass-Mails und Morddrohungen''' von Tierrechtsaktivisten erhalten hatte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Anwälte der Tiere nennen Weirs Entscheidung einen ''Sieg''. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde das verwirrend. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstens suggeriert dieses Ereignis, wie alle von Neuen Tierschützern betriebenen Einzelthema-Kampagnen (single- issue campaigns), dass es irgendwie einen moralisch relevanten Unterschied zwischen Pelz und anderen Tierprodukten gibt. Wie &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2964/weir-himself.pdf"&gt;Weir selbst &lt;/a&gt;hervorhob: &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Jeder Eiskunstläufer trägt Schlittschuhe, die aus Kuh gemacht sind'', sagte Weir.&lt;br /&gt;''Vielleicht trage ich einen süßen kleinen Fuchs, während alle anderen Kuh tragen, aber wir alle ziehen immer noch Tierhaut an.'' &lt;/blockquote&gt;Weirs Beobachtung ist natürlich richtig. Und ich vermute, dass auch eine Menge Wolle getragen wird. Das ist der Grund, warum Einzelthema-Kampagnen wie diese den Effekt haben, die Öffentlichkeit zu verwirren und nicht, sie aufzuklären. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In jedem Fall ist Weirs Ankündigung, keine Pelzbordüre zu tragen, wie die eines Gastes in einem Steakhouse, nicht die zum Dessert servierte Eierkrem zu essen. Na und?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens, und wichtiger: Weirs Entscheidung hat nichts mit einer Ablehnung von Pelz aus moralischen Gründen zu tun. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weir behauptet, ''Hass-Mails und Morddrohungen'' von Tierrechtsaktivisten erhalten zu haben. &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;'Ich hoffe, diese Aktivisten können verstehen, dass meine Entscheidung, mein Kostüm zu ändern, in keiner Weise ein von ihnen errungener Sieg, sondern ein Remis ist'', sagte Weir in seiner Erklärung. ''Ich nehme die Änderung nicht vor, um sie zu besänftigen, sondern um meine Unversehrtheit zu schützen und die Unversehrtheit der Olympischen Spiele, ebenso wie meine Konkurrenten.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;''Es sind nur noch Wochen bis zu meiner Startposition auf dem Eis in Vancouver, da muss ich mich auf Technik und Training konzentrieren, und das ist wichtiger als jedes Kostüm und jede Drohung, die ich vielleicht bekomme.''&lt;/blockquote&gt;Dies ist kein irgendwie gearteter Sieg für Tiere. Tatsächlich ist es eine Niederlage. Wir werden niemals Erfolg haben, wenn irgendein ''Sieg'' auf Gewalt oder der Androhung von Gewalt beruht. Gewalt ist an sich falsch und strategisch töricht, insofern sie die Charakterisierung von ''Tierschutzleuten'' als Verrückte, die Menschen in die Unterwerfung hineindrohen, bekräftigt. Dies befeuert verständlicherweise Ressentiments und entmutigt ernsthafte Diskussion über Tierausbeutung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht war Weir besorgt, er könnte während seines Eislaufs mit einer Pastete beworfen werden. Seine Besorgnis wäre nicht unbegründet. Mit einer &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p2964/threw-a-pie.pdf"&gt;Pastete bewarf&lt;/a&gt; PETA die kanadische Ministerin für Fischerei und Ozeane, Gail Shea. In jedem Fall traf Weir eine simple, kalkuliert-praktische Entscheidung, keine ethische, und er ließ es die Welt wissen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn das Paradigma sich jemals verändern soll, müssen wir eine Revolution des Herzens herbeiführen. Meiner Ansicht nach sollte der zentrale Schwerpunkt dabei auf kreative, gewaltlose Aufklärung über Veganismus gelegt werden. Einzelthema-Kampagnen verstärken nur die öffentliche Wahrnehmung, dass die Tierrechtsposition unstimmig ist: Was ist der Unterschied zwischen einem Pelzkragen und Lederschuhen oder Wollkleidung? Und mit Gewalt oder Gewaltdrohungen werden wir niemals irgendwohin gelangen. Gewalt ist das Problem, sie ist kein Teil der Lösung. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;&lt;br /&gt;DIE WELT IST VEGAN ! Wenn Du es willst.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-2796657133588740238?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/2796657133588740238/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/ein-sieg-fur-wen.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/2796657133588740238'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/2796657133588740238'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/ein-sieg-fur-wen.html' title='Ein &apos;&apos;Sieg&apos;&apos;? Für wen?'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-5027211915005608889</id><published>2010-09-19T21:17:00.000-07:00</published><updated>2011-03-25T01:02:59.826-07:00</updated><title type='text'>Noch eine nicht stattgefundene ''Revolution'' des Tierschutzes</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/another-welfarist-revolution-that-wasnt/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie Sie wissen, &lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/die-vier-probleme-des-tierschutzes-kurz.html"&gt;glaube ich nicht, dass Tierschutzreformen, selbst wenn sie durchgesetzt werden, Tieren einen bedeutenden Nutzen bieten&lt;/a&gt;. Aber oft werden sie nicht einmal durchgesetzt. Das heißt, es gibt Kampagnen und Anstrengungen zur Geldbeschaffung und ''Siegeserklärungen'' (begleitetet von Partys, gekrönt durch Prominente), aber die vermeintlichen Reformen kommen oft  nicht einmal zustande.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein gutes Beispiel für dieses Phänomen ist in einer &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1545/announcement-on.pdf"&gt;Ankündigung vom 24. Juni 2009 &lt;/a&gt;zu finden, dass Smithfield Foods sein über einen Zeitraum von 10 Jahren verlaufendes Einstellen des Gebrauchs von Kastenständen für schwangere Sauen aus finanziellen Gründen verschieben wird. Obwohl Landwirtschaftsökonomen demonstriert haben, dass Alternativen zum Kastenstand die Produktionseffizienz langfristig erhöhen, veranlassen die kurzfristigen Investitionskosten Smithfiled Foods offensichtlich dazu, ihren Plan einer stufenweisen Umstellung auf andere Systeme hinauszuzögern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahr 2007, als Smithfield seinen 10-Jahres-Plan verkündete, schrieb ich einen &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2007/09/happy-meat-ein-schritt-in-die-richtige_30.html"&gt;Essay&lt;/a&gt;, in dem ich feststellte:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Am 25. Januar 2007 machte &lt;a href="http://www.smithfieldfoods.com/splash.asp"&gt; Smithfield Foods &lt;/a&gt;, ein großer Produzent von Tierfleisch, &lt;a href="http://www.smithfieldfoods.com/Enviro/Press/press_view.asp?ID=394%20"&gt; bekannt &lt;/a&gt;, dass er über die nächsten zehn Jahre die Haltung von schwangeren Sauen in Kastenständen zugunsten von Gruppen-Verschlägen, die mehr Platz bieten, stufenweise einstellen wird. Diese Bekanntmachung folgte einer Kampagne von &lt;a href="http://www.hsus.org/farm/news/ournews/year_of_the_pig.html"&gt;HSUS&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.farmsanctuary.org/actionalerts/alert_Smithfield_GestationCrateBan.htm%20"&gt;Farm Sanctuary&lt;/a&gt; und anderen Tierchutzgruppen gegen den Katenstand. Diese Kampagne kostete weit über $1,6 Mio. Wie ich in einem früheren Essay: &lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/ein-triumph-des-tierschutzes.html"&gt;Ein ''Triumph'' des Tierschutzes? &lt;/a&gt;erörtert habe, argumentieren Anwälte der Tiere, dass Studien zeigten, dass Produzenten von Schweinefleisch &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p1545/higher-profits.pdf"&gt;höhere Profite &lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.hsus.org/farm/resources/research/economics/gestation_crates_econ.html"&gt;&lt;/a&gt;durch den Wechsel zu einem alternativen Haltungssystem erzielen würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Antwort auf die Ankündigung von Smithfield &lt;a href="http://www.hsus.org/farm/news/ournews/year_of_the_pig.html"&gt; verkündete &lt;/a&gt; der Präsident und CEO [chief executive officer: Hauptgeschäftsführer] von HSUS, Wayne Pacelle, dass “(eine) Revolution in der Schweineindustrie im Gange ist.“ Pacelle &lt;a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/01/25/AR2007012501785.html"&gt;stellte fest&lt;/a&gt;: “Ich kann mir nichts Bedeutenderes hinsichtlich der humanen Behandlung von Tieren denken, das sich im landwirtschaftlichen Sektor ereignet hätte.“ Andere Unterstützer von Tierschutzregulierungen folgten mit gleichermaßen hyperbolischen [ins Komische übertreibenden] Würdigungen. Zum Beispiel bezeichnete Erik Marcus recht bemerkenswerterweise die Bewegung bei Smithfield als &lt;a href="http://www.vegan.com/%20"&gt; “spektakuläre Neuigkeit“ &lt;/a&gt;.&lt;/blockquote&gt;Und was ist nun die Antwort der Tierschutzanwälte auf Smithfields Ankündigung? Bruce Friedrich von PETA, der Smithfields Entscheidung im Jahr 2007 als''einen fantastischen Schritt für Nutztiere'' bezeichnet hatte, sagte, es sei&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;''nicht überraschend, dass sie, wenn die Zeiten härter werden, einen Plan über Bord werfen, der von vornherein kaum ein Plan war.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Friedrich bemerkte, dass PETA Smithfield seinerzeit ersucht hatte, seinen Auslaufplan auf seine Lieferanten auszudehnen und mehr Einzelheiten bezüglich des Übergangs zu geben. Das Unternehmen, sagte er, habe keinem dieser Wünsche entsprochen.&lt;/blockquote&gt;Also war der ''fantastische Schritt' mitnichten ein solcher: Smithfield lieferte nicht einmal genauere Angaben über das Auslaufen des Kastenstandes. Und als es hart auf hart kam und kurzfristige wirtschaftliche Bedenken auftraten, lief der Auslaufplan aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So viel zu einem weiteren ''Sieg'' des Tierschutzes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wiederhole, ich bin sicher, dass meine Freunde bei HSUS, PETA  u. a. überzeugt sind, mit dem Vorantreiben dieser Tierschutzkampagnen das Richtige zu tun. Meine Frage an sie ist, wie viel empirische Evidenz sie benötigen, bis sie einsehen, dass sie im Irrtum sind?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sache des moralischen Prinzips beiseite lassend, Fazit ist, dass die Tierschutz-Strategie schlicht nicht funktioniert. Tiere sind bewegliches Eigentum. Als solches haben sie keinen Eigenwert. Bevor sich jemals irgendetwas ändert, muss es einen Paradigmenwechsel geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nichts wird sich ändern, solange Anwälte der Tiere der Meinung sind, dass der Weg zum Erfolg über &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/a-disturbing-partnership/"&gt;verstörende Partnerschaften&lt;/a&gt;  zwischen Tierschützern und Tierindustrie führt. Jene schaffen es, einen ''Sieg'' zu erklären, der nicht eintritt (und nicht eintreten kann), diese, sich als auf der Seite der Tiere stehend darzustellen. Aber die Tiere sind die Verlierer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ressourcen jener, die wirklich das Ende der Tierausbeutung sehen wollen, sind besser in klarer, unmissverständlicher, kreativer, gewaltloser Aufklärung über Veganismus investiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-5027211915005608889?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/5027211915005608889/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/noch-eine-nicht-stattgefundene.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/5027211915005608889'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/5027211915005608889'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/noch-eine-nicht-stattgefundene.html' title='Noch eine nicht stattgefundene &apos;&apos;Revolution&apos;&apos; des Tierschutzes'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-8155955256747161498</id><published>2010-09-19T21:16:00.000-07:00</published><updated>2011-03-25T01:13:56.004-07:00</updated><title type='text'>Welche Schlacht gewinnen wiir?</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/what-battle-are-we-winning/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;In einem &lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/bio-fleisch-ein-schritt-in-die-richtige.html"&gt;kürzlichen Blogessay&lt;/a&gt; (und in meinem Werk über die vergangenen 15 Jahre) habe ich argumentiert, dass Tierschutz nicht nur darin versagt, den Interessen von Tieren bedeutsamen Schutz zu bieten, sondern dass er [überdies] kontraproduktiv ist, weil er die Menschen sich wohler bei der Ausbeutung von Tieren fühlen lässt. Dies hält die Ausbeutung aufrecht und kann unterm Strich sogar zu einer Vergrößerung von Tierleid durch erhöhten Konsum führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ist ein schlagendes Beispiel aus jüngster Zeit für das, wovon ich rede:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.farmedanimal.net/"&gt;Farmed Animal Net&lt;/a&gt;, gesponsert von People for the Ethical Treatment of Animals [PETA], The Humane Society of the United States [HSUS], Farm Sanctuary und anderen, berichtet in seiner Ausgabe vom &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p25/march-16.pdf"&gt;16 März&lt;/a&gt;: &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;blockquote&gt;[Das Unternehmen] Strauss Veal &amp;amp; Lamb, welches angibt, zwischen 18% und 25% der in den USA für Kalbfleisch genutzten Kälber zu verarbeiten, hat sich das Ziel gesetzt, in den nächsten zwei bis drei Jahren komplett von der Kälberbox auf Gruppen-Staallhaltung umzusteigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Randy Strauss, der CEO [chief executive officer: Hauptgeschäftsführer] des Unternehmens, schrieb, dass Kastenstände für Kälber ''inhuman und archaisch'' seien und ''nicht mehr tun, als ein Kalb Stress, Angst, körperlichem Schmerz und Schaden auszusetzen.'' Mit der Feststellung: ''Tierrechte sind wichtig'' führte Strauss aus: ''Wir wollen dasjenige Unternehmen sein, das die Kalbfleischindustrie revolutioniert. Es gibt eine wachsende Zahl von Menschen, die, wenn sie sich bei dem, was sie essen, gut fühlen, Kalb essen . Wenn wir den Markt erobern können, werden wir den Konsum von 0,6 Pfund pro Kopf erhöhen, was zu einer gesünderen Kalbfleischindustrie führen wird. '' Strauss stellt fest, dass der Kalbfleischkonsum in Europa, wo die Kälber-Einzelboxen jetzt illegal sind, während eines 5- bis 10jährigen Umstellungsprozesses angestiegen ist. Das Unternehmen hat ebenfalls Interesse an Freiland- und Bioproduktion bekundet.&lt;/blockquote&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;"&gt;* Strauss gibt ausdrücklich zu, dass es sein Ziel ist, die Menschen sich beim Essen von Kalbfleisch ''gut fühlen'' zu lassen.&lt;br /&gt;* Strauss erkennt ausdrücklich an, dass Tierschutzreformen zu einem &lt;i&gt;erhöhten&lt;/i&gt; Konsum von Kalbfleisch führen werden.&lt;br /&gt;* Strauss berichtet, dass es in Europa zu &lt;i&gt;erhöhtem&lt;/i&gt; Kalbfleischkonsum als Antwort auf Tierschutzreformen gekommen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie können den Artikel über Strauss, ''Die Kalbfleischindustrie revolutionieren'', die Titelgeschichte in der Dezemberausgabe von &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p25/meat-processing.pdf"&gt;Meat Processing &lt;/a&gt;lesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tierschutzreformen führen nicht, wie einige behaupten, zur Abschaffung der Tierausbeutung; sie führen zu mehr Tierkonsum. Tierschutzreformen führen nicht dazu, den Eigentumsstatus von Tieren zu beseitigen; sie bekräftigen ihn lediglich. (...)  Und die Tierschützer spenden dem Beifall. Paul Shapiro, Direktor der HSUS [Humane Society of the United States]-Kampagne zur Massentierhaltung, nennt die Entscheidung von Strauss ''&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p25/historic.pdf"&gt;historisch&lt;/a&gt;''.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Strauss und Marcho Farms, einen anderen Produzenten, der sich verpflichtet hat, Kälberboxen in den nächsten Jahren auslaufen zu lassen, lobpreisend, zitiert HSUS darüber hinaus die Statements eines Nutztier-Wissenschaftlers:&lt;/p&gt; &lt;blockquote&gt;Unsere Ergebnisse zeigen, dass Kälber einen sehr starken Bewegungsdrang haben, der durch andauernde enge Einsperrung blockiert ist. Unsere Studien haben auch ergeben, dass das Beibehalten der engen Einsperrung von Kälbern nachteilige physiologische Auswirkungen hat, die den Stoffwechsel verändern und die Fähigkeit des Immunsystems, auf Krankheiten zu reagieren, reduzieren. All dies sind körperliche Veränderungen, die chronischen Stress anzeigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die in Boxen gehaltenen Kälber benötigen etwa fünf mal mehr medizinische Behandlung als die in weniger beschränkter Umgebung gehaltenen.&lt;/blockquote&gt; &lt;p class="western"&gt;Mit anderen Worten, die Kälberbox abzuschaffen resultiert in weiteren Vorteilen für den Produzenten, welche die Kalbfleischproduktion für die Ausbeuter noch effizienter und profitabler machen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entgegen dem, was manche Tierschützer behaupten, sind Abolitionisten nicht gegen Maßnahmen, die das Leiden von Tieren vermindern. (...) Abolitionisten sind dagegen, Ressourcen in Kampagnen zu investieren, die dazu bestimmt sind, die Öffentlichkeit sich bei der Ausbeutung von Tieren ''gut fühlen'' zu lassen, weil dies der sozialen Erkenntnis, dass die Nutzung von Tieren an sich unmoralisch ist, entgegensteht, die fortgesetzte Tierausbeutung fördert und zu einem steigenden Konsum [von Tierprodukten] führt. (...)&lt;br /&gt;Im Fall Strauss werden die Tiere weiterhin gequält werden; vielleicht ein bisschen weniger. Das bleibt abzuwarten. Aber die Produzenten werden einen wirtschaftlichen Nutzen haben, insofern sie sich nicht mehr die durch die gegenwärtige Situation verursachten Kosten aufladen müssen, der Konsum steigt, weil die Konsumenten sich beim Essen von Kalbfleisch wieder ''gut fühlen'', und die Produzenten einen Spitzenpreis verlangen können, damit die Konsumenten sich als ''&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p25/conscientious-omnivores.pdf"&gt;Allesesser mit gutem Gewissen&lt;/a&gt;'' fühlen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und gerade heute hat HSUS Neuigkeiten &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p25/announced.pdf"&gt;angekündigt&lt;/a&gt;, die ''mit Sicherheit Schockwellen durch die Tier-Agrarindustrie senden werden.'' HSUS und PETA haben mit Burger King verhandelt mit dem Ergebnis, dass das Unternehmen zugestimmt hat, bis zum Ende des Jahres 5% ''käfig-freie'' Eier [Eier aus Bodenhaltung] zu verwenden, und 20% seiner Schweineleichen kommen von Tieren, die in Intensiv-Haltungssystemen alternativ zu dem des Kastenstandes für schwangere Sauen eingesperrt werden. Und Burger King hat eine geschäftspolitische Richtlinie angekündigt,''Produzenten zu bevorzugen'', die ''käfig-freie'' Eier verkaufen, die ihre Schweine in anderen Intensivhaltungen als als dem Kastenstand einsperren und die ihre Hühner vergasen [anstelle sie nach elektrischer Betäubung zu schlachten].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bekanntmachung von HSUS stellt fest:&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt; ''Mit dieser neuen Änderung seiner Geschäftspolitik signalisiert Burger King dem Agrobusiness, dass es die inhumansten Praktiken der Massentierhaltung nicht mehr lange geben wird'', sagte Wayne Pacelle, Präsident und CEO der Humane Society of the United States. ''Infolge dieser Entscheidung wird einer großen Zahl von Nutztieren überall im Land viel unnötiges Leiden erspart bleiben.'' &lt;/blockquote&gt; Anstatt seine $100+ Millionen Barreserven dazu zu verwenden, eine machtvolle Veganismuskampagne in Gang zu setzen, tut sich HSUS mit Burger King zusammen, um die Botschaft an die Öffentlichkeit zu senden, dass man ''pflichtbewusster Allesesser'' sein und ''mit gutem Gewissen konsumieren'' kann, wenn man bei Burger King isst. HSUS und PETA lassen die Öffentlichkeit sich beim Essen von Tieren ''gut fühlen''. Was für ein Deal für Burger King, die jetzt auf das Lob von PETA, HSUS und der Stammbesetzung der Tierschützer-''Ich-auchs'' verweisen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessanterweise beendete PETA am 28. Juni 2001 seine &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p25/murder-king.pdf"&gt;''Murder King''-Kampagne&lt;/a&gt;, als Burger King zugestimmt hatte, verschiedene bedeutungslose Tierschutzreformen einzurichten, einschließlich der, ''anzufangen, Schweinefleisch von Höfen einzukaufen, die ihre Schweine nicht in Boxen einsperren.'' Und jetzt, fast 6 Jahre später, wird uns von PETA erklärt, dass ''Burger King .. einen bahnbrechenden neuen Plan angekündigt (hat), der es hinsichtlich Tierschutz an die Spitze der Fast-Food-Industrie stellt'', weil das Unternehmen im Jahr 2007 zu tun &lt;i&gt;beginnt&lt;/i&gt;, was es im Jahr 2001 zu tun versprochen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das einzige, was an all dem ''historisch'' ist, ist der Umstand, dass die Tierschutzbewegung neue Höhen beim Eingehen von Partnerschaften mit institutionellen Ausbeutern erreicht und darin, diesen aktiv dabei zu helfen, Tierleichen zu verhökern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2007 Gary L. Francione  &lt;p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="western"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-8155955256747161498?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/8155955256747161498/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/welche-schlacht-gewinnen-wiir.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/8155955256747161498'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/8155955256747161498'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/welche-schlacht-gewinnen-wiir.html' title='Welche Schlacht gewinnen wiir?'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-363344920005799952</id><published>2010-09-19T21:14:00.000-07:00</published><updated>2011-03-27T01:44:30.258-07:00</updated><title type='text'>Eine ''monumentale'' Entscheidung?</title><content type='html'>von Gary L. Francione&amp;nbsp; &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/a-monumental-decision/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anwälte der Tiere sind ganz aus dem Häuschen über eine kürzliche Entscheidung des &lt;a href="http://lawlibrary.rutgers.edu/courts/supreme/a-27-07.opn.html"&gt;Obersten Bundesgerichts New Jersey&lt;/a&gt; (New Jersey Supreme Court). Laut der Presseerklärung der &lt;a href="http://www.hsus.org/farm/news/pressrel/decision_of_nj_supreme_court_results_in_farm_animal_victory_073008.html"&gt;Humane Society of the United States&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.njfarms.org/"&gt;Farm Sanctuary,&lt;/a&gt; zwei der Petenten in dieser Sache: &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Das Oberste Bundesgericht New Jersey hat heute die Verfügungen des Landwirtschaftsministeriums (Department of Agriculure) New Jersey, die alle Routinepraktiken der Tierhaltung als ''human'' ausnehmen, niedergeschlagen und die Behörde angeordnet, sich mit vielen der staatlich verfügten Normen der Behandlung von Tieren erneut zu befassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem monumentalen Fall hat das Gericht befunden, dass Praktiken der Massentierhaltung nicht einfach deshalb als human angesehen werden können, weil sie weit verbreitet sind, und schafft damit einen rechtlichen Präzedenzfall für weitere Schritte, um die krassesten Missbräuche in Massentierhaltungsbetrieben überall in den USA zu beenden. Das Gericht verwirft außerdem die Praktik des Schwanzkürzens bei Rindern und die Art und Weise, in der das NJDA dafür gesorgt hat, dass Nutztiere ohne Betäubung verstümmelt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;''Dies ist ein Kardinalsieg für Nutztiere in New Jersey und wird den Weg bahnen für verbesserten Schutz von Nutztieren landesweit'', sagt Gene Baur, Präsident und Mitgründer von Farm Sanctuary. Das Setzen eines Präzedenzfalls in einem einstimmigen Votum, welches klarstellt, dass allgemein gebräuchliche Praktiken nicht einfach deshalb als human betrachtet werden können, weil sie weit verbreitet sind, wird unsere Stoßkraft bei der Anfechtung des grausamen Status quo in den Tierfabriken verstärken.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusätzlich zur Niederschlagung der behördlichen, weit reichenden Ausnahme von Routinepraktiken der Tierhaltung vertritt das Gericht ferner die Ansicht, dass Schwanzkürzen nicht als human angesehen werden könne, und die Art und Weise, in der Verstümmlungen ohne Betäubung, einschließlich Kastrieren, Schnabelkürzen und Zehenkürzen, vorgenommen würden, könne ohne einige spezifische Anforderungen, um Schmerzen und Leiden vorzubeugen, nicht als human angesehen werden Das Gericht stellte klar, dass die Entscheidung, solche Praktiken zuzulassen, wenn sie von einer ''sachkundigen Person'' und so ausgeführt würden, dass ''Schmerz minimiert'' würde, nicht ''durchgehen'' könne. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;''Diese Entscheidung wird Tausende von Tieren in New Jersey schützen und stellt zudem einige der schlimmsten im ganzen Land praktizierten Missbräuche in der Massentierhaltung in Frage'', sagt Jonathan Lovvorn, Vizepräsident der Abteilung Tierschutz-Streitsachen der Humane Society of the United States. ''Alle Tiere verdienen humane Behandlung, einschließlich der für Nahrungszwecke gezüchteten Tiere.'' &lt;/blockquote&gt; Leider ist diese freudige Erregung nicht berechtigt. Wenn man das tatsächliche Stellungnahme liest, bekommt man ein&lt;span style="font-style: italic;"&gt; erheblich&lt;/span&gt; anderes Bild. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;HSUS, Farm Sanctuary und die anderen Petenten haben mehrere Argumente: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstens argumentieren sie, dass die Regelungen, die vom Landwirtschaftsministerium New Jersey übernommen wurden, im Ganzen außer Kraft gesetzt werden sollten, weil sie nicht der Bedeutung der ''Humanstandards'' für Nutztiere genügten, wie sie vom Gesetz in New Jersey beabsichtigt gewesen seien, das die Regelungen überhaupt erforderlich gemacht habe, und weil letztere nicht einmal mit der Bedeutung von ''human'' übereinstimmten, welche die Behörde selbst übernommen habe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Oberste Bundesgericht New Jersey wies das Argument zurück und lehnte es ab, die Regelungen im Ganzen außer Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens fochten die Petenten die Einbeziehung der Regelungen in die ''Sicherer Hafen''-Sprache an, die solche ''landwirtschaftlichen Routinepraktiken'' als ''human'' behandle. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gericht stimmte diesem Punkt zu, doch seine Entscheidung war &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sehr &lt;/span&gt;begrenzt. Es vertrat die Auffassung, die Regelungen definierten ''landwirtschaftliche Routinepraktiken'' zum Teil als ''solche Techniken, die üblicherweise an Veterinärschulen, Land Grant Colleges [Colleges, die vom Staat Land für Forschungszwecke erhalten] und von Landwirtschaftsberatern (agricultural extension agents) zum Nutzen von Tieren, der Nutztierindustrie, von Tierbetreuern und der öffentlichen Gesundheit gelehrt würden.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber die Behörde erbrachte einen Nachweis weder darüber, dass sie wirklich bedacht hatte, was jene Institutionen lehren, noch ob jene Techniken, die gelehrt werden, in irgendeiner Weise auf Sorge um den Tierschutz gründen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gericht machte klar, wie wenig die Behörde zu tun hatte, um das Problem zu vermeiden: &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Beispielsweise hätte das Ministerium den Lehrplan und die Fakultät an einer Reihe von Land Grant Colleges, Universitäten und Veterinärschulen prüfen und einige ermitteln können, wo Tierschutzbedenken zum Lehren solcher Praktiken führen, die der Definition des Ministeriums von human entsprechen. Hätte es dies getan und hätte es dann jene Institutionen als seinen ''Sicherer Hafen''-Maßstab genutzt, gäbe es keine Basis für eine Anfechtung. In der Tat, hätte das Ministerium Praktiken geprüft und sich darauf verlassen, die an der Rutgers Schule für ökologische und biologische Studien (School of Environmental and Biological Sciences), vormals als Cook College bekannt, gelehrt werden und vielleicht an einer Veterinärschule in New York oder Pennsylvania, es gäbe wahrscheinlich keine Berechtigung für unsere Einmischung. Stattdessen akzeptierte es, ohne gründliche Untersuchung, die Praktiken, die an jeder Veterinärschule, an jedem Land Grant College und von jedem Landwirtschaftsberater  gelehrt werden, nicht nur in diesem Staat, sondern auch im Rest des Landes und, wie es scheint, wo immer sie auf der Welt zu finden sind. Obwohl einige jener Institutionen Praktiken lehren oder erfordern mögen, die weitaus humaner als unsere eigenen sind, legt nichts in den Akten nahe, dass sie alle den von unserer Gesetzgebung gesetzten Standards entsprechen.&lt;/blockquote&gt; Das heißt, das Gericht hat klargestellt, dass wenn die Behörde diesen minimalen Erfordernissen nachkommt, die Rücksicht gegenüber Verwaltungsbehörden, die normalerweise von Gerichten geübt wird, die Entscheidung der Behörde von Überprüfung tatsächlich abschirmen wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drittens fochten die Petenten einzelne, nach den Regelungen erlaubte Praktiken an. Das Gericht vertrat die Meinung, dass nichts dafür spreche, die Entscheidung der Behörde, dass das Schwanzkürzen bei Rindern als nicht inhuman akzeptabel sei, zu unterstützen angesichts des Umstandes, dass sowohl die American Veterinary Medical Association [Amerikanische Veterinärmedizinische Vereinigung], die Canadian Veterinary Medical Association [Kanadische Veterinärmedizinische Vereinigung] als auch die American Association of Bovine Practitioners [Amerikanische Vereinigung der Rinder-Fachleute], welche das Gericht als ''die Industrie-Handelsgruppe'' bezeichnete, allesamt dieser Praktik kritisch gegenüberständen. Aber das Gericht machte deutlich, dass wenn die Behörde ihre Entscheidung, Schwanzkürzen zu erlauben, verteidigen könne mit dem Beleg, dass es tatsächlich einigen Nutzen bringt und in einer geregelten Weise ausgeführt werden kann, um sicherzustellen, dass es ''human'' ist (eine Norm, die sehr wenig erfordert), dies eine andere Sache wäre.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Petenten fochten außerdem die Entscheidung der Behörde an, das Kastrieren von Schweinen, Pferden und Kälbern, das Schnabelkürzen bei Hühnern und Truthähnen und das Zehenbeschneiden bei Truthähnen zu erlauben. Die Petenten machten geltend, dass diese Prozeduren nur notwendig seien, weil Tiere unter den Bedingungen der Massentierhaltung gehalten würden, und dass diese Prozeduren außerdem ohne Betäubung durchgeführt würden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gericht lehnte es ab, die Bedingungen der Haltung zu untersuchen, und befand: &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Obwohl es andere Managementtechniken gibt, welche die gewünschten Resultate erzielen mögen, ohne diese besonderen Methoden anzuwenden, stützen hinreichend zuverlässige Belege in den Akten die Schlussfolgerung der Behörde, dass diese Techniken in einer humanen Weise ausgeführt werden können und erlaubt sein sollten. &lt;/blockquote&gt; Als Problem erkannte das Gericht &lt;span style="font-style: italic;"&gt;einzig&lt;/span&gt;, dass die Behörde verlangt, dass diese Prozeduren ''von einer sachkundigen Person in einer hygienischen Art und Weise und so auszuführen sind, dass Schmerz minimiert wird.'' Das Gericht befand, dass diese Regelung zu vage sei und dass die Behörde etwas genauer anzugeben habe, was eine ''sachkundige Person'', was eine ''hygienische Art und Weise'' sei und wie die Prozeduren so ausgeführt werden sollten, ''dass Schmerz minimiert wird''. Das Gericht wies darauf hin, dass die Behörde bestimmen könne, dass die Vorteile jener Prozeduren allen Schmerz der Tiere überwögen und dass sie in einem bestimmten Alter oder mit einem bestimmten Instrument auszuführen seien. Einzig erforderlich sei, dass die Behörde &lt;span style="font-style: italic;"&gt;irgendeine &lt;/span&gt;Norm übernehme. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Petenten fochten den Kastenstand für Schweine und Kälber an. Das Gericht verwarf die Anfechtung und bestätigte die Entscheidung der Behörde, diese Haltungsformen zu erlauben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend machte das Gericht klar, dass es keine Praktik verbieten werde. &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wir sind mit Bestimmtheit zu dem Schluss gekommen, dass die ''landwirtschaftlichen Routinepraktiken'' und die Sicheren Häfen ''von einer sachkundigen Person und so auszuführen, dass Schmerz minimiert wird'' nicht so, wie sie geschrieben stehen, anerkannt werden können, aber keiner dieser Beschlüsse bewirkt ein Verbot irgendeiner dieser bestimmten Praktiken.&lt;/blockquote&gt; Deshalb: Obwohl Landwirte sich nicht auf die Sicheren Häfen in den Regelungen verlassen können, die sie wirksam gegen Strafverfolgung bei Rechtsbruch abschirmen würden, können sie weitermachen wie zuvor, und es liegt bei der Vollzugsbehörde in New Jersey, ob sie jene Praktiken als die Tierschutzgesetze verletzend anfechten wird. In der Zwischenzeit kann das Landwirtschaftsministerium, wenn es das auf die Reihe bringt und den minimalen Aufwand betreibt, den das Gericht verlangt, seine ''landwirtschaftlichen Routinepraktiken'' und Sicheren Häfen ''von einer sachkundigen Person und so auszuführen, dass Schmerz minimiert wird'' wiedereinsetzen, und Landwirte werden gegen jede rechtlichen Anfechtung abgeschirmt sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahr 1996 verlangte die Gesetzgebung in New Jersey, dass es Regelungen geben müsse, um die ''humane'' Behandlung von Tieren, die für Nahrungszwecke genutzt werden, zu gewährleisten. Die Entscheidung des Obersten Bundesgerichts New Jersey im Jahr 2008 demonstriert, wie wenig getan werden muss, um der Forderung von 1996 Genüge zu tun. In der Tat ist diese Entscheidung &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nichts &lt;/span&gt;anderes als ein dem Landwirtschaftsministerium vom Gericht gelieferter Fahrplan, der ersterem hilft, Regelungen zu ersinnen, die sicherstellen, dass die 1996er Normen so wenig wie möglich bedeuten. Jegliche Vorstellung, diese Entscheidung sei ''monumental'' oder repräsentiere einen ''rechtlichen Präzedenzfall für weitere Schritte, um die krassesten Missbräuche in Massentierhaltungsbetrieben überall in den USA zu beenden'', ist, meiner Ansicht nach, überaus nachsichtig als äußerst übertrieben charakterisiert.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2008 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-363344920005799952?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/363344920005799952/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/eine-monumentale-entscheidung.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/363344920005799952'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/363344920005799952'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/eine-monumentale-entscheidung.html' title='Eine &apos;&apos;monumentale&apos;&apos; Entscheidung?'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-7665205999910249569</id><published>2010-09-19T21:13:00.000-07:00</published><updated>2011-03-27T02:00:34.248-07:00</updated><title type='text'>Partner in Sachen Ausbeutung</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/partners-in-exploitation/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gesellschaft sich wohler bei der Ausbeutung von Tieren fühlen zu lassen und den Konsum [von Tierprodukten] zu fördern sind in den meisten Fällen das ausdrückliche Ziel von Tierschutzkampagnen und -organisationen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Beispiel sind viele der großen Tierschutzgruppen in den Vereinigten Staaten und Großbritannien an der Förderung von Etikettierungsprogrammen beteiligt, die das Fleisch oder die Produkte von Tieren mit einem Stempel der Billigung versehen. Zum Beispiel bewerben Humane Farm Animal Care (HFAC) und seine Partnerorganisationen HSUS [Humane Society of the United States], die American Society for the Prevention of Cruelty to Animals [ASPCA], &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Animal People&lt;/span&gt; [AP], die World Society for the Protection of Animals [WSPA] und andere das &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/certified-humane.pdf"&gt;''Certified Humane Raised &amp; Handled''-Label&lt;/a&gt; [Zertifiziert human aufgezogen und behandelt], das HFAC als ''ein Zertifizierungs- und Etikettierungsprogramm für Konsumenten'' &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/describes.pdf"&gt;beschreibt&lt;/a&gt;, welches bezweckt, Konsumenten die Sicherheit zu geben, dass ein etikettiertes ''Ei, Milch-, Fleisch- oder Geflügelprodukt mit dem Wohlergehen des Tieres im Sinn produziert worden ist.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;HFAC betont, dass ''Stress bei Nutztieren die Fleischqualität... und allgemeine Gesundheit [des Tieres] beeinträchtigen kann'', und dass das Label ''&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/win-win.pdf"&gt;allen Seiten Gewinn &lt;/a&gt;bringt, Einzelhändlern und Restaurants, Produzenten und Konsumenten. Für Landwirte bedeutet der Gewinn, dass sie eine Abgrenzung [von der Konkurrenz] erreichen, ihren Marktanteil und die Rentabilität ihres Betriebs mit der Wahl zukunftsfähigerer Praktiken erhöhen können.'' Einzelhändler &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/win.pdf"&gt;gewinnen &lt;/a&gt;ebenfalls, weil ''Natur- und Bio-Lebensmittel zu den am schnellsten wachsenden Sparten des Lebensmittelhandels in den letzten Jahren (gehören). Jetzt können Lebensmittelhändler, Einzelhändler, Restaurants, Speiseserviceunternehmer und Produzenten aus den Verkaufs- und Profitmöglichkeiten mit Certified-Humane-&amp;-Handled Nutzen ziehen.''&lt;br /&gt;Die Humane Society International [HSI], ein Arm von HSUS, hat ein &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/humane-choice.pdf"&gt;''Humane Choice''-Label&lt;/a&gt; [Humane Wahl] in Australien auf den Markt gebracht, das, wie die Organisation behauptet, ''dem Konsumenten garantiert, dass das Tier von der Geburt an bis zum Tod mit Respekt und Fürsorge behandelt worden ist.'' Ein Produkt, das das ''Humane Choice''-Label trägt, gibt dem Konsumenten über Folgendes Gewissheit: &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;[D]as Tier hatte das beste Leben und den besten Tod, der einem Nutztier geboten wird. Sie [die Tiere] leben ihr Leben im Wesentlichen so, wie sie es auf Old Mc Donalds Farm getan hätten; ihnen wird gestattet, ihre Verhaltensbedürfnisse zu befriedigen, sich unangebunden und uneingesperrt zu bewegen und nach Futter zu suchen, mit freiem Zugang nach draußen, Schatten, wenn es heiß ist, einem Unterstand, wenn es kalt ist, mit gutem Futter und einem humanen Tod.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/whole-foods.pdf"&gt;Whole Foods Market Inc.&lt;/a&gt;, eine Supermarktkette in den Vereinigten Staaten, Kanada und Großbritannien, der PETA einen Preis als &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/best-animal.pdf"&gt;Best Animal-Friendly Retailer&lt;/a&gt; [Tierfreundlichster Einzelhändler] verliehen hat, behauptet, ''mit unseren kenntnisreichen und leidenschaftlichen Fleisch- und Geflügellieferanten ebenso wie mit vorausschauenden Experten in der Sache humaner Behandlung von Tieren'' zusammenzuarbeiten, um ''nicht nur die Qualität und Sicherheit des Fleisches, das wir verkaufen, zu erhöhen, sondern auch humane Lebensbedingungen für die Tiere zu unterstützen.'' Whole Foods behauptet ebenfalls, dass ''artgerechte Normen des Mitgefühls für Tiere (species-specific Animal Compassionate Standards), die Umwelten und Bedingungen erfordern, welche die körperlichen, emotionalen und Verhaltensbedürfnisse der Tiere unterstützen, gegenwärtig entwickelt werden. Produzenten, die diese freiwilligen Normen erfüllen, können ihre Produkte mit der speziellen 'Animal Compassionate'-Kennzeichnung etikettieren.''  Peter Singer, PETA und andere Tierschutzorganisationen haben die “Animal Compassionate Standards” enthusiastisch &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/endorsed.pdf"&gt;befürwortet&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die RSPCA [Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals] in Großbritannien betreibt das &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/freedom-food.pdf"&gt;''Freedom Food''-Label&lt;/a&gt;'', das ''Etikettierungs- und Sicherheitssystem für Lebensmittel, eingeführt von der RSPCA, einer der führenden Tierschutzorganisationen der Welt. Das Programm ist eine eigenständige Wohlfahrtseinrichtung, gegründet 1994, um das Wohlergehen von Nutztieren zu verbessern und Konsumenten die Wahlmöglichkeit höheren Tierschutzes zu bieten.'' Die RSPCA &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/provides.pdf"&gt;bietet&lt;/a&gt; ''Zertifizierung für Landwirte, Frachtunternehmer, Schlachthäuser, Verarbeitungs- und Verpackungsbetriebe, und das Programm erkennt gut geführte, landwirtschaftliche Bio-, Freiland- sowie Stallhaltungsbetriebe an.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Freedom-Food-Label ''gibt Konsumenten die Sicherheit, dass das Programm von der RSPCA, einer der anerkanntesten Tierschutzorganisationen der Welt, mitgetragen wird''. Die RSPCA &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/advises.pdf"&gt;weist darauf hin&lt;/a&gt;, dass Konsumenten ''durch die Wahl von Produkten mit dem Freedom-Food-Logo' zeigen können, dass sie die Verbesserung des Wohlergehens von Nutztieren und höhere Tierschutzstandards unterstützen. Produzenten können ihre Tierprodukte &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/add-value.pdf"&gt;höherwertig machen&lt;/a&gt;, denn das Freedom-Food-Label ''grenzt Ihr Produkt [von dem der Konkurrenz] ab und kann Ihnen einen Konkurrenzvorsprung geben. Das Auszeichnen [der Ware] mit dem Freedom-Food-Logos macht es für Konsumenten möglich, Ihre Produkte als höheren Tierschutz zu identifizieren.'' Produzenten ziehen außerdem Nutzen aus höheren Gewinnspannen, der Entwicklung einer ''Nische'' für Produkte mit ''höheren Tierschutzstandards'', die es ihnen erlauben, ''den Zielmarkt... zu erweitern'', und aus der ''Assoziation mit der RSPCA, einer der bekanntesten Tierschutz-Wohlfahrtseinrichtung der Welt.'' Darüber hinaus ''(können) Produzenten Glaubwürdigkeit innerhalb der Versorgungskette'' und andere wirtschaftliche Vorteile erlangen, einschließlich einer durch die RSPCA vermitteltem billigeren Versicherung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die RSPCA &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3218/help-producers.pdf"&gt;hilft Produzenten&lt;/a&gt; sogar, ihr Tierfleisch und ihre anderen Tierprodukte zu vermarkten. ''Wir verwenden eine Vielfalt von Marketinginstrumenten, einschließlich Inseraten, PR, Websites, Ausstellungen, Repräsentativbefragung und Werbeaktionen im Laden. Auch arbeiten wir eng mit überregionalen Einzelhändlern zusammen, um gemeinsame Werbeaktivitäten zu entwickeln, unternehmen gemeinsame Kampagnen mit der RSPCA und bieten unseren Mitgliedern Unterstützung im Marketing.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meiner Meinung nach ist es klar, dass die großen Tierschutzkörperschaften Partner der Industrie zur Förderung des Konsums von Tierprodukten geworden sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Thema wird in meinem in Kürze bei Columbia University Press erscheinenden Buch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Animal Rights Debate: Abolition or Regulation&lt;/span&gt;?, das ich zusammen mit Professor Robert Garner verfasst habe, diskutiert und debattiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und vergessen Sie nicht: &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/links/#the-world-is-vegan"&gt;DIE WELT IST VEGAN! Wenn Du es willst. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2010 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-7665205999910249569?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/7665205999910249569/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/partner-in-sachen-ausbeutung.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/7665205999910249569'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/7665205999910249569'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/partner-in-sachen-ausbeutung.html' title='Partner in Sachen Ausbeutung'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-8424263169575280804</id><published>2010-09-19T21:12:00.000-07:00</published><updated>2011-03-27T23:52:00.745-07:00</updated><title type='text'>Der große 'Sieg' des Neuen Tierschutzes</title><content type='html'>von Gary L. Francione&amp;nbsp; &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/the-great-victory-of-new-welfarism/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in meinem Werk habe ich mich dafür ausgesprochen, dass Anwälte der Tiere ihre Zeit und Mittel nicht für Einzelthema-Kampagnen (singe-issue campaigns) verwenden sollten, weil es keine realistische Hoffnung auf eine Gesetzgebung geben kann, die tierliche Interessen durch das Verbot verschiedener Formen der Tierausbeutung in nennenswerter Weise schützt, solange es keine politische Basis für die Abschaffung der Tierausbeutung gibt. Die Neuen Tierschützer, die Einzelthema-Kampagnen befürworten und mit der Notwendigkeit des vegan-abolitionistischen Ansatzes nicht übereinstimmen, verweisen oft auf das britische 'Verbot' der Fuchsjagd mit Hunden als Paradebeispiel dafür, wie die Regulierung des Tierschutzes tierliche Interessen wirksam schützen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin der Meinung, dass sich die Befürworter des Neuen Tierschutzes im Irrtum befinden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das 'Verbot' der Fuchsjagd ist ein klassisches Beispiel für die Nutzlosigkeit von Einezlthema-Kampagnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das 'Verbot' untersagt vermeintlich die Verwendung von Hunden beim Jagen von Füchsen, aber es erlaubt Jägern, Hunde dazz zu verwenden, einer Witterung zu folgen und den Fuchs aufzuscheuchen. Es ist legal, dass Jäger den durch Hunde aufgescheuchten Fuchs  (oder ein anderes Wild) erschießen oder einen Falken dazu verwenden, das Tier zu töten. Befürworter der Jagd verhöhnen das Gesetz und ermuntern dazu, alle &lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/4726566.stm"&gt;Lücken &lt;/a&gt;auszunutzen, mit dem Ergebnis, dass &lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/4724028.stm"&gt;mehr Füchse getötet&lt;/a&gt; werden, als vor dem 'Verbot'. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die BBC [British Broadcasting Corporation]&lt;a href="http://news.bbc.co.uk/today/hi/today/newsid_7985000/7985376.stm"&gt; berichtet&lt;/a&gt;, dass vier Jahre, nachdem das Gesetz in Kraft trat, &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;[n]icht eine einzige Jagdgesellschaft den Betrieb eingestellt (hat); es gibt doppelt so viele registrierte Jagdhunde als vor drei Jahren und die Zahl derjenigen, die die Jagd ausüben, ist  – laut Jagdverband – um 11 % gestiegen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit den Konservativen vor Labour in den Meinungsumfragen und dem Versprechen einer freien Abstimmung über das Jagdgesetz, wenn sie die nächste Wahl gewinnen, ist die Aufhebung nun eher eine Wahrscheinlichkeit als eine Möglichkeit, sagen Jagdbefürworter. &lt;/blockquote&gt; Es ist offenkundig, dass das 'Verbot' der Fuchsjagd alles andere als ein Verbot ist; es ist ein klassisches Beispiel für die Sinnlosigkeit von Einzelthema-Tierschutzreformen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem der Tierausbeutung verlangt einen Paradigmenwechsel. Dieser Wechsel muss mit kreativer, gewaltloser Aufklärung über Veganismus beginnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-8424263169575280804?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/8424263169575280804/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/der-groe-sieg-des-neuen-tierschutzes.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/8424263169575280804'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/8424263169575280804'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/der-groe-sieg-des-neuen-tierschutzes.html' title='Der große &apos;Sieg&apos; des Neuen Tierschutzes'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-5783882219659169218</id><published>2010-09-19T21:11:00.000-07:00</published><updated>2011-03-28T00:21:21.578-07:00</updated><title type='text'>PETA und KFC: ''keine Meinungsverschiedenheiten  darüber, wie Tiere behandelt werden sollten''</title><content type='html'>vpm Gary L. Francione&amp;nbsp; &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/peta-and-kfc-no-differences-of-opinion-about-how-animals-should-be-treated/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Anthropologin &lt;a href="http://www.amnh.org/exhibitions/expeditions/treasure_fossil/Treasures/Margaret_Mead/mead.html"&gt;Margaret Mead&lt;/a&gt; sagte einmal: "Zweifeln Sie niemals daran, dass eine kleine Gruppe umsichtiger, engagierter Bürger die Welt verändern kann. Tatsächlich ist dies das einzige, was die Welt jemals verändert hat."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) beruft sich auf Meads Zitat, um sich und seine Unterstützer auf die Tierschutz-Schulter zu klopfen für ihr &lt;a href="http://blog.peta.org/archives/2008/06/historic_victor_1.php"&gt;Abkommen&lt;/a&gt; mit der kanadischen Abteilung von Kentucky Fried Chicken, wonach KFC zusagt, ''100 Prozent seiner Hühner – durch ein Programm stufenweiser Einführung – von Zulieferern einzukaufen, die 'Tötung in kontrollierter Atmosphäre' [controlled atmosphere killing] (CAK)anwenden, die am wenigsten grausame verfügbare Methode der Geflügelschlachtung. CAK funktioniert so, dass Sauerstoff mit einem Gemisch von ungiftigen Edelgasen ausgetauscht wird, um sie [die Hühner]'sanft einzuschläfern.'''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusätzlich hat KFC zugesagt, der Speisekarte in 65% seiner Filialen in Kanada etwas hinzuzufügen, das PETA als eine ''völlig grausamkeitsfreie Option'' beschreibt: ein Pflanzenfleisch-Huhnsandwich, das mit nichtveganer Mayonnaise serviert wird. Darüber hinaus hat KFC zugestimmt, ''die &lt;a href="http://getactive.peta.org/campaign/canada_kfc_victory"&gt;Kriterien seiner Tierschutzprüfung &lt;/a&gt;zu verbessern, um die Zahl der Knochenbrüche und anderen von den Vögeln erlittenen Verletzungen zu reduzieren'', seine Zulieferer dazu zu drängen (aber nicht von ihnen zu verlangen), weitere Tierschutzverbesserungen vorzunehmen und einen Tierschutzrat zu bilden. Und PETA wird gestärkt: KFC wird ''PETA erlauben, seine Tierschutz-Prüfungsformulare alle sechs Monate zu inspizieren.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PETA, ''außer sich vor Freude, zu verkünden'', was der Verein als einen ''historischen neuen Tierschutzplan'', als einen ''enormen Sieg'' und ''gewaltigen Sieg'' charakterisiert, hat seinen Boykott von KFC Kanada offiziell beendet. Aber PETA &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/missing_links/p144/warns.pdf"&gt;warnt&lt;/a&gt;, dass ''die Grausamkeit in anderen Nationen weitergeht.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die arme Margaret Mead muss sich in ihrem Grab nicht bloß herumdrehen, sie muss mit hoher Geschwindigkeit rotieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das PETA/KFC Abkommen ist ein Bilderbuchbeispiel für das Scheitern von Tierschutzreformen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überlegen Sie Folgendes: Zunächst ist es, dies einen ''Sieg'' für Tiere zu nennen, der Gipfel der Ironie. Ganz bestimmt ist dieses Abkommen ein ''Sieg''. Aber es ist ein Sieg für die kanadische Geflügelindustrie, die sich tatsächlich größerer Effizienz der Produktion und höherer Profite erfreuen wird.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seiner &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/missing_links/p144/Analysis_of_Controlled-Atmosphere_Killing__.pdf"&gt;Analyse des Tötens in kontrollierter Atmosphäre vs. elektrischer Immobiliserung, vom wirtschaftlichen Standpunkt aus gesehen&lt;/a&gt; spricht PETA sich für das Vergasen oder ''Töten [von Hühnern] in kontrollierter Atmosphäre (CAK)'' aus und macht geltend, dass die Schlachtmethode der elektrischen Betäubung ''die Produktqualität und den Ertrag senkt'', weil die Vögel Knochenbrüche erleiden und das Verfahren zu Verunreinigungen führt, die gefährlich für die menschliche Gesundheit sind. Die elektrische Betäubungsmethode ''erhöht die Arbeitskosten'' außerdem in verschiedener Weise: PETA argumentiert, dass ''CAK die Produktqualität und den Ertrag steigert'', weil Knochenbrüche, Quetschungen und Blutungen angeblich ausgeschlossen sind, Verunreinigungen reduziert werden, die ''Haltbarkeit des Fleisches'' erhöht und ''zarteres Brustfleisch'' produziert wird. PETA behauptet ebenfalls, dass ''CAK die Arbeitskosten senkt'' durch das verminderte  Erfordernis bestimmter Inspektionen, geringere Unfallhäufigkeit und sinkende Fluktuation der Angestellten. CAK bietet ''weitere wirtschaftliche Vorteile'' für die Geflügelindustrie, indem das Verfahren Produzenten erlaubt, Geld bei Energiekosten und durch die Reduzierung von Abfallprodukten und des Wasserverbrauchs zu sparen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Analyse stimmt mit der von der &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/missing_links/p144/Humane_Society_of_the_United_States.pdf"&gt;Humane Society of the United States (HSUS)&lt;/a&gt;vorgelegten überein, in der diese eine beträchtliche Menge Daten analysiert hat und zu dem Schluss kommt: &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;CAK führt zu Kosteneinsparungen und steigenden Einkünften durch den Rückgang der Herunterstufung des Schlachtkörpers, von Verunreinigungen und Kühlungskosten, durch Steigerung der Erträge, Qualität und Haltbarkeit des Fleisches sowie Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Ohne das Anschlingen lebender Tiere und elektrische Betäubung führt CAK zu weniger Knochenbrüchen und weniger Quetschungen und Blutungen. Die Reduzierung von Mängeln des Schlachtkörpers erhöht den Ertrag des Ausbeinens und die Qualität des ausgebeinten Fleisches. Es hat sich gezeigt, dass CAK Quetschungen um bis zu 94 Prozent und Knochenfrakturen um bis zu 80 Prozent reduziert. Konservativ geschätzt, würde, bei einer Ertragssteigerung um 1 Prozent durch CAK, ein Schlachtbetrieb, der wöchentlich 1 Million Masthähnchen mit einem aufbereiteten Schlachtgewicht von 4, 5 Pfund und einem Großhandelspreis von $ 0, 80 pro Pfund verarbeitet, seine jährlichen Einkünfte nach Einführung von CAK um $ 1,87 Millionen erhöhen.(Zitate ausgelassen)&lt;/blockquote&gt; Und die Industrie stimmt zu. Laut PETAs &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/missing_links/p144/Poultry_Producer_CAK_Endorsements.pdf"&gt;Befürwortung von CAK durch Geflügelproduzenten &lt;/a&gt;hat die Geflügelindustrie weitgehend erkannt, dass CAK unterm Strich günstiger für sie ist: &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;''Brandons hat nicht nur von besserer Fleischqualität und Tierschutzverbesserungen profitiert. Die Vorteile haben sich durchgehend im Betrieb gezeigt... [Es gab] eine 50prozentige Reduzierung in den Personalkosten für das Anhängen an die Schlachtlinie. Die Bandgeschwindigkeit hat sich [um 20%] erhöht... Der Ertrag ist um bis zu 1,5% heraufgegangen.'' &lt;br /&gt;-- Fallstudie betreffend Brandons Plc [public limited company = GmbH] von Anglia Autoflow&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;''Am Truthahn-Fließband platziert jeder Aufhänger [mit dem Anhängen der Vögel an die Schlachtlinie befasste Person] 7,66 Vögel pro Minute in den Anschlingketten... verglichen mit 5, 123 Vögeln in einer US-Fabrik. Dies erbringt eine Verbesserung in Pfund pro Arbeitsstunde um fast 50%, weil die Aufhänger die Vögel nicht per Hand aus den Käfigen nehmen müssen wie in einem traditionellen U.S.-Betrieb, in dem die Vögel lebend aufgehängt werden.'' &lt;br /&gt;— Watt Poultry USA, Artikel betreffend Amadori, Februar 2006&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;''Etwa 140.000 Broiler werden täglich im Flixton-Werk verarbeitet. Ein Funktionär der Firma sagte, dass CAS [controlled atmosphere stunning: Betäubung in kontrollierter Atmosphäre] eingeführt wurde, um den Tierschutz und die Ergonomie der Arbeiter zu verbessern. Als Nebeneffekt läuft das Band im Betrieb schneller als vorher. Flixton verarbeitete nur 110.000 Vögel vor der Einführung von CAS.'' &lt;br /&gt;—Artikel in Watt Poultry USA, Februar 2006&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;'''Es gibt weniger Schneiden und Zurichten am Band, weil viel weniger Flecken und andere Beschädigungen auftreten, die von elektrischer Betäubung herrühren können', sagt Henny Kuypers, Produktionsmanager der Pingo Poultry Fabrik ... Gas-Betäubung erlaubt es [der Firma], ein zarteres Produkt [in] nur drei Stunden zu erzeugen [gegenüber] bis zu 12 Stunden oder sogar 24 Stunden. 'Dieser unterschiedlich lange Reifungsprozess hatte auch die Gleichförmigkeit des Produkts beeinträchtigt', erklärt Kuypers.'' &lt;br /&gt;—”CAS-ting Call,” Magazin der Geflügelwirtschaft, Oktober 2006&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;''Wir fangen an, die Verbesserungen in Ertrag und Arbeitsleistung zu quantifizieren, aber optisch sehen wir bereits die Vorteile an den Flügeln, dem Flügelfleisch und dem Brustfleisch.'' &lt;br /&gt;—Dale Hart, Generalmanager von Cooper Farms&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;''Das CAS-System verbessert die Umgebung für die Arbeiter im Empfangsbereich [Bereich, in dem die lebenden Tiere empfangen werden], verbessert die Ergonomie für das Aufhängen lebender Truthähne und vermindert die Beschädigung der Schlachtkörper.''  &lt;br /&gt;—Watt Poultry USA, Artikel betreffend Cooper Farms, November 2006&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;''Amadori war an CAS interessiert, weil das Unternehmen die Ergonomie für das Aufhängen lebender Tiere, den Tierschutz, die Arbeitseffizienz und die Fleischqualität verbessern wollte. CAS hat Verbesserungen in jedem dieser Bereiche gebracht.'' &lt;br /&gt;—Artikel in Watt Poultry USA, Februar 2006&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;''Das Einrichten von Betäubung durch Gas hat die Herunterstufungen aufgrund von Blutungen und Knochenfrakturen merklich reduziert und Farbe und Struktur der Filets verbessert, verglichen mit der früheren Betäubung mit einer Wechselstrom-Wasserbadanlage. Wie in EU-Fabrikanlagen kann MBA Poultry die [Einführung der] Betäubung durch Gas rechtfertigen, basierend auf dem Anteil am zunehmenden Erlös, der das zusätzlich aufgewendete Kapital und die Betriebskosten mehr als wettmacht. '' &lt;br /&gt;--''Die Zukunft des Betäubens durch Gas'' in Watt Poultry USA, April 2005 &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;''Die Fleischqualität hat sich mit der Verwendung von CAS verbessert und es gibt weniger Blut im Brust- und Schenkelfleisch. Das Entbluten des Schlachtkörpers wird durch die Umstellung von elektrischer Betäubung auf CAS nicht beeinträchtigt.'' &lt;br /&gt;—Watt Poultry USA, Artikel betreffend Le Clezio, Februar 2006&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;''Während wir versuchen, beim Verarbeiten von 11.000 Vögeln pro Stunde den Ertrag zu maximieren, müssen wir ebenso darauf achten sicherzustellen, dass das Fleisch ungezeichnet ist. CAS hat zu sehr hohen Standards in dieser Hinsicht geführt. .. Es bestehen [außerdem] bessere Arbeitsbedingungen für das Team.'' &lt;br /&gt;—Richard Wenneker von Emsland Frischgeflügel&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;''Die Fleischqualität hat sich dramatisch verbessert, es gibt keine Blutergüsse und infolge dessen ist ein Zurichten nicht erforderlich. Dies hat bemerkenswerte Gewinne in der Steigerung des Ertrags gebracht. Der Arbeitsgang des Ausschneidens beschäftigt nun weniger Leute als direktes Ergebnis der Vorteile von... CAS.'' —Fallstudie betreffend Prior Norge von Anglia Autoflow&lt;/blockquote&gt; Erstens senkt CAK also die Produktionskosten und die Schlachthäuser, die KFC Kanada beliefern, hätten aller Wahrscheinlichkeit nach aus wirtschaftlichen Gründen sowieso auf CAK umgestellt. In der Tat ist dies der Modus Operandi der modernen Bewegung für Tiere: Identifiziere Praktiken, die wirtschaftlich nicht effizient und ohnehin im Prozess ihrer Veränderung durch die Industrie sind; lanciere eine Kampagne, um das zu bewirken, was im natürlichen Gang der Dinge geschähe, verkünde Sieg und sammle Spenden. Das genau ist es, was hier geschieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens hat PETA KFC nicht weniger als einen Public-Relations-Coup geliefert.  PETA hat seinen Boykott von KFC Kanada beendet und behauptet, seine Kampagnen gegen KFCs Grausamkeit in Kanada gewonnen zu haben, obwohl ''die Grausamkeit in anderen Nationen weitergeht'', der Öffentlichkeit somit signalisierend, dass jene, die um Tiere besorgt sind, mit PETAs Segen wieder bei KFC essen gehen können. In der Tat sind PETA und KFC nun in einem öffentlichen Fest der Liebe begriffen. PETA behauptet, dass KFC jetzt ''[die Hühner] sanft ... einschläfern wird.'' Laut dem Artikel im &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/missing_links/p144/Toronto_Star.pdf"&gt;Toronto Star&lt;/a&gt; hat der Präsident von KFC Kanada, Steve Lanford, festgestellt, dass, als er sich mit PETA erst einmal an einen Tisch gesetzt hatte, ''wir herausfanden, dass es keine Meinungsverschiedenheit darüber gab, wie Tiere behandelt werden sollten.'' Matt Prescott von PETA stellte fest, er glaube, ''dass KFC in Kanada um Tierschutz echt besorgt ist.'' Prescott fügte hinzu, dass ''[a]lles, was wir wollen, ist, dass KFC weltweit das Gleiche tut, was KFC in Kanada getan hat.'' Von Lanford wird berichtet, er sei ''erfreut über das Abkommen''. Ich wette, dass er es ist. An seiner Stelle wäre ich auch erfreut. Er hat nichts verloren und PETA als unbezahlte Werbeagentur gewonnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drittens: KFC erweitert seine Produktlinie, indem das Unternehmen ein neues, PETA-geprüftes, ''völlig grausamkeitsfreies'' Pflanzenfleisch-Hunhsandwich anbieten wird, welches zusammen mit KFCs Fleischprodukten verarbeitet und mit nichtveganer Mayonnaise zubereitet wird (sofern der Kunde nicht darum bittet, diese wegzulassen). Also wird KFC eine nichtvegane, von PETA unterstützte Option haben. Menschen können nun ''Aktivisten für Tiere'' sein, indem sie ein nichtveganes Produkt bei KFC essen und mehr Geld in die Taschen eines Unternehmens stecken, das Tod verkauft. Aber dieses Verhalten hat Tradition.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem Artikel vom Dezember 2006 über &lt;a href="http://www.ocweekly.com/features/features/how-to-stuff-a-lettuce-bikini/20768/"&gt;Dan Matthews &lt;/a&gt;von PETA gehen Matthews und der Autor zum Essen zu McDonald's und der Autor fragt, ob es okay sei, wenn er einen Cheeseburger bestelle. Matthews wird mit der Antwort zitiert: '''Bestellen Sie, was Sie wollen'... 'Die Hälfte unserer Mitglieder ist Vegetarier und die andere Hälfte hält es für eine gute Idee.''' Einmal beiseite lassend, dass Matthews bei McDonald's isst, den Reporter dazu auffordert, zu bestellen, was er wolle, und ohne erkennbare Betroffenheit verkündet, dass nur die Hälfte von PETAs Mitgliedern ''Vegetarier'' ist (geschweige Veganer), Matthews selbst isst ein Produkt – den ''Veggie''burger –, von dem nicht einmal &lt;a href="http://www.mcdonalds.com/usa/eat/nutrition_info/nutrition_faq/vegetarian.html"&gt;McDonald's&lt;/a&gt; behauptet, dass es vegetarisch ist, angesichts des Umstands, dass er auf demselben Grill wie die Fleischprodukte zubereitet und zusammen mit Tierprodukten verarbeitet wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das Abkommen ist ein Sieg für die Organisation PETA, die vor langer Zeit den Tierrechtsansatz zugunsten des Verfolgens größeren Ruhms und des Umfangs ihrer Spendengelder aufgegeben hat. Es geht nur um PETA. Die Tiere sind schlicht nebensächlich. Der KFC/PETA–''Deal'' demonstriert dramatisch, was am Tierschutz verkehrt ist. Diese Kampagnen... leisten ..absolut nichts, um das Eigentumsparadigma zu ändern. Im Gegenteil verstärkt der Tierschutz-Ansatz den Status von Tieren als nichts anderes denn Wirtschaftsgüter. Und er lässt die Menschen sich bei der Ausbeutung von Tieren wohler fühlen. Darüber hinaus repräsentieren solche Kampagnen symbolische Beziehungen zwischen der Tierindustrie und der Bewegung für Tiere. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem Maß, in dem diese Situation die Wahrheit von Margaret Meads Beobachtung veranschaulicht, tut sie dies, indem sie uns daran erinnert, dass eine kleine Gruppe von Menschen eine tiefgreifend widrige Wirkung auf sozialen Fortschritt haben kann. Viele Menschen sind beunruhigt über die ethische Frage der Nutzung von Tieren. Aber solange die großen, sogenannten ''Tierrechtsorganisationen'' ihnen erzählen, dass sie ihre moralischen Verpflichtungen dadurch erfüllen können, bei KFC und an ähnlichen Orten zu essen (denken Sie daran, dass PETA ähnliche ''Deals'' mit  McDonald's und Burger King hatte), wird der Status Quo fortdauern und der einzige Fortschritt, den wir sehen werden, ist der Zuwachs auf PETAs &lt;a href="http://www.eri-nonprofit-salaries.com/index.cfm?FuseAction=NPO.Summary&amp;amp;EIN=521218336&amp;amp;Cobrandid=0"&gt;Bankkonto&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2008 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-5783882219659169218?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/5783882219659169218/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/peta-und-kfc-keine-meinungsverschiedenh.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/5783882219659169218'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/5783882219659169218'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/peta-und-kfc-keine-meinungsverschiedenh.html' title='PETA und KFC: &apos;&apos;keine Meinungsverschiedenheiten  darüber, wie Tiere behandelt werden sollten&apos;&apos;'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-3059029811546553688</id><published>2010-09-19T21:10:00.000-07:00</published><updated>2011-03-30T00:52:08.172-07:00</updated><title type='text'>Die ''alltägliche Realität der Viehzucht für den menschlichen Konsum''</title><content type='html'>von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/the-commonplace-reality-of-producing-livestock-for-consumption/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe KollegInnen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Home Box Office strahlte kürzlich eine Dokumentation aus, &lt;a href="http://www.hbo.com/docs/programs/deathfactoryfarm/synopsis.html"&gt;''Tod in einer Tierfabrik''&lt;/a&gt;. Die Dokumentation betrifft die verdeckten Ermittlungen im Schweinemastbetrieb Wiles in Ohio. Der Ermittler, der für die Humane Farming Association [etwa: Verein für humane Tierzucht] arbeitete, filmte heimlich die abscheuliche Behandlung der Tiere und übergab sein Beweismaterial dem örtlichen Staatsanwalt, der zehn Strafanzeigen gegen Wiles, seinen Sohn und einen Angestellten erstattete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/missing_links/p374/outcome.pdf"&gt;Ergebnis&lt;/a&gt; der Strafverfolgung? Nur eine Anzeige führte zu einer Verurteilung. Die Strafe? Eine Geldbuße von $250 und die Auflage eines Trainings in der Handhabung und dem Transport von Schweinen. Die Angeklagten und andere Züchter machten geltend, dass die in der Dokumentation aufgezeichneten Praktiken ''die alltägliche Realität der Viehzucht für den menschlichen Konsum'' repräsentierten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und sie hatten Recht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was gezeigt wird,ist allerdings nichts anderes als Tierquälerei. Aber was in dem Wiles-Betrieb passierte, unterscheidet sich nicht von dem, was von jedem großen Massentierhaltungsbetrieb durchsickert. Was die Dokumentation zeigt, ist alltäglich. Wenn Sie gestern Abend Schweinefleisch gegessen haben, dann ist das Tier mehr oder weniger derselben Art von Behandlung ausgesetzt gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist der Grund, warum Anwälte der Tiere nicht die Bemühungen von Tierschutzorganisationen, die Tierausbeutung ''humaner'' zu machen, unterstützen sollten. Tierausbeutung in dem Maßstab, der nötig ist, um auch nur einen kleinen Teil der Weltbevölkerung zu ernähren, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kann &lt;/span&gt;nicht in irgendeiner bedeutsamen Weise ''humaner''gemacht werden. Die ökonomischen Bedingungen der Produktion machen es unmöglich – nicht nur schwierig – unmöglich. Wäre es möglich, würden wir uns natürlich immer noch mit der Frage befassen müssen, ob Tiernutzung gerechtfertigt werden kann, unabhängig davon, wie ''human'' sie ist, aber wir können versichert sein, dass sie niemals ''human'' sein wird, weil sie immer ein erhebliches Maß an Tierquälerei einschließen wird.(...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt tatsächlich nur eine moralisch vernünftige &lt;span style="font-style: italic;"&gt;und &lt;/span&gt;praktische Antwort auf die Tierausbeutung: Leben Sie vegan und widmen Sie, was immer Sie an Zeit und Mitteln zur Verfügung haben, kreativer, gewaltloser Aufklärung über Veganismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;©2009 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-3059029811546553688?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/3059029811546553688/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/die-alltagliche-realitat-der-viehzucht.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/3059029811546553688'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/3059029811546553688'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/die-alltagliche-realitat-der-viehzucht.html' title='Die &apos;&apos;alltägliche Realität der Viehzucht für den menschlichen Konsum&apos;&apos;'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-1022032065262289921</id><published>2010-09-19T21:09:00.000-07:00</published><updated>2011-03-30T01:25:53.089-07:00</updated><title type='text'>Ein äußerst irreführendes Etikett</title><content type='html'>von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/a-most-misleading-label/"&gt; Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Großbritannien gibt es eine &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p24/controversy.pdf"&gt;Kontroverse&lt;/a&gt; über das &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p24/rspca-freedom.pdf"&gt;''Freedom Food''-Label&lt;/a&gt; [Freiheitsnahrung] der RSPCA [Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals].&lt;br /&gt;Laut der RSPCA&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;(ist) Freedom Food das Etikettierungs- und Sicherheitssystem für Lebensmittel, dazu bestimmt, die Tierschutzstandards für die 900 Millionen Nutztiere zu verbessern, die jedes Jahr im Vereinigten Königreich für Nahrungszwecke gezüchtet werden. Wenn Sie um den Ursprung Ihres Essens und das Wohlergehen der Tiere, die es produzierten, besorgt sind, dann halten Sie bitte Ausschau nach Eiern, Fleisch, Geflügel, Fisch und Milchprodukten, die das Freedom-Food-Logo tragen.  &lt;/blockquote&gt;Die Realität ist, dass das Freedom-Food-Label Schwindel ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kürzliche Exposés der&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p24/bbc.mov"&gt; BBC&lt;/a&gt;, auf &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p24/channel-4.mov"&gt;Channel 4&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.hillside.org.uk/acatalog/videos.html"&gt;ITW&lt;/a&gt;, die teilweise auf der investigativen Arbeit des &lt;a href="http://www.hillside.org.uk/"&gt;Hillside Animal Sanctuary&lt;/a&gt; in Norwich (GB) basieren, haben demonstriert, dass Tiere, die auf Freedom-Food-Höfen gezüchtet werden, ein ebenso trübes, fürchterliches Leben haben wie Tiere auf konventionellen Höfen. Der hauptsächliche Unterschied beseht darin, dass Nahrungsmittel mit dem Freedom-Food-Logo mehr kosten und die Verbraucher sich bei der Ausbeutung von Tieren wohler fühlen. Werfen Sie einen Blick auf diese Berichte und auch auf die Hillside-Dokumentation: ''&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p24/ducks-in.mov"&gt;Ducks in Despair&lt;/a&gt;'' [''Enten in Not'']. Die Story ist schockierend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber sie sollte uns nicht überraschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Freedom-Food-Skandal ist ein klassisches Beispiel für das Versagen des Tierschutzes. Dessen Regulierung bietet keinen wesentlichen Schutz für Tiere. Überdies lässt sie die Öffentlichkeit sich wohler bei der Tierausbeutung fühlen und sie erleichtert deren Fortsetzung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wenn dies in Großbritannien geschehen konnte – einem Land mit der wohl bedeutendsten Tierschutztradition in der Welt, wo, wie einige verlauten, Tierschutzstandards höher als überall sonst sind –, stellen Sie sich vor, was für ein desaströses Scheitern so ein Etikettierungsprogramm in den Vereinigten Staaten wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir werden es noch früh genug erfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Humane Society of the United States [HSUS] und verschiedene andere Tierschutzgruppen haben sich mit Humane Farm Animal Care zusammengetan, um das '&lt;a href="http://www.certifiedhumane.org/"&gt;''Certified Humane Raised &amp; Handled''-Label&lt;/a&gt; [Zertifiziert aufgezogen und behandelt: nachfolgend CHRH-Label] zu produzieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut der&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p24/website.pdf"&gt; Website&lt;/a&gt; von Humane Farm Animal Care &lt;blockquote&gt; (ist) das CHRH-Label.. ein Zertifizierungs- und Etikettierungsprogramm für Verbraucher. Wenn Sie dieses Label sehen, bedeutet das, dass ein Ei, Milchprodukt, Fleisch- oder Geflügelprodukt mit dem Wohlergehen des Tieres im Sinn produziert worden ist. Nahrungsmittelprodukte, die dieses Label tragen, sind als von Betrieben stammend zertifiziert, die präzisen, objektiven Standards der Behandlung von Nutztieren genügen.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Warum sollen &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p24/producers.pdf"&gt;Produzenten&lt;/a&gt; sich zertifizieren lassen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das CHRH-Label schafft für Einzelhändler und Restaurants, Produzenten und Konsumenten eine Situation mit Gewinnern auf allen Seiten. Für Landwirte bedeutet dieser Gewinn, dass sie eine Abgrenzung [von der Konkurrenz] erreichen, ihren Marktanteil erhöhen und die Profitabilität ihres Betriebs durch die Wahl zukunftsfähiger Praktiken steigern.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt; Warum sollten &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p24/retailers.pdf"&gt;Einzelhändler&lt;/a&gt; sich zertifizieren lassen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natur- und Biolebensmittel gehören zu den am schnellsten wachsenden Sparten des Lebensmittelhandels in den letzten Jahren. Nun können Lebensmitelhändler, Einzelhändler, Restaurants, Speiseserviceunternehmer und Hersteller von den Verkaufs- und Profitmöglichkeiten mit Certified-Humane-Raised-&amp;-Handled profitieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;span lang="de-DE"&gt;Und als ob dieses Label nicht genug wäre, können wir uns auf das &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p24/animal-compassionate.pdf"&gt;Animal-Compassionate-Label&lt;/a&gt; [Mitgefühl für Tiere] freuen, das von Whole Foods Market entwickelt wird. Und wie wir wissen, wird das Animal-Compassionate-Programm von Whole Foods von Peter Singer, PETA, Farm Sanctuary, Vegan Outreach und einer Anzahl anderer Tierschutzgruppen &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p24/supported.pdf"&gt;unterstützt&lt;/a&gt;. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die amerikanische Öffentlichkeit erkennt, was die britische Öffentlichkeit jetzt erkennt: dass diese ''ethischen'' Etiketts Unfug sind. Sie lassen Menschen sich wohler fühlen; sie leisten nichts für die Tiere. Einmal beiseite lassend, dass die Programme im Wesentlichen inhaltslos sind: es ist unmöglich, sie durchzusetzen und zu überwachen.&lt;/span&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;" lang="de-DE"&gt;Die Quintessenz ist, dass Tierschutz sich auf die &lt;i&gt;Behandlung&lt;/i&gt; von Tieren konzentriert. Infolgedessen sucht er Tierausbeutung zu &lt;i&gt;regulieren&lt;/i&gt;, um sie ''humaner'' zu machen. Tierrechte, vertreten durch den abolitionistischen Ansatz, konzentrieren sich auf die &lt;i&gt;Nutzung&lt;/i&gt; von Tieren und suchen Tierausbeutung &lt;i&gt;abzuschaffen&lt;/i&gt;. &lt;/p&gt; Das sind keine komplementären Positionen; es sind gegensätzliche. Indem wir ''humanerem'' Tierschutz fördern, lassen wir die Unterstützung für die Abschaffung der Tierausbeutung nicht anwachsen. Im Gegenteil bekräftigen wir die Vorstellung, dass es an unserer Nutzung von Tieren nichts an sich Falsches gibt, solange wir ''human'' handeln. Dieser Schwerpunkt auf der Behandlung, nicht auf der Nutzung führt die Tierschützer dazu, jede Maßnahme zu verfolgen, von der sie glauben, dass sie Leiden mindern und Ausbeutung ''freundlicher'' und ''sanfter'' machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber da Tiere &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/video/tiere-als-eigentum/"&gt;Eigentum&lt;/a&gt; sind und nur äußeren oder bedingten Wert haben, ist Tierschutz in rechtlicher Hinsicht an das gebunden, was zum Schutz tierlicher Interessen erforderlich ist, um Tiere in einigermaßen effizienter Weise auszubeuten. Das bedeutet, für uns ist im Allgemeinen nur das Maß des Schutzes von Tieren erforderlich, in welchem wir daraus einen wirtschaftlichen Vorteil ziehen. Jedes höhere Niveau des Schutzes ist durch das beschränkt, was die Menschen zu kaufen gewillt sind. Und der gesunde Menschenverstand sagt uns, wenn die Menschen den Wert tierlichen Lebens als so gering erachten, dass sie gewillt sind, ohne Ernährungsnotwendigkeit und ohne moralische Rechtfertigung Tiere zu töten und zu essen – wie ''human'' auch immer diese behandelt werden –, dass die meisten kaum bereit sein werden, sehr viel mehr für mehr Tierschutz zu zahlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst wenn Konsumenten bereit wären, mehr Tierschutz zu kaufen, wird der Status von Tieren als Wirtschaftsgüter Produzenten dahin führen, genau das zu tun, was sie in der RSPCA-Situation tun: den Profit einkassieren und die Standards ignorieren. Wer erfährt es? Es gibt nicht genug Leute, diese Programme zu überwachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die führende Tierschutzkampagne in den Vereinigten Staaten sucht Batteriekäfige zugunsten von einem großen Käfig, genannt ''käfig-freier'' Stall [Bodenhaltung], abzuschaffen. Und die Organisation, die diese Anstrengungen anführt, ist HSUS. Aber HSUS &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p24/acknowledges.pdf"&gt;räumt ein&lt;/a&gt;, dass die käfig-freie Alternative nicht mehr kostet als die größeren Käfige, für welche die Eierindustrie Werbung macht. Beachten Sie diese Statements von HSUS:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;[D]ie Kosten der Produktion von Eiern aus Bodenhaltung sind nicht exorbitant hoch und sind tatsächlich nicht wesentlich höher als die Kosten des Zertifizierungsprogramms der United Egg Producer. &lt;/blockquote&gt; &lt;blockquote&gt;Die Umstellung auf ein Stallhaltungssystem würde demnach die Produktionskosten zu erwartenderweise um 3 bis 12 Cent pro Dutzend Eier erhöhen. (Eier aus Bodenhaltung werden üblicherweise für erblich mehr als diesen Betrag verkauft, wenn sie als ein Nischenprodukt vermarktet werden.) Im Gegensatz dazu wurde die Erhöhung der Produktionskosten durch die relativ unbeträchtliche Vergrößerung der Käfigfläche gemäß dem United-Egg-Producer-Programm auf 6 Cent pro Dutzend Eier hochgerechnet, was sich sehr wohl innerhalb dieses Bereichs bewegt.&lt;/blockquote&gt; &lt;blockquote&gt;Angesichts des Marktanteils der Eierpreise und der geringen Preiselastizität beim Konsum von Eiern werden die gestiegenen Kosten der Bodenhaltungsproduktion durch erhöhte Einkünfte mehr als kompensiert. Die Konsumenten wiederum erhöhen ihre durchschnittlichen monatlichen Pro-Kopf-Ausgaben für Eier um 4 bis zu 24 Cents... Es ist kaum eine Überraschung, dass Eierproduktion in Bodenhaltung das am schnellsten wachsende und profitabelste Segment der Industrie ist.&lt;/blockquote&gt;Das ist worum es sich beim Tierschutz handelt. Mehr Profit für Produzenten, ein reines Gewissen für Konsumenten, Spendenaktionen für Tierschutzorganisationen und das fortgesetzte Ausbeuten und Quälen von Tieren. Es ist, wie Humane Farm Animal Care sagt, ''eine Situation mit Gewinnern auf drei Seiten.'' Gewinner sind die Produzenten, die Konsumenten und die Tierschutzorganisationen. Nur die Tiere sind die Verlierer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie die Interessen von Tieren ernst nehmen, dann ist Veganismus die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;einzige&lt;/span&gt; Lösung. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Alles &lt;/span&gt;andere ist nur eine Art von Tierausbeutung unter anderen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2007 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-1022032065262289921?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/1022032065262289921/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/ein-auerst-irrefuhrendes-etikett.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/1022032065262289921'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/1022032065262289921'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/ein-auerst-irrefuhrendes-etikett.html' title='Ein äußerst irreführendes Etikett'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-7609555376946404422</id><published>2010-09-19T21:08:00.000-07:00</published><updated>2011-04-01T00:03:38.452-07:00</updated><title type='text'>Ein ''Triumph'' des Tierschutzes?</title><content type='html'>Von Gary L. Francione&amp;nbsp; &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/a-triumph-of-animal-welfare/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gebe zu, ein scharfer und schonungsloser Kritiker des Tierschutzes zu sein. Seit etwa 15 Jahren argumentiere ich, dass, da Tiere Eigentum sind, Tierschutznormen die Interessen von Tieren im Allgemeinen nur in dem Maß schützen, in dem der Schutz die wirtschaftlich effiziente Ausbeutung von Tieren fördert. Tierschutzkampagnen bedeuten größtenteils, dass Anwälte der Tiere institutionalisierte Tierausbeuter davon zu überzeugen suchen, dass eine ''bessere'' Behandlung der Tiere sich in größere Profite umsetzt, und dies bestätigt und verstärkt den Status von Tieren als Ware mit nicht mehr als äußerem oder bedingtem Wert. Überdies ist Tierschutz kontraproduktiv, weil er die Öffentlichkeit dazu verleitet zu denken, dass Ausbeutung ''humaner'' gemacht wird, und dies ermutigt die fortgesetzte Nutzung von Tieren in vielfacher Weise. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde oft von Befürwortern des Tierschutzes dafür kritisiert, in meiner Einschätzung von Tierschutzreformen zu negativ zu sein. Dieser Essay ist der erste in einer losen Reihe, die einzelne Tierscutzkampagnen untersuchen wird, um zu sehen, ob meine Analyse gerecht ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahr 2002 waren Anwälte der Tiere, geführt von The Humane Society of the United States (HSUS), Farm Sanctuary und anderen darin erfolgreich, nahezu 700.000 Unterschriften dafür zu erhalten, in Florida einen Antrag auf Änderung der Verfassung zur Abstimmung zu bringen, die verbietet, was als ''Kastenstand'' für schwangere Sauen bekannt ist. Die Wähler billigten den Antrag, und die &lt;a href="http://www.leg.state.fl.us/Statutes/index.cfm?Mode=Constitution&amp;amp;Submenu=3&amp;amp;Tab=statutes#A10S21"&gt;Verfassung von Florida&lt;/a&gt; macht es ab 2008 zum Vergehen, ein schwangeres Schwein in ''ein Gehege'' zu sperren oder ''in einer solchen Weise [anzubinden], dass es daran gehindert ist, sich unbehindert herumzudrehen.'' &lt;br /&gt;Peter Singer behauptet, dass die Neufassung ein ''Triumph'' (New York Review of Books, 15. Mai  2003, S. 26) ist und &lt;a href="http://www.cok.net/magazine/15/06.php"&gt;''ganz oben''&lt;/a&gt; auf der Liste der bedeutendsten Siege des Tierschutzes der vergangenen 30 Jahren steht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Charakterisierung der Verfassungsänderung in Florida als ''Triumph'' demonstriert aus mindestens sechs Gründen, dass die Messlatte des Fortschritts lächerlich niedrig gehängt ist, wenn es um Verbesserungen im Tierschutz geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstens: Die Kampagne gegen Kastenstände, die in Florida begann, aber jetzt in anderen Bundesstaaten weitergeführt wird und sich kürzlich in Arizona durchgesetzt hat, gründet sich ausdrücklich darauf, Tierausbeutung effizienter zu machen. Anwälte der Tiere &lt;a href="http://www.bancruelfarms.org/faq_print.htm"&gt;propagierten &lt;/a&gt;die Neufassung als Weg, größere Schweinezuchtbetriebe mit Massentierhaltung von Florida fernzuhalten und dadurch Eigentumswerte und Tourismus zu schützen. Sie machen allgemein geltend, dass Alternativen zum Kastenstand wie etwa Gruppenhaltung die Kosten reduzieren und die Produktivität steigern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Beispiel streben HSUS und Farm Sanctuary ein Verbot des Kastenstandes zugunsten von Alternativen wie Gruppenhalungssystemen an, bei denen elektronische Fütterung der Sauen (elecronic sow feeding: ESF) eingesetzt wird, das die Aggressivität während der Fütterungszeit verringert. Der&lt;a href="http://www.bancruelfarms.org/faq_print.htm"&gt; HSUS-Bericht &lt;/a&gt;über Kastenstände behauptet, dass europäische Studien angeben, dass die ''Produktivität der Sauen in Gruppenhaltung höher als in einzelnen Boxen ist als Folge reduzierter Verletzungs- und Krankheitsraten, einer früheren ersten Brunst, schnelleren Wiederkehr der Brunst nach dem Abferkeln, sinkenden Vorkommens von Totgeburten und kürzeren Wurfzeiten. ESF einsetzende Gruppensysteme sind besonders rentabel.'' Zusätzlich ''reduziert die Umstellung von Kastenständen'' auf Gruppenhaltung mit ESF geringfügig die Produktionskosten und steigert die Produktivität.'' HSUS zitiert eine Studie, die zeigt, dass ''die Gesamtkosten pro verkauftem Ferkel in ESF-Gruppensystemen um 0,6 Prozent niedriger sind, während das Einkommen des Landwirts wegen der gestiegenen Produktivität 6 Prozent höher ist'', sowie eine andere Studie, die zeigt, dass, ''verglichen mit Kastenständen,  Gruppenhaltung mit ESF die Arbeitszeit um 3 Prozent verringert und das Einkommen pro Sau und Jahr geringfügig erhöht.''  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;HSUS macht geltend, dass ''Einsparungen im Sauenzuchtbetrieb an den Mastbetrieb weitergegeben werden können, wo die Kosten pro Gewichtseinheit um 0.3 Prozent sinken.'' Dies führt zu einer Senkung des Ladenpreises von Schweinefleisch und einer kleinen Steigerung der Nachfrage. HSUS schlussfolgert, dass ''Produzenten, die Gruppenhaltung mit ESF übernehmen, die Nachfrage nach ihren Produkten steigern oder einen Spitzenpreis erzielen könnten.'' HSUS behauptet, dass trotz der größeren Effizienz von alternativen Produktionssystemen Schweineproduzenten in den USA aufgrund von ''Trägheit und mangelnder Vertrautheit mit EFS'' nur langsam solche wirtschaftlich wünschenswerteren Systeme übernehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Indem dieser Ansatz ausdrücklich ''bessere'' Behandlung mit profitablerer Ausbeutung verknüpft, bestätigt und verstärkt er den Status von Tieren als Waren. Anwälte der Tiere handeln praktisch als Berater der Tierausbeuter, indem sie ihnen dabei behilflich sind, herauszufinden, wie sie aus der Ausbeutung von Tieren größeren Profit schlagen können, während sie bestenfalls unerhebliche Änderungen machen, die gegenüber der Öffentlichkeit – von sowohl den Anwälten der Tiere als auch den Tierausbeutern – fälschlich als Sieg für die Tiere dargestellt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens: Es gab nur zwei Schweinezüchter im Bundesstaat Florida, die von der Verfassungsänderung betroffen waren, und sie hatte fast keine Gegner, weil in Florida vom Kastenstand kein erheblicher Gebrauch gemacht wurde. Beide Züchter schickten ihre Tiere zum Schlachthaus, schlossen ihre Betriebe und hatten Anspruch auf staatliche Unterstützung von bis zu $ 275.000. Auf der anderen Seite gaben Anwälte der Tiere annähernd $ 1, 6 Millionen für die Kampagne aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drittens: Die Änderung definiert ''Gehege'' als ''Käfig, Kasten oder andere Einschließung, in der ein Schwein den größten Teil des Tages über gehalten wird'', und dies würde vermutlich bedeuten, dass der Gebrauch eines Kastenstandes für weniger als ''den größten Teil des Tages' nicht verboten wäre. Dies ist von Belang, weil einige Produzenten sich in Richtung eines modifizierten Systems bewegen, in dem schwangere Sauen für einen Teil des Tages eingesperrt sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viertens: Die Änderung erlaubt ausdrücklich den Gebrauch von Kastenständen für die ''Vorgeburtsphase'', die als ''dem erwarteten Datum des Abferkelns vorausgehende Sieben-Tage-Zeitspanne'' definiert ist, und für ''tierärztliche Zwecke'' über einen Zeitraum von ''nicht länger als vernünftigerweise notwendig''. Diese vage Norm für das Einsperren ist, ebenso wie das Verbot der Zufügung ''unnötigen Leidens'' in Tierschutzgesetzen, eine Einladung, relevante tierliche Interessen zu ignorieren, wenn dies als vorteilhaft für Menschen wahrgenommen wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fünftens: Während Anwälte der Tiere suggerierten, dass die Änderung wahrscheinlich dazu führen würde, dass alle betreffenden Schweine in Gruppenhaltungssystemen aufgezogen werden, schreibt die Neufassung lediglich vor, dass das Schwein in der Lage sein muss, sich umzudrehen, ''ohne eine Seite seines Verschlags berühren zu müssen'', und nicht, dass das Schwein in Gruppenunterbringung gehalten werden muss. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sechstens: Die Änderung diente als ''Aufmacher'' für eine erfolgreiche Kampagne, solche Initiativen in Zukunft zu beschränken. Am 7. Nov. 2003 hat die Bevölkerung von Florida dafür gestimmt, dass zukünftige Änderungen der Verfassung des Bundesstaates eine absolute Mehrheit erfordern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betrachten wir es also noch mal im Überblick. Dieser ''Triumph'' des Tierschutzes:  &lt;br /&gt;* umfasste einen Aufwand von mehr als 1,5 für Tiere gespendete Millionen Dollar.&lt;br /&gt;* zog zwei relativ kleine Produzenten in Mitleidenschaft;&lt;br /&gt;* stützte sich ausdrücklich auf die Vorstellung, dass Alternativen zum Kastenstand wirtschaftlich vorteilhaft für Produzenten sind;&lt;br /&gt;* erfordert lediglich, dass Schweinen genügend Raum gegeben wird, um in der Lage zu sein, sich umzudrehen, ohne die Wände ihres Verschlages zu berühren, und dieses Erfordernis gilt nur für ''den größten Teil des Tages und gar nicht für die zur Geburt überleitende Zeitspanne oder wenn es ''für tierärztliche Zwecke'' notwendig ist und &lt;br /&gt;* führte zu einer Gegenreaktion, die sich in der Beschränkung zukünftiger Abstimmungsinitiativen auswirkte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn dies ein ''Triumph'' ist, dann schaudert es einen bei der Vorstellung, wie eine Niederlage aussehen würde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2006 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-7609555376946404422?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/7609555376946404422/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/ein-triumph-des-tierschutzes.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/7609555376946404422'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/7609555376946404422'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/ein-triumph-des-tierschutzes.html' title='Ein &apos;&apos;Triumph&apos;&apos; des Tierschutzes?'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-6708049399838660129</id><published>2010-09-19T21:04:00.000-07:00</published><updated>2011-04-01T01:46:56.167-07:00</updated><title type='text'>"Bio-Fleisch''...: Ein Schritt in die richtige Richtung […]</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;oder ''ein leichterer Einstig zurück“ zum Essen von Tieren?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/happy-meatanimal-products-a-step-in-the-right-direction-or-an-easier-access-point-back-to-eating-animals/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Artikel des BBC News Magazine &lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/magazine/default.stm"&gt;BBC News Magazine&lt;/a&gt; erregte neulich meine Aufmerksamkeit. Er zitiert die Lehrerin Rachael Deacon mit der Aussage: “Ich bezahle mehr, um gesündere Lebensmittel zu kaufen. Ich möchte nicht, dass Tiere für mich auf schreckliche Weise geschlachtet werden oder ein schreckliches Leben haben.“ Lassen wir einmal beiseite, dass Frau Deacon denkt, dass es so etwas wie nicht schreckliches Schlachten gibt; ist ihre allgemeine Besorgnis eine Erfolgsgeschichte für diejenigen Anwälte der Tiere, die “Bio-Fleisch“ [''happy meat''] als einen Schritt auf dem Weg zu einer Welt mit weniger Leiden und Tod fördern? Nein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frau Deacon war seit 10 Jahren Vegetarierin, ist aber nun zum Fleischessen zurückgekehrt. Sie ist ein “pflichtbewusster Allesesser“ (''conscientious omnivore''), der das Problem mit dem “Bio-Fleisch“-Ansatz illustriert, welcher die Bewegung für Tiere einholt. Große Tierschutzgesellschaften haben Etiketts wie das &lt;a href="http://www.certifiedhumane.com/whatis.html%20"&gt;Certified-Humane-Raised-&amp;-Handled-Label&lt;/a&gt; [Zertifiziert human aufgezogen und behandelt] und das &lt;a href="http://www.rspca.org.uk/servlet/Satellite?pagename=RSPCA/RSPCARedirect&amp;amp;pg=FreedomFoodHomepage&amp;amp;marker=1&amp;amp;articleId=1125387930357"&gt; Freedom-Food-Label&lt;/a&gt; kreiert, um Konsumenten ein besseres Gefühl bezüglich des Essens von Tieren zu geben, die auf Arten und Weisen aufgezogen und getötet wurden, welche, auf Menschen angewendet, ohne Zweifel als Folter angesehen würden. Anwälte der Tiere verleihen &lt;a href="http://www.peta.org/feat/proggy/2004/winners.html#visionary"&gt;Auszeichnungen&lt;/a&gt; an Schlachthaus-Designer und &lt;a href="http://www.wholefoodsmarket.com/company/pr_01-24-05.pdf"&gt; loben öffentlich&lt;/a&gt; Supermarktketten, die vermeintlich “human“ gezüchtete und geschlachtete Leichen und andere “glückliche“ Tierprodukte verkaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Ansatz lenkt die Menschen nicht schrittweise in die richtige Richtung. Vielmehr gibt er ihnen einen Rechtfertigungsgrund dafür, rückwärts zu gehen. Er richtet sich eher auf die Behandlung von Tieren als auf ihre Nutzung und verleitet die Menschen dazu, zu denken, dass Tierschutzregulierungen wirklich einen merklichen Schutz für Tiere zur Folge haben. Der BBC-Artikel &lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/magazine/6295747.stm"&gt;“Some sausages are more equal than others“&lt;/a&gt; [„Einge Würstchen sind gleicher als andere“] veranschaulicht dieses Problem weitergehend. Die Reporterin, Megan Lane, berichtet uns, dass sie 14 Jahre lang Vegetarierin gewesen sei, dass sie aber “wieder angefangen habe, Fleisch zu essen, aber nur Fleisch von Tieren, die ein glückliches Leben hatten, bevor sie geschlachtet wurden.“ Sie sagt, dass, als sie Vegetarierin wurde, “Bio-“ und Fleisch aus “Freilandhaltung“ [aus sog. artgerechter Haltung] nicht leicht erhältlich gewesen sei, so wie heute. Lane beschreibt “Bio-“/“Freiland-Fleisch“ als eine “Marktnische, typischerweise genutzt von jenen, die sich entschieden haben, das Problem mit Geld zu lösen. Sie notiert, dass der Verkauf von “Bio-Fleisch“ in Großbritannien 14 % über dem des letzten Jahres liegt, aber noch immer nur 1,4 % des Verkaufs von rotem Fleisch ausmacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lane zitiert Chris Lamb (wörtlich: Lamm] (kein Wortspiel) von der&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.mlc.org.uk/%20"&gt; Meat and Livestock Commission &lt;/a&gt; [Fleisch- und Vieh-Kommission], der sagt, “wenn jemand aus ethischen Gründen Vegetarier ist, öffnet ihm die Tatsache, dass es nun biologisch, artgerecht erzeugte landwirtschaftliche Produkte gibt, die die ganze Sache akzeptabler aussehen lassen, einen leichteren Einstieg zurück.''&lt;br /&gt;Lane zitiert ebenfalls einen Sprecher der &lt;a href="http://www.vegsoc.org/"&gt;Vegetarian Society&lt;/a&gt;, der einräumt, dass Bio-/Freiland-Tiere noch immer getötet werden, aber feststellt, dass “viele der drei Millionen Vegetarier in Großbritannien wegen der Grausamkeit und mangelhaften Praktiken, die mit der Massentierhaltung verbunden sind, kein Fleisch essen.“ Die Vegetarian Society erklärt: “Wir kritisieren nicht die verantwortlicheren Methoden, die von Bio-Landwirten dabei eingesetzt werden, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Reihe von Leserkommentaren folgt dem Artikel, viele davon die Vorzüge “ethisch gezüchteten“ Fleisches rühmend. Ist es nicht eben geringe Ironie, dass der Vertreter der Fleisch-und-Vieh-Kommission völlig versteht, was hier vor sich geht? “Bio-Fleisch“ lässt “die ganze Sache akzeptabler aussehen''. “Bio-Fleisch“ bedeutet mehr Fleischesser und mehr geschlachtete Tiere. Warum sehen Anwälte der Tiere dies nicht? Es ist ziemlich einfach. Lanes Artikel spiegelt die Realität: “Bio-Fleisch“ zu fördern bewegt die Menschen nicht in eine positive Richtung. Tatsächlich ist alles, was es bewirkt, die wenigen Privilegierten, die es sich leisten können, “Bio-Fleisch" in exklusiven Läden zu kaufen, sich moralisch überlegen fühlen zu lassen, und viele Vorwände dafür zu bieten, zum Fleischessen und Konsum anderer Tierprodukte zurückzukehren. Und es ist nicht nur Lanes Artikel, der die Rückwärtsbewegung belegt, die durch die “Bio-Fleisch“-Bewegung verursacht wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Artikel in &lt;a href="http://www.meatingplace.com/"&gt;Meatingplace&lt;/a&gt;, einem Magazin der Fleischindustrie, zitiert die prominente Ernährungswissenschaftlerin Marion Nestle: “Selbst langjährige, überzeugte Vegetarier essen Fleisch, weil die Industrie auf die Bedingungen reagiert hat, gegen die sie am meisten einzuwenden hatten. Dies stellt eine bedeutende Wachstumsmöglichkeit dar, weil die Konsumenten mehr für diese Produkte bezahlen.“ In einem weiteren &lt;a href="http://www.ohio.com/mld/beaconjournal/news/state/16618539.html"&gt;jüngeren Artikel&lt;/a&gt; wird uns von Maria Humel berichtet, “die eine Schwäche für Tiere hat – und für Kinder, die Chicken parmesan und Chicken Fingers [aus Hühnerleichen hergestelltes Fast Food] verlangen.'' Humel kauft in einem Laden, der Fleischprodukte mit dem Stempel &lt;a href="http://www.ohio.com/mld/beaconjournal/news/state/16618539.htm%20"&gt;Certified-Humane-Raised-&amp;-Handled&lt;/a&gt; verkauft, verliehen von Humane Farm Animal Care und den Partnern dieser Organisation, der Humane Society of the United States (HSUS), der American Society for the Prevention of Cruelty to Animals (ASPCA), Animal People und anderen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zertifiziert-Human-Stempel “hilft ..Mitleid mit ..Konsum auszubalancieren.“ Humel erklärt: “Das ist sehr wichtig für mich, weil ich wirklich Vegetarierin sein sollte.“ Mit anderen Worten, sie wäre Vegetarierin, wenn die “Tierrechtsgruppe, die das Label kreiert hat“, nicht da wäre, um einen Stempel der Billigung auf ihren Konsum von Tierprodukten zu drücken. Im &lt;a href="http://www.ohio.com/mld/beaconjournal/news/state/16618539.htm%20"&gt;selben Artikel&lt;/a&gt;  sagt der Hauptgeschäftsführer [CEO: dhief executive officer] von D’Agostino’s, einer in New York ansässigen Supermarktkette, dass die “Verkäufe einiger seiner Produkte in die Höhe gegangen sind, seit die Gesellschaft vor zwei Jahren begonnen hat, das ‘Zertifiziert-Human-Logo‘ zu unterstützen. Der Laden verkauft mehr als 35 zertifiziert humane Lebensmittel, einschließlich Joghurt, Milch, Butter, Eier, Huhn, Schwein und Kalb – ein Fleisch, dessen Absatz um mehr als 25% in die Höhe gegengen ist, seitdem der Laden angefangen hat, es mit dem Label zu verkaufen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist offensichtlich, dass die “Bio-Fleisch“-Bewegung &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nicht&lt;/span&gt; schrittweise zum Veganismus führt; sie ermutigt den Tierkonsum durch Menschen, die den Unfug glauben, dass wir Tiere “mit gutem Gewissen konsumieren“ können. Denken diese “pflichtbewussten Allesesser“ wirklich, dass Tierschutzregulierungen einen echten, greifbaren Unterschied für das Leben der Tiere, die sie konsumieren, machen? Falls ja, dann machen sie sich selbst etwas vor. Es gibt keinen wesentlichen Unterschied zwischen konventionell erzeugten und Freiland-, Bio- oder “human gezüchteten“ Tierprodukten – außer dass die letzteren mehr Profit in die Taschen der Handelsgesellschaften bringen. Zu einigen ausgezeichneten Informationen zu diesem Thema siehe &lt;a href="http://www.peacefulprairie.org/freerange1.html%20"&gt; The Free-Range Myth&lt;/a&gt; [Der Freiland-Mythos] auf der Webstie von &lt;a href="http://www.peacefulprairie.org/%20"&gt;The Peaceful Prairie &lt;/a&gt;, einem abolitionistischen [der Abschaffung aller Tierausbeutung verpflichteten] Gnadenhof, der zu “Happy“ Meat und ebensolchen Tierprodukten &lt;a href="http://www.satyamag.com/oct06/sanctuary.html%20"&gt;Stellung&lt;/a&gt; bezieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Der Freiland-Mythos“ besteht aus zwei Darstellungen: einer, die erläutert, inwiefern &lt;a href="http://www.peacefulprairie.org/freerange1.html#freerange"&gt; Freiland-Eier nicht besser als Batterie-Eier sind&lt;/a&gt;, und einer, die erklärt, dass &lt;a href="http://www.peacefulprairie.org/freerange2.html"&gt;“humane“ landwirtschaftliche Tierhaltung ein Oxymoron&lt;/a&gt; [Verknüpfung zweier sich widersprechender Begriffe] ist. Sie können beide als Flugblätter bei Peaceful Prairie bestellen, oder Sie können sie als PDF-Datei (&lt;a href="http://www.peacefulprairie.org/outreach/humaneFarming.pdf"&gt;landwirtschaftliche Tierhaltung&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.peacefulprairie.org/outreach/CageFree.pdf/"&gt;Eier&lt;/a&gt;) direkt von der PP-Website herunterladen. Ich empfehle sehr, dass Anwälte der Tiere, die an guter vegane/abolitionistischer Literatur interessiert sind, diese beiden Flugblätter verwenden; sie sind hervorragend und machen deutlich, dass es nichts dergleichen wie moralisch akzeptablen Konsum von Tierkörpern oder -produkten gibt. “Der Freiland-Mythos“ und die &lt;a href="http://www.peacefulprairie.org/prairiePress.html"&gt;andere&lt;/a&gt; Literatur, die Peaceful Prairie zum Herunterladen verfügbar macht, liefern erstklassige Beispiele für das, was ich meine, wenn ich von &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/abolition-and-incremental-reform/"&gt;kreativer, vegan-ablitionistischer Aufklärungsarbeit &lt;/a&gt;spreche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schuld für die Begeisterung für “Bio-Fleisch“ und andere  “Bio-Tierprodukte“ ist geradewegs jenen Anwälten der Tiere zur Last zu legen, die diese Regulierungen unterstützen und Kampagnen für sie als für etwas machen, das einen wirklichen Unterschied bedeutet, und die ignorieren, dass es die Nutzung von Tieren und nicht ihre Behandlung ist, die das fundamentale moralische Problem darstellt. Wenn Peter Singer, der sogenannte “Vater der Tierrechtsbewegung“, sagt, &lt;a href="http://www.guardian.co.uk/food/Story/0,,1867425,00.html%20"&gt;&lt;/a&gt;  es sei&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p16/its-morally.pdf"&gt; moralisch akzeptabel, ein ''pflichtbewusster Allesesser'' zu sein&lt;/a&gt;, oder jene, die konsequente Veganer sind, als &lt;a href="http://www.satyamag.com/oct06/singer.html/"&gt;fanatisch&lt;/a&gt; lächerlich macht, dann werden Menschen – selbst jene, denen etwas an Tieren liegt – es akzeptabel finden, “Bio-Fleisch“ und andere Tierprodukte zu essen. Wenn Tom Regan, der Singers “Vaterschaftsanspruch“ anficht, aber zusammen mit Singer Whole Foods “Bio-Fleisch“-Magnaten John Mackey &lt;a href="http://www.animalsandsociety.org/documents/PowerofOnebrochure.pdf"&gt; feiert &lt;/a&gt;, dann ist es kein Wunder, dass so viele “Tierschützer“ denken, Produkte von “glücklichen“ Hühnern oder Kühen zu essen sei akzeptabel und als eine gute Strategie zu verfolgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 25. Januar 2007 machte &lt;a href="http://www.smithfieldfoods.com/splash.asp"&gt; Smithfield Foods &lt;/a&gt;, ein großer Produzent von Tierfleisch, &lt;a href="http://www.smithfieldfoods.com/Enviro/Press/press_view.asp?ID=394%20"&gt; bekannt &lt;/a&gt;, dass er über die nächsten zehn Jahre die Haltung von schwangeren Sauen in Kastenständen zugunsten von Gruppen-Verschlägen, die mehr Platz bieten, stufenweise einstellen werde. Diese Bekanntmachung folgte einer Kampagne von &lt;a href="http://www.hsus.org/farm/news/ournews/year_of_the_pig.html"&gt;HSUS&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.farmsanctuary.org/actionalerts/alert_Smithfield_GestationCrateBan.htm%20"&gt;Farm Sanctuary&lt;/a&gt; und anderen Tierchutzgruppen gegen den Katenstand. Diese Kampagne kostete weit über $1,6 Mio. Wie ich in einem früheren Essay, &lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/ein-triumph-des-tierschutzes.html"&gt;Ein ''Triumph'' des Tierschutzes?&lt;/a&gt;,  &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2006/12/ein-triumph-des-tierschutzes.html"&gt;&lt;/a&gt;erörtert habe, argumentieren Anwälte der Tiere, dass Studien zeigten, dass Produzenten von Schweinefleisch &lt;a href="http://www.hsus.org/farm/resources/research/economics/gestation_crates_econ.html"&gt;höhere Profite&lt;/a&gt; durch den Wechsel zu einem alternativen Haltungssystem erzielen würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Antwort auf die Ankündigung von Smithfield &lt;a href="http://www.hsus.org/farm/news/ournews/year_of_the_pig.html"&gt; verkündete &lt;/a&gt; der Präsident und Hauptgeschäftsführer von HSUS, Wayne Pacelle, dass “(eine) Revolution in der Schweineindustrie im Gange ist.“ Pacelle &lt;a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/01/25/AR2007012501785.html"&gt;stellte fest&lt;/a&gt;: “Ich kann mir nichts Bedeutenderes hinsichtlich der humanen Behandlung von Tieren denken, das sich im landwirtschaftlichen Sektor ereignet hätte.“ Andere Unterstützer von Tierschutzregulierungen folgten mit gleichermaßen hyperbolischen [ins Komische übertreibenden] Würdigungen. Zum Beispiel bezeichnete Erik Marcus recht bemerkenswerterweise die Bewegung bei Smithfield als &lt;a href="http://www.vegan.com/%20"&gt; “spektakuläre Neuigkeit“ &lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welche Botschaft vermittelt dies? Es vermittelt die Botschaft, dass es eine wesentliche Verbesserung in der Behandlung von Schweinen im landwirtschaftlichen Betrieb von Smithfield gibt – oder in 10 Jahren geben wird. Pacelle gebraucht das Wort “Revolution“. Es sendet die Botschaft, dass Tiere bei Smithfield ein “glückliches Leben“ haben werden. Es verstärkt die Vorstellung, dass mitleidige Verbraucher ihre moralischen Verpflichtungen Tieren gegenüber erfüllen können, indem sie die Leichen von Smithfield-Tieren kaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz gefasst ist die Smithfield-Bekanntmachung wirklich eine “spektakuläre Neuigkeit“ &lt;span style="font-style: italic;"&gt;für Smithfield Foods&lt;/span&gt;, das sich größerer Produktivität und daraus resultierender Profite erfreuen und einen Spitzenpreis berechnen können wird, so dass elitäre Verbrchauer fortfahren können, Tiere zu essen und sich gut dabei zu fühlen. Es ist ebenfalls eine “spektakuläre Neuigkeit“ für HSUS, Farm Sanctuary und andere Tierschützer, die nicht versäumen werden, diesen großen “Sieg“ – diese “Revolution“ – in einen endlosen Strom von Spenden aufbringenden Werbeveranstaltungen zu verkünden, wo sie übereinander krabbeln in dem Bemühen, sich das Verdienst für diese “spektakuläre Neuigkeit“, diese “Revolution“ anzurechnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es ist eine traurige Niederlage für Tiere. Die Tatsache, dass Anwälte der Tiere einen enormen Geldbetrag auf eine Kampagne verwendeten, die einzig die Megan Lanes, Rachael Deacons und Maria Humels dieser Welt denken lässt, es sei in Ordnung, Tierleichen und Tierprodukte zu essen, weil die Tiere ein “glückliches Leben“ haben, ist, nach meinem Urteil, erschreckend. Es kann keinen ernsthaften Zweifel geben, dass eine Investition in Aufklärung über Veganismus ein besserer Gebrauch von Ressourcen gewesen wäre. Eine Handvoll neuer Veganer wäre aus einer Reihe von Gründen sowohl lang- als auch kurzfristig wichtiger als ein 10 Jahre währendes stufenweises Abschaffen von Kastenständen zugunsten eines alternativen Systems, dessen Details noch nicht einmal bekannt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erinnern wir uns daran, dass das &lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/ein-triumph-des-tierschutzes.html"&gt;''Verbot'' von Kastenständen für schwangere Sauen in Forida&lt;/a&gt; auf Einsperrungen Anwendung findet, in denen ein Schwein für den “größten Teil jedes Tages“ gehalten wird.“ Es gestattet noch immer den Gebrauch von Kastenständen unter bestimmten Umständen, wie für weniger als den “größten Teil jedes Tages“, die Zeit unmittelbar vor der Geburt und für eine Zeit “nicht länger als vernünftigerweise notwendig“ für “tierärztliche Zwecke“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das “Verbot“ in Florida erfordert lediglich, dass ein Schwein in der Lage sein muss, sich umzudrehen, ohne eine Wand seines Verschlages zu berühren. Meine Vermutung ist, dass die gleiche Situation bei Smithfield Foods eintreten wird. Das heißt, ein wirkliches Verbot von Kastenständen würde keinen bedeutsamen Unterschied machen in dem immer noch schrecklichen Leben und Sterben von Schweinen. Aber das “Verbot“ ist nicht einmal wirklich ein Verbot. Gleich den meisten Tierschutzregulierungen ist es in erster Linie ein Public-Relations-Instrument und wird nur in dem Maß berücksichtigt werden, in dem es wirtschaftlich vorteilhaft ist, dies zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abolitionisten sollten niemals den Konsum von Tieren, wie “human“ auch immer, fördern, insbesondere in Anbetracht dessen, dass das Fördern von “Bio-Fleisch“ und ebensolchen Tierprodukten jene ermutigt, denen es ethisch darum zu tun ist, an dem Irrglauben teilzuhaben, wir könnten wirklich den Tieren, die wir essen, ein “glückliches Leben“ geben. Sehen wir einmal davon ab, dass die Versklavung von Tieren nicht gerechtfertigt werden kann, ohne Rücksicht darauf, wie “human“ sie ist; die Realität ist, dass Freilandproduktion und “humane“ Landwirtschaft ein enormes Ausmaß von Leiden einschließen. Diese romantischen Phantasien über das wundervolle Leben von Tieren auf dem “Bauernhof“ sind eben dies – Phantasien. Der beste “Bauernhof“ ist ein scheußlicher Ort für Tiere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben begrenzte Zeit und begrenzte Ressourcen. Jeder Cent und jede Sekunde, dafür verwendet, die Tierausbeutung “humaner“ zu machen, ist ein Cent und eine Sekunde weniger verwendet für die Aufklärung über das Einzige, was für Abolitionismus wichtig ist: die vegane Lebensweise. Und jeder Cent und jede Sekunde, verwendet für “humane“ Ausbeutung, bewirkt nicht nur herzlich wenig für das Leiden der Tiere jetzt; durch das Fördern der glatten Lüge, dass ein in einem Bio- oder Freilandbetrieb aufgezogenes Tier ein “glückliches Leben“ hat, ermutigt der Tierschutzansatz die Öffentlichkeit fortzufahren, Tiere zu konsumieren, und verewigt das speziesistische Paradigma, das die Tiere ... erst hierher gebracht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben begrenzte Zeit und begrenzte Ressourcen. Jeder Cent und jede Sekunde, dafür verwendet, die Tierausbeutung “humaner“ zu machen, ist ein Cent und eine Sekunde weniger verwendet für die Aufklärung über das Einzige, was für Abolitionismus wichtig ist: die vegane Lebensweise. Und jeder Cent und jede Sekunde, verwendet für “humane“ Ausbeutung, bewirkt nicht nur herzlich wenig für das Leiden der Tiere jetzt; durch das Fördern der glatten Lüge, dass ein in einem Bio- oder Freilandbetrieb aufgezogenes Tier ein “glückliches Leben“ hat, ermutigt der Tierschutzansatz die Öffentlichkeit fortzufahren, Tiere zu konsumieren, und verewigt das speziesistische Paradigma, das die Tiere ...erst hierher gebracht hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wessen wir sicher sein können, ist dies: Haben wir einmal die Absurdität akzeptiert, dass die Bekanntmachung von Smithfield Foods anzeigt, dass eine “Revolution im Gange“, oder dass sie eine “spektakuläre Neuigkeit“ ist, wird die wirkliche Revolution – die gewaltlose Verwerfung der Tierausbeutung zugunsten ihrer Abschaffung und die Anerkennung der veganen Lebensweise als Verwirklichung dieser Abschaffung im persönlichen Leben – niemals kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2007 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-6708049399838660129?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/6708049399838660129/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/bio-fleisch-ein-schritt-in-die-richtige.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/6708049399838660129'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/6708049399838660129'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/bio-fleisch-ein-schritt-in-die-richtige.html' title='&quot;Bio-Fleisch&apos;&apos;...: Ein Schritt in die richtige Richtung […]'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-1653480037754106443</id><published>2010-09-19T20:58:00.000-07:00</published><updated>2011-04-01T07:56:48.639-07:00</updated><title type='text'>Ein paar Gedanken zu nationalen Organisationen</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:medium;"&gt;von Gary L. Francione  &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/some-thoughts-on-national-organizations/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war kürzlich Gast in einem zweiteiligen Podcast von&lt;a href="http://veganfreakradio.com/"&gt; Vegan Freak Radio&lt;/a&gt;. In der nachfolgenden Diskussion im &lt;a href="http://veganfreakradio.com/index.php?id=96"&gt;Kommentarsektor&lt;/a&gt; des zweiten Teils und in einem der Foren wurde die Frage aufgeworfen, ob Anwaltschaft für Tiere sich auf Graswurzel-Aktivitäten (grass roots activities) konzentrieren oder ob die Bewegung [für Tiere] von ''Geschäftsführern'', welche die Agenda bestimmen und Aktivisten diktieren, kontrolliert werden sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte dazu einige Gedanken, die ich im Forum geäußert habe und Ihnen mitteilen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ich es sehe, gibt es zwei miteinander verbundene Probleme:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstens: Obwohl einige nationale Organisationen [nachfolgend NO] besser als andere sind, betreiben diese Gruppen zumeist Kampagnen, die sich mehr auf die &lt;i&gt;Behandlung &lt;/i&gt;von Tieren als auf deren &lt;i&gt;Nutzung&lt;/i&gt; konzentrieren. Das heißt, sie beschreiben das Problem vorrangig als &lt;i&gt;wie&lt;/i&gt; Tiere genutzt werden, nicht, &lt;i&gt;dass&lt;/i&gt; Tiere genutzt werden. Solange die Behandlung der Hauptschwerpunkt ist, wird die Bewegung dem trügerischen Ziel nachjagen, Leiden zu mindern, um Ausbeutung ''humaner'' zu machen, anstatt die Nutzung von Tieren durch die schrittweise Beseitigung des Eigentumsstatus abzuschaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ich nun schon seit vielen Jahren argumentiere, kann &lt;i&gt;jede &lt;/i&gt;Maßnahme als ''Leiden vermindernd'' beschrieben werden. Im Allgemeinen suchen diese Maßnahmen, die Interessen von Tieren in dem Maß zu schützen, in dem dies zu tun uns zum Nutzen gereicht, und erkennen deshalb in keiner bedeutsamen Weise den Eigenwert von Tiere an. Im Gegenteil verstärken diese Tierschutzkampagnen oft den äußeren oder bedingten Wert von Tieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens: Da NO einen anhaltenden Strom an ''Siegen'' zum Zweck der Mittelbeschaffung [Spenden] brauchen, oft einschließlich des Zwecks,  beachtliche Gehälter an Direktoren, Funktionäre und ausgewählte Mitarbeiter zu zahlen, charakterisieren sie ihre Kampagnen ausnahmslos in einer beschränkten und oft trivialen Weise, um die größte Anzahl von Spendern ansprechen zu können und die Chancen auf ''Erfolg'' zu maximieren. Zum Beispiel haben sie Kampagnen, die auf eine Form des Tötens und nicht auf das Faktum des Tötens [als solchem] gerichtet sind.; Kampagnen,die sich auf eine Form der aus Tieren gemachten Bekleidung [Pelz], nicht auf die generelle Nutzung von Tieren für Bekleidungszwecke konzentrieren. Und weil Diskussionen über Strategien und Taktiken nur eine Zeit und Geld kostende Unannehmlichkeit sind, bezeichnen Tierschutzgruppen oft jede Kritik als ''Verunglimpfung'', ''spaltend'' und ''den Tieren schadend''. Andere Meinungen werden nicht toleriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese beiden Probleme wirken synergetisch zusammen, was eine Bewegung [für Tiere] produziert, die sich nirgendwohin bewegt, außer rückwärts. Die ''Siege'' bieten Tieren kurzfristig keinen bedeutsamen Schutz und führen langfristig nicht zur Abschaffung der Tierausbeutung. Tatsächlich ist die Wirkung der Kampagnen von NO, dass die Öffentlichkeit sich bei der Ausbeutung von Tieren wohler fühlt. Das Paradigma wandelt sich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie denken, dass die Dinge in die richtige Richtung gehen und wir wirklichen Fortschritt machen, dann sollten Sie fortfahren, NO zu unterstützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie es für angemessen halten, dass die ''Geschäftsführer''/''Manager'' von Tierschutzorganisationen hohe Gehälter bekommen, von denen sich viele im sechsstelligen Bereich bewegen, dann sollten Sie fortfahren, NO zu unterstützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie glauben, dass es eine gute Idee ist, dass Tierschutzorganisationen auf Haufen von Geld sitzen, der sich oft auf viele Millionen Dollar beläuft, dann unterstützen Sie weiterhin die wohlhabenden Wohlfahrtseinrichtungen für Tiere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie mit Menschen in ''Führungsrollen'' zufrieden sind, die zum Beispiel behaupten, dass ein gewissenhafter Veganer zu sein ''&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p19/fanatical.pdf"&gt;fanatisch&lt;/a&gt;'' ist oder dass [der Begriff] Tierrechte &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p19/dead-animals.pdf"&gt;tote Tiere &lt;/a&gt;bedeutet oder dass&lt;a href="http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/bio-fleisch-ein-schritt-in-die-richtige.html"&gt; unwesentliche Tierschutzreformen&lt;/a&gt;  bedeuten, dass ''eine Revolution auf dem Weg ist'', oder [mit jenen,] die das ernste Problem der Tierausbeutung durch &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/the-state-of-the-movement/"&gt;sexistische und kindische Kampagnen&lt;/a&gt; trivialisieren oder &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p19/slaughterhouse-designers.pdf"&gt;Schlachthaus-Designern&lt;/a&gt; Preise verleihen oder kriecherische Lobhudeleien auf &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p19/marketers-of.pdf"&gt;''Bio-Fleisch''-Vermarkter &lt;/a&gt;häufen und die bei alledem jede Äußerung von Widerspruch durchweg als Ketzerei und Verrat gleich bezeichnen, dann machen Sie [mit Ihrer Unterstützung] unbedingt weiter wie gewohnt .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wenn Sie denken, dass die Dinge in eine sehr falsche Richtung gehen und dass die vielen Millionen Dollar, die diesen Gruppen gespendet werden, einen Ertrag bringen, der erbärmlich dürftig ist, dann sollten Sie eine alternative Vorgehensweise erwägen. Sie sollten die Idee verwerfen, dass Aktivismus bedeutet, einer NO einen Scheck auszustellen, um regulative/legislative Kampagnen, die nirgendwohin führen, zu unterstützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich seit langem dafür ausgesprochen, dass wir den größten Teil unserer Ressourcen auf die Aufklärung über Veganismus und veganes Eintreten für Tiere verwenden sollten. Wir sollten vegan leben und alles tun, was wir können, jeden über Veganismus aufzuklären, den wir aufklären können. Es wird niemals einen bedeutsamen Fortschritt in Richtung auf die Beseitigung der Tierausbeutung geben, solange wir keine starke abolitionistische Graswurzel-Bewegung haben. Und wir können keine abolitionistische Bewegung ohne Veganismus als klare, nicht verhandelbare moralische Grundlinie haben. Soweit es überhaupt NO geben soll, sollten sie hauptsächlich als Anbieter von Training und Literatur dienen, um Graswurzel-Aktivisten in ihren Anstrengungen zu helfen, wirksame und kreative abolitionistische Aufklärungsarbeit zu leisten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine auf ''Bio-Fleisch'' und andere Tierschutzreformen gegründete Bewegung ist unnütz und in der Tat kontraproduktiv. Die Tierschutzposition ist ununterscheidbar von der Position der Tiernutzer. Tierausbeuter sind bereit, mit Vertretern des Tierschutzes zusammenzuarbeiten, weil diese Reformen anstreben, welche Tierausbeutung zumeist effizienter machen. Die Tierschützer klären die Ausbeuter faktisch darüber auf, wie sie geringfügige Änderungen vornehmen können, welche Produktivität und Profite steigern. (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über viele Jahre haben NO die Kommunikation unter Anwälten der Tiere kontrolliert. Diese erfuhren, was vor sich ging, durch die Publikationen und Konferenzen bestimmter Organisationen, und deren Perspektive befand sich offensichtlich in einer ihren Zwecken dienenden Schieflage. Anwälte der Tiere mit anderen und abweichenden Meinungen waren ausgeschlossen und wurden totgeschwiegen. Dies alles ändert sich aufgrund des Internets, das die Entwicklung einer internationalen, gewaltlosen, abolitionistischen, auf Veganismus gegründeten Graswurzel-Bewegung möglich macht. Die NO suchen diese sich herausbildende Bewegung zu unterdrücken, indem sie geltend machen, dass nur eine von vollbeschäftigten, hochbezahlten Funktionären betriebene Bewegung Tieren helfen kann. Dies war zu erwarten, sollte aber zurückgewiesen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Unsere Zeit und unsere Ressourcen sind begrenzt. Es ist ein Nullsummenspiel. Jeder Dollar [Euro], den wir für regulative/legislative Kampagnen spenden, und jede Sekunde, die wir darauf verwenden, sind ein Dollar und eine Sekunde weniger für Aufklärung über Veganismus und praktische Arbeit.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir schaden Tieren nicht, wenn wir uns entscheiden, unsere Ressourcen auf vegan/abolitionistische Kampagnen zu verwenden. In der Tat, wenn irgendetwas Tieren schadet, dann ist es die Verewigung des tückischen Mythos, dass Tierschutzreformen das Leiden von Tieren kurzfristig in bedeutsamer Weise vermindern und langfristig zur Abschaffung der Tierausbeutung führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir brauchen keine großen Organisationen, deren Angestellte fette Gehälter und subventionierte Reisen bekommen. Jeder von uns kann eine ''Führungsrolle'' spielen. Wenn wir erfolgreich sein sollen, &lt;i&gt;muss &lt;/i&gt;jeder von uns eine Führungsrolle spielen. Jeder von uns hat die Fähigkeit, auf das Leben anderer einzuwirken und es zu beeinflussen. Das ist harte Arbeit, sicherlich. Viele werden nicht interessiert sein, einige schon. Aber diese wenigen, die wir erreichen, werden andere erreichen, die wieder andere erreichen werden usw. Und mit jedem Menschen, der die vegane Lebensweise annimmt, verringert sich ... die Nachfrage [nach Tierprodukten].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie nicht vegan leben: Fangen Sie damit an und hören Sie auf, ein Tierausbeuter zu sein. Wenn Sie vegan leben, dann tun Sie allein dadurch etwa etwas sehr Wichtiges. Lassen Sie sich von niemandem etwas anderes erzählen. Veganismus ist Aktivismus. Denken Sie daran, dass Veganismus nicht nur eine Sache der Ernährung oder des Lebensstils ist; er ist Ihr Ausdruck des abolitionistischen Prinzips. Es ist Ihr persönliches Bekenntnis zur Gewaltlosigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie mehr tun wollen, dann besorgen Sie sich klar und unzweideutig vegan/ abolitionistische Literatur wie die bei &lt;a href="http://www.peacefulprairie.org/prairiePress.html"&gt;Peaceful Prairie Sanctuary &lt;/a&gt;kostenlos erhältliche. Verteilen Sie diese Literatur. Unterrichten Sie sich selbst über diese Fragen. Sprechen Sie mit jedem, der Ihnen zuhört, über die moralischen und ökologischen Aspekte des Veganismus. Seien Sie stets freundlich in Ihrem Eintreten für Ihre Sache. Aber schrecken Sie &lt;i&gt;niemals&lt;/i&gt; davor zurück, Ihre Ansicht klar und unzweideutig zu vertreten, dass wir keine Rechtfertigung für das Ausbeuten von Tieren haben – wie ''human'' auch immer wir es tun mögen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt so vieles, was Sie tun können, um die Abschaffung der Tierausbeutung zu fördern, das wenig oder kein Geld kostet und das nur Ihren Entschluss, an einem Wandel zu arbeiten, erfordert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Beispiel: Wenn Sie Student sind, arbeiten Sie daran, mehr vegane Auswahl an Ihrer Mensa zu bekommen, anstatt sie dazu zu bewegen, ''käfig-freie'' Eier [Einer aus Bodenhaltung] einzukaufen, die immer noch grässliches Leiden bedeuten und Menschen dazu verleiten, zu denken, sie könnten ''Konsumenten mit gutem Gewissen'' sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schauen Sie sich an, was Bob und Jenna Torres, die &lt;a href="http://veganfreak.com/"&gt;Vegan Freaks&lt;/a&gt;, leisten. Mit einem bescheidenen Geldaufwand, aber einer Menge harter Arbeit und Ausdauer nutzen sie das Internet, um über Veganismus aufzuklären und ein Netzwerk von Veganern in aller Welt zu schaffen. Vegan Freaks ist ein hervorragendes Beispiel kreativer vegan/abolitionistischer Aufklärungsarbeit, und es ist bei weitem wirkungsvoller als alle die teuren Tierschutzkampagnen zusammengenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie Geld spenden können, dann sponsern Sie einen regelmäßigen Infotisch mit veganen Kostproben in Ihrem Stadtteilzentrum. Oder helfen Sie jenen, die [ehrenamtlich] praktische Hilfe für Tiere leisten. Es gibt so viele wirksamere Wege, Geld einzusetzen, als einen Beitrag zum Barbestand von Tierschutzkörperschaften zu leisten oder die Gehälter und Reisen ihrer Manager zu finanzieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Ihnen zum ersten Mal jemand sagt, er oder sie habe aufgrund &lt;i&gt;Ihrer&lt;/i&gt; Bemühungen angefangen, vegan zu leben, werden Sie erkennen, dass Sie keine ''Führungskräfte'' oder ''Funktionäre des Tierschutzes'' brauchen, welche die Dinge kontrollieren und abweichende Meinungen unterdrücken, weil diese nicht gut fürs ''Geschäft'' sind. Sie werden sehen, dass &lt;i&gt;Sie&lt;/i&gt;, allein oder mit einem oder zwei Freunden und ohne viel Geld, einen wichtigen Beitrag zu der sich abzeichnenden Bewegung, der Tiersklaverei ein Ende zu machen, leisten können, anstatt sie dadurch zu verewigen, sie, als ''humaner'' betrachtet, sozial akzeptabler, zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicher, es ist einfacher, einen Scheck auszuschreiben, aber es tut nichts dazu, Tieren zu helfen. Sicher, es ist einfacher, mit dem mitzuziehen, was die großen Körperschaften wollen, das Sie tun, als Ihre eigene Graswurzel-Arbeit zu machen und von den Funktionären des Tierschutzes als ''spaltend'' und ''verunglimpfend'' angegriffen zu werden. Aber eine soziale Bewegung, die Widerspruch und Meinungsverschiedenheiten ablehnt, ist keine soziale Bewegung – sie ist ein Kult. Und eine soziale Bewegung, die behauptet, Aktivismus bestehe darin, einen Scheck auszuschreiben, hat sich selbst entmachtet und ist zu nichts anderem als einem geschäftlichen Unternehmen geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie – &lt;i&gt;wir&lt;/i&gt; – haben die Macht, dies zu ändern. Und wir haben auch die Verantwortung, es zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2007 Gary L. Francione &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-1653480037754106443?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/1653480037754106443/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/ein-paar-gedanken-zu-nationalen.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/1653480037754106443'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/1653480037754106443'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/ein-paar-gedanken-zu-nationalen.html' title='Ein paar Gedanken zu nationalen Organisationen'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-7351647551097224934</id><published>2010-09-19T20:57:00.000-07:00</published><updated>2011-04-02T00:12:49.471-07:00</updated><title type='text'>Die vier Probleme des Tierschutzes: kurz und bündig</title><content type='html'>von Gary L. Francione&amp;nbsp; &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/the-four-problems-of-animal-welfare-in-a-nutshell/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Anzahl von Lesern hat mich gebeten, etwas zu schreiben, das sie herunterladen und als kurze Antwort für jene Anwälte der Tiere verwenden können, die den Tierschutzansatz fördern und nicht verstehen, weshalb dieser Ansatz unvereinbar mit einer Rechtsposition/ abolitionistischen Position ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, dies hier ist dienlich.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt mindestens vier Probleme mit der tierethischen Herangehensweise des Tierschutzes. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstens bieten tierschützerische Maßnahmen einen geringen Schutz tierlicher Interessen, wenn überhaupt. Zum Beispiel führte der Verein People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) eine Kampagne, um McDonald's und andere Fast-Food-Ketten dazu zu bewegen, &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p31/temple-grandins.pdf"&gt;Temple Grandins Handhabungs- und Schlachtmethoden &lt;/a&gt;zu übernehmen. Aber ein Schlachthaus, das Grandins Richtlinien folgt und eines, das es nicht tut, sind beide grässliche Orte. Es grenzt an Wahnvorstellungen, etwas anderes zu behaupten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Anzahl von Tierschutzgruppen kämpfen für Alternativen zum Kastenstand für Schweine. Aber bei näherer Betrachtung laufen diese Maßnahmen, die kostspielige Kampagnen einschließen, nicht wirklich auf viel hinaus, insofern es beträchtliche Schlupflöcher gibt, die es den institutionellen Ausbeutern erlauben, in jedem Fall zu machen, was sie wollen. Ich habe einen Blogessay: &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2006/12/ein-triumph-des-tierschutzes.html"&gt;Ein ''Triumph'' des Tierschutzes?&lt;/a&gt; über die Kampagne gegen den Kastenstand für schwangere Sauen in Florida geschrieben, der die Grenzen solcher Reformen veranschaulicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gleiche kann über die meisten "Verbesserungen" im Tierschutz gesagt werden: Sie mögen bewirken, dass wir uns besser fühlen, aber sie erreichen sehr wenig für die Tiere. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens lassen tierschützerische Maßnahmen die Öffentlichkeit sich bei der Tierausbeutung wohler fühlen, und dies ermutigt die fortgesetzte Nutzung von Tieren. In der Tat ist es klar, dass Menschen, die Nahrungsmittel tierlichen Ursprungs wegen Besorgnis über die Behandlung von Tieren gemieden haben, dazu zurückkehren, sie zu essen, nachdem ihnen von großen Tierschutzorganisationen erklärt worden ist, dass Tiere "humaner" behandelt werden. Ich diskutiere dieses Problem in meinem Blogessay zu &lt;a href="http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2007/09/happy-meat-ein-schritt-in-die-richtige_30.html"&gt;''Bio-Fleisch''&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ironischerweise können Tierschutzreformen Tierleid tatsächlich vergrößern. Angenommen, wir beuten 5 Tiere aus und erlegen ihnen 10 Einheiten Leiden auf. Das sind insgesamt 50 Einheiten Leiden. Eine Tierschutzmaßnahme resultiert in einer Verringerung um eine Einheit Leiden für jedes Tier, aber der Konsum steigt auf 6 Tiere. Das sind insgesamt 54 Einheiten Leiden – eine Nettozunahme. Es steht außer Frage, dass dieses Phänomen auftritt. Zum Beispiel ist in Europa der &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/what-battle-are-we-winning/"&gt;Konsum von Kalbfleisch gestiegen&lt;/a&gt; infolge von  Regulierungen des Einsperrens von Kälbern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drittens leistet Tierschutz nichts, um den &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/books/animals-property-and-the-law/"&gt;Eigentumsstatus von Tieren&lt;/a&gt; zu beseitigen. Tierschutzstandards sind generell mit dem verknüpft, was erforderlich ist, um Tiere in effizienter Weise auszubeuten. Das heißt, Tierschutz schützt tierliche Interessen allgemein nur in dem Maß, in dem er wirtschaftliche Vorteile für Menschen bietet. Dies bekräftigt ausdrücklich den Status von Tieren als Wirtschaftsgüter, Waren, Eigentum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Beispiel fördert die Humane Society of the United States (HSUS) Tierschutzreformen, die ausdrücklich auf dem wirtschaftlichen Nutzen basieren, der aus einem effizienteren Gebrauch von Tieren als Wirtschaftsgütern resultiert. Werfen Sie einen Blick in den &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p31/hsus-report-systems.pdf"&gt;HSUS-Bericht über die Wirtschaftlichkeit der Übernahme von alternativen Produktionssystemen gegenüber dem Kastenstand fur schwangere Sauen&lt;/a&gt;, der argumentiert, dass diese Alternativsysteme die Produktivität und die Profite erhöhen, oder in den &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p31/hsus-report-practices.pdf"&gt;HSUS-Bericht über die Wirtschaftlichkeit der Einführung alternativer Produktionsmethoden gegenüber der Schlachtung von Geflügel mit elektrischer Betäubung&lt;/a&gt;, der argumentiert, dass die Vergasung der Tiere "in Kostenersparnissen und erhöhten Einnahmen resultiert durch die Verminderung der Herunterstufung der Schlachtkörper, der Verunreinigung und Kühlungskosten, die Steigerung der Fleischerträge, der Qualität und Lagerfähigkeit des Fleisches sowie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Ansatz ist nicht auf traditionelle Tierschutzgruppen wie HSUS beschränkt. Auch die Gruppen des Neuen Tierschutzes wie PETA haben ihn übernommen. In PETAs &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p31/analysis-of.pdf"&gt;Analyse des Tötens in kontrollierter Atmosphäre vs. elektrischer Immobilisierung vom wirtschaftlichen Standpunkt&lt;/a&gt; argumentiert der Verein für das Vergasen oder ''Töten in kontrollierter Atmosphäre [controlled atmosphere killing](CAK)'' von Geflügel mit der Behauptung, dass die Schlachtmethode der elektrischen Betäubung ''die Fleischqualität und den Ertrag senkt, weil die Vögel Knochenbrüche erleiden und das Verfahren zu Verunreinigungen führt, die die menschliche Gesundheit gefährden. '' Die Methode der elektrischen Betäubung ''erhöht [zudem] die Arbeitskosten'' in verschiedener Weise. PETA argumentiert, dass ''CAK die Fleischqualität und den Ertrag erhöht'', weil Knochenbrüche, Blutergüsse  und Quetschungen angeblich ausgeschlossen und Verunreinigungen reduziert werden, die ''Lagerfähigkeit des Fleisches'' erhöht und ''zarteres Brustfleisch'' produziert wird. PETA macht außerdem geltend, dass ''CAK die Arbeitskosten senkt'' durch die Verminderung der Notwendigkeit gewisser Inspektionen, die Verminderung von Unfällen und geringere Arbeiterfluktuation. CAK bietet noch  ''andere wirtschaftliche Vorteile'' für die Geflügelindustrie, indem sie Produzenten erlaubt, bei den Energiekosten und durch die Reduzierung des Ausschusses von Nebenprodukten und des Wasserverbrauchs Geld zu sparen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit anderen  Worten, HSUS, PETA und andere sind effektiv zu Beratern der Fleischindustrie geworden, um ihr dabei behilflich zu sein, Arten und Weisen der Erhöhung von Profiten aus Tierausbeutung zu ermitteln. Selbst wenn dies zu geringfügigen Verbesserungen des Tierschutzes führt, leistet es absolut &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nichts&lt;/span&gt;, um das Eigentumsparadigma in Frage zu stellen. In der Tat&lt;span style="font-style: italic;"&gt; bekräftigt&lt;/span&gt; es den Status von Tieren als nichts anderes als Wirtschaftsgüter. Und es lässt Menschen sich wohler bei der Ausbeutung von Tieren fühlen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viertens ist es ein Nullsummenspiel. Jede Sekunde der Zeit und jeder Cent des Geldes, dafür verwendet, Tierausbeutung ''humaner'' zu machen, ist weniger Geld und Zeit, die bzw. das für Aufklärung über Veganismus/ Abolitionismus verwendet wird. Sehen Sie mal es von dieser Seite. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nehmen wir an, Sie haben morgen zwei Stunden Zeit, für die Sache der Tiere einzutreten. Sie haben die Wahl. Sie können Literatur verbreiten, die Menschen dazu anhält, ''käfig-freie'' Eier [Eier aus Bodenhaltung] zu kaufen, oder Sie können Literatur verteilen, die Menschen dazu auffordert, überhaupt keine Eier zu essen, weil ''käfig-frei'' immer noch qualvolles Leiden und schließlich den Tod bedeutet. Sie können nicht beides tun, und selbst wenn Sie es könnten, würden sich Ihre Botschaften widersprechen und wären hoffnungslos verwirrend. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Menschen über Veganismus aufzuklären ist ein wesentlich wirksamerer Weg, Leiden kurzfristig zu reduzieren und dazu, eine abolitionistische Bewegung aufzubauen, die für bedeutsame Veränderungen in der Zukunft eintreten und diese unterstützen kann. Tierschutzreformen bieten keinen wesentlichen Schutz für die Interessen von Tieren, geben der Öffentlichkeit ein besseres Gefühl bei der Ausbeutung von Tieren, können tatsächlich die Nettobilanz des Leidens erhöhen und ziehen Ressourcen von abolitionistischer Aufklärungsarbeit ab.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Je eher die Menschen sehen, dass die Gruppen des Neuen Tierschutzes &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nichts&lt;/span&gt; mit einer abolitionistischen Perspektive zu tun haben, um so besser sind wir dran. Die Neuen Tierschützer sind zu Partnern der institutionellen Ausbeuter beim Verkauf von Tierprodukten geworden. Es ist nicht weniger als obszön, dass die Neuen Tierschützer Labels wie das &lt;a href="http://www.certifiedhumane.org/"&gt;Certified-Humane-Raised-&amp;-Handled-Label&lt;/a&gt; [Zertifiziert human aufgezogen und behandelt], das&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p31/freedom-food.pdf"&gt; Freedom-Food-Label&lt;/a&gt; [Freiheitsnahrung] und das &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p31/animal-compassionate.pdf"&gt;Animal-Compassionate-Label&lt;/a&gt; [Mitgefühl für Tiere] entwickelt haben, um den institutionellen Ausbeutern dabei zu &lt;span style="font-style: italic;"&gt;helfen&lt;/span&gt;, Tierleichen und Tierprodukte zu vermarkten. Diese Bemühungen haben nichts mit Tierrechten oder Abolitionismus zu tun. Tatsächlich sind sie genau das, dem die abolitionistische Bewegung &lt;span style="font-style: italic;"&gt;entgegentritt&lt;/span&gt;. (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;Die Tierschutzbewegung unterstützt die Vorstellung, dass ''humanere'' Ausbeutung moralisch akzeptable Ausbeutung ist. Das ist nicht der abolitionistische Ansatz. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2007 Gary L. Francione&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-7351647551097224934?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/7351647551097224934/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/die-vier-probleme-des-tierschutzes-kurz.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/7351647551097224934'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/7351647551097224934'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/die-vier-probleme-des-tierschutzes-kurz.html' title='Die vier Probleme des Tierschutzes: kurz und bündig'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-1335499859485124351</id><published>2010-09-19T08:41:00.000-07:00</published><updated>2010-09-19T08:41:18.907-07:00</updated><title type='text'>Vegane Ernährung ist gesund</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;span lang="en-GB"&gt;&lt;span style="text-decoration: none;"&gt;Position der Amerikanischen Gesellschaft der Ernährungswissenschaftler (American Dietetic Association / ADA)  und des Verbandes kanadischer Ernährungs-wissenschaftler (Dietitians of Canada, DC): &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Vegetarische Ernährung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-GB" style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;span lang="en-GB"&gt;&lt;span style="text-decoration: none;"&gt;Dieses &lt;a href="http://www.vebu.de/alt/gesundheit/Positionspapier_ADA_Vegetarische_Ernaehrung_2003.htm"&gt;Positionspapier&lt;/a&gt; untersucht die aktuellen wissenschaftlichen Daten in Bezug auf die wichtigsten Nährstoffe für Vegetairer, einschließlich Protein, Zink, Kalzium, Vitamin D, Riboflavin, Vitamin B&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;span lang="en-GB"&gt;&lt;span style="text-decoration: none;"&gt;12&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;span lang="en-GB"&gt;&lt;span style="text-decoration: none;"&gt;, Vitamin A, n-3-Fettsäuren und Jod. Eine vegetarische wie auch die vegane Ernährung entsprechen den gegenwärtigen Empfehlungen für alle diese Nährstoffe.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;span lang="en-GB"&gt;&lt;span style="text-decoration: none;"&gt; ( … ) &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div lang="en-GB" style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-GB" style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;b&gt;Gut geplante vegane und andere Formen der vegetarischen Ernährung sind für alle Phasen des Lebenszyklus geeignet, einschließlich Schwangerschaft, Stillzeit, früher und späterer Kindheit und Adoleszenz. &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div lang="en-GB" style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;span lang="en-GB"&gt;&lt;span style="text-decoration: none;"&gt;Vegetarische Ernährungsformen bieten ernährungswissen-schaftlich eine Reihe von Vorteilen. Hierzu zählen niedrigere Werte an gesättigten Fettsäuren, Cholesterin und tierischem Eiweiß sowie ein höherer Gehalt an Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Magnesium, Kalium, Folat, Antioxidanzien wie die Vitamine C und E sowie Phytochemikalien. Berichten zufolge weisen Vegetarier niedrigere Körpermasseindices auf als Nichtvegetarier, ebenso ist die Todesrate für ischämische Herzerkrankungen geringer. Vegetarier haben darüber hinaus niedrigere Cholesterin-Blutwerte, einen niedrigeren Blutdruck, leiden seltener an Bluthochdruck, Diabetes Typ 2 sowie Prostata- und Darmkreb&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;span lang="en-GB"&gt;&lt;span style="text-decoration: none;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div lang="en-GB" style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;(...)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-GB" style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-GB" style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Es liegt in der Verantwortung von Ernährungswissenschaftlern, Interessierte bei der Aufnahme einer vegetarischen Ernährung zu unterstützen und zu ermutigen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div lang="en-GB" style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-1335499859485124351?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/1335499859485124351/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/vegane-ernahrung-ist-gesund.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/1335499859485124351'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/1335499859485124351'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/vegane-ernahrung-ist-gesund.html' title='Vegane Ernährung ist gesund'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-2418009905495079987</id><published>2010-09-12T09:44:00.001-07:00</published><updated>2010-10-03T23:35:43.925-07:00</updated><title type='text'>Das Versagen von Tierschutzgesetzen</title><content type='html'>&lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;von Gary L. Francione &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/the-failure-of-anticruelty-laws/"&gt;Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte diese Woche einen Rechtsfall aus jüngster Zeit, der durch die &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p37/news.pdf"&gt;Nachrichten&lt;/a&gt; ging, kurz kommentieren. Im Dezember 2005 behauptete ein Ermittler einer Tierschutzorganisation, verschiedene Fälle von Tierquälerei auf Esbenshade Farms, einer großen Eierfabrik in Pennsylvania, gefilmt zu haben. Der Eigentümer und der Manager wurden beide wegen 35 Fällen des Verstoßes gegen das in Pennsylvania gültige Tierschutzgesetz belangt. Das Video zeigte den Angaben zufolge auf dem Draht ihrer Käfige aufgespießte Hennen, unfähig, Futter oder Wasser zu erreichen, und zusammen mit den verwesenden Körpern anderer Hennen eingesperrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 01. Juni 2007 befand der Richter am Gerichtshof des Bundesstaates beide [Angeklagten] nicht schuldig in allen Anklagepunkten. Die Eierbauern behaupteten, dass das Video in Wirklichkeit nicht ihren Hof zeigte. Aber der Richter fertigte offensichtlich keine schriftliche Meinung aus, so dass die Grundlage der Entscheidung unklar ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gemeinde der Anwälte der Tiere ist schockiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist genau die Art und Weise, wie Tierschutzgesetze funktionieren. Nämlich gar nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In meinem Buch &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/books/animals-property-and-the-law/"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;&lt;i&gt;Animals, Property, and the Law&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt; habe ich gezeigt, dass Tierschutzgesetze nicht funktionieren und darin versagen, den Interessen von Tieren bedeutsamen Schutz zu bieten. Es handelt sich um Strafrechtsbestimmungen, welche erfordern, dass der Staat jenen, die gegen sie verstoßen, eine kriminelle &lt;/span&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;&lt;i&gt;Absicht&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt; nachweist. Angesichts des Umstandes, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der fast jeder Tierausbeutung als &lt;/span&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;&lt;i&gt;normal&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt; betrachtet, ist es schwierig, jemandem ohne einen vernünftigen Zweifel nachzuweisen, dass er in krimineller Absicht gehandelt hat, wenn er einem Tier Leiden zugefügt und es getötet hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darüber hinaus enthalten viele Tierschutzbestimmungen entweder ausdrücklich Ausnahmen für anerkannte Arten der institutionellen Tiernutzung oder sie interpretieren das Verbot des Zufügens ''unnötigen'' oder ''ungerechtfertigten'' Leidens von Tieren unter Verweis auf solche Nutzungsarten. Dies bedeutet, dass als ''notwendiges'' und ''gerechtfertigtes'' Leiden das erachtet wird, was in den Ausbeutungsindustrien gebräuchlich ist. Zum Beispiel verletzt laut den in Pennsylvania gültigen Bestimmungen eine ''im normalen landwirtschaftlichen Arbeitsablauf vorgenommene Handlung'' das Tierschutzgesetz nicht.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="western" style="margin-bottom: 0.5cm;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Aber viele Handlungen, die in landwirtschaftlicher Tierhaltung ''normal'' sind, sind ''grausam'' gemäß dem, wie wir den Begriff im nicht-rechtlichem Kontext verwenden. Die Verletzung von Hennen in Batteriekäfigen, ihre Unfähigkeit, Futter und Wasser zu erreichen, und tote Vögel in den Käfigen sind allesamt Teil ''normaler'' landwirtschaftlicher Eierproduktion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sollten also nicht überrascht sein, dass der Richter die Angeklagten von allen Vorwürfen freisprach. Selbst wenn sie taten, was getan zu haben sie beschuldigt werden, wäre es schwierig zu argumentieren, dass das, was auf dem Esbenshade-Hof auftrat, sich in irgendeiner bedeutsamen Weise von dem unterscheidet, was auf &lt;/span&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;&lt;i&gt;jeder&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt; anderen Eierfarm mit Massentierhaltung vor sich geht. Alle sind grässliche Orte, die Tiere für wirtschaftlichen Gewinn quälen. Aber sie existieren nur, weil wir Eier essen. In dem Maß, in dem die Eierbauern schuldig sind, sind es auch die &lt;/span&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;&lt;i&gt;Konsumenten&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;. Wenn es keine Nachfrage [nach Eiern] gäbe, wären die Produzenten nicht im Geschäft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In gewissem Sinne ist die strafrechtliche Verfolgung wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz irreführend und schädlich. Sie ist irreführend, weil sie suggeriert, dass es einen Unterschied zwischen [Betrieben wie] Esbenshade Farms und anderen Eierproduktionsanlagen gibt. Es gibt keinen. Alle sind fürchterliche Orte. Die strafrechtliche Verfolgung ist schädlich, weil sie als Lösung des Problems nahe legt, Eier zu konsumieren, die unter ''humaneren'' Umständen produziert werden wie ''käfig-freie'' Eier [Eier aus Bodenhaltung], die von der&lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p37/humane-society.pdf"&gt; Humane Society of the United States&lt;/a&gt; und anderen Tierschutz-Körperschaften beworben werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Lösung ist nicht: mehr ''humane'' Eier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Lösung ist: &lt;/span&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;&lt;i&gt;keine &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Eier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gary L. Francione&lt;br /&gt;© 2007 Gary L. Francione&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-2418009905495079987?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/2418009905495079987/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/gibt-es-irgendetwas-das-sie-so-sehr-zu.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/2418009905495079987'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/2418009905495079987'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/gibt-es-irgendetwas-das-sie-so-sehr-zu.html' title='Das Versagen von Tierschutzgesetzen'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7642310560633126466.post-177434399654724907</id><published>2010-09-09T01:09:00.000-07:00</published><updated>2010-10-01T23:36:57.757-07:00</updated><title type='text'>GARY L. FRANCIONE</title><content type='html'>&lt;div  style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:large;"&gt;''Es ist Zeit zu erkennen, dass Tierschutzreformen zu mehr Tierausbeutung führen, nicht zu ihrer Abschaffung.''  Gary L. Francione&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:large;"&gt;Gary L. Francione ist Distinguished Professor of Law and Nicholas deB.  Katzenbach Scholar of Law and Philosophy an der juristischen Fakultät  der Rutgers Universität, Newark/ New Jersey.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:large;"&gt;Professor Francione unterrichtet Recht und Tierrechte seit mehr als 20  Jahren, und er hat als erster Akademiker Tierrechtstheorie an einer  amerikanischen juristischen Fakultät unterrichtet. Zu diesem Thema hat  er überall in den Vereinigten Staaten, Kanada und Europa Vorlesungen  gehalten, einschließlich als Mitglied der Gastfakultät der Universidad  Complutense de Madrid. Er war Gast in zahlreichen Radio- und  Fernsehsendungen. Er ist in der gesamten Tierschutzbewegung wohlbekannt  für seine Kritik der Tierschutzgesetze und des Eigentumsstatus von   nichtmenschlichen Tieren sowie für seine abolitionistische Theorie der  Tierrechte. (...) &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:large;"&gt;Er ist der Autor zahlreicher Bücher und Artikel über  Tierrechtstheorie und Tiere und das Gesetz, einschließlich Introduction  to Animal Rights: Your Child or the Dog? (2000) (mit einem Vorwort von  Alan Watson), Animals, Property, and the Law (1995) (mit einem Vorwort  von William M. Kunstler), Rain Without Thunder: The Ideology of the  Animal Rights Movement (1996), und Vivisection and Dissection in the  Classroom: A Guide to Conscientious Objection (mit Anna E. Charlton)  (1992). Sein in Kürze erscheinendes Buch Animals as Persons. Essays on  the Abolition of Animal Exploitation wird 2007 von der Columbia  University Press herausgegeben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:large;"&gt;Professor Francione und seine Partnerin und Kollegin, Adjunct Professor  Anna E. Charlton, eröffneten und führten von 1990 bis 2000 die/das  Rutgers Animal Rights Law Clinic/Center und machten Rutgers zur ersten  Universität der Vereinigten Staaten, in der Animal Rights Law auf dem  regulären akademischen Lehrplan steht, und die Studenten nicht nur  Seminararbeiten akademisch anrechnet, sondern Arbeiten über konkrete  Fälle, die sich um Tiere betreffende Streifragen drehen. Francione und  Charlton vertraten unentgeltlich einzelne Anwälte der Tiere,  Graswurzel-Gruppen und nationale und internationale Organisationen, die  sich für Tiere einsetzen. (...)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:large;"&gt;Gary L. Francione&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:large;"&gt;© 2007 Gary L. Francione&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:large;"&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.abolitionistapproach.com/about/"&gt;About &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7642310560633126466-177434399654724907?l=tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/feeds/177434399654724907/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/gary-l-francione.html#comment-form' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/177434399654724907'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7642310560633126466/posts/default/177434399654724907'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tierschutz-ist-das-problem.blogspot.com/2010/09/gary-l-francione.html' title='GARY L. FRANCIONE'/><author><name>Tierschutz ist das Problem</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17962331689632626928</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
